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Feiger Brandanschlag auf das Ordnungsamt

Pressemitteilung vom 19.06.2009

In der Nacht zum 18. Juni 2009 wurde auf Fahrzeuge des Reinickendorfer Ordnungsamtes ein feiger Brandanschlag verübt, bei dem zwei auf dem Betriebshof des Ordnungsamtes abgestellte Fahrzeuge, ein Kleinbus und ein LKW mit Ladepritsche schwer beschädigt worden sind. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen, allerdings ist wegen des Beschädigungsgrades wohl von einem Totalschaden an mindestens einem Fahrzeug auszugehen. Der Staatsschutz der Berliner Polizei ermittelt nach den Tätern, die offensichtlich zum Zwecke ihrer Tat zunächst auf den verschlossenen Betriebshof des Ordnungsamtes eingedrungen sind.
Der Bezirksstadtrat für Bürgerdienste und Ordnungsangelegenheiten, Thomas Ruschin (CDU), verurteilt den Anschlag auf das Schärfste: „Die Kolleginnen und Kollegen des Ordnungsamtes, die sich tagtäglich für Sicherheit und Ordnung in unserem Bezirk einsetzen, haben ohnehin schon ihre Sorgen mit der steigenden Aggressivität in der Gesellschaft. Dieser hinterhältige Brandanschlag zeigt, wie weit manche Täter zu gehen bereit sind.“
Bezirksstadtrat Ruschin weiter: „Die Serie von Brandanschlägen in unserer Stadt hat ein unerträgliches Maß erreicht. Der Senat muss sich fragen, ob die Berliner Polizei nach massiven Einsparungen überhaupt noch in der Lage ist, solche Angriffe auf unser Gemeinwesen erfolgreich abzuwehren. Nach Einschätzung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) kann sie dies nur noch unter Vernachlässigung anderer Aufgaben (Vergleich: Berliner Morgenpost vom 19.06.2009, Seite 9). Dies ist ein Eindruck, den ich als zuständiger Stadtrat für das Ordnungsamt eindeutig teile. Angesichts dieser katastrophalen Situation würde ich mir als Innensenator überlegen, ob ich nicht mein Amt zur Verfügung stelle.“