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Reinickendorfer Maibaum

Pressemitteilung vom 05.05.2009
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Der Reinickendorfer Maibaum

Anlässlich der Unterzeichnung der Städtepartnerschaft vor 21 Jahren erhielt der Bezirk von der Stadt Bad Steben einen Maibaum geschenkt und begann mit der Tradition, Maibäume aufzustellen.

In diesem Jahr erhielt der Maibaum eine Generalüberholung/ einen neuen Anstrich und wurde am 30. April 2009 durch Mitarbeiter des Garten- und Straßenbauamtes an einem neuen Platz zentral auf dem Rathausvorplatz errichtet. Den neuen Maibaum schmücken neben blau-weißen Bändern und dem Reinickendorfer Wappen die Stadtwappen der acht Partnerstädte.

„Erste Erwähnungen“ eines Maibaumes stammen aus dem 13. Jahrhundert und es gab sie in fast allen Ländern Europas. Der in seiner heutigen hohen Form mit Kranz geschmückte Maibaum als Ortsmaibaum kam im 19. Jahrhundert vor allem in Bayern für die nun selbstständigen Gemeinden als Symbol ihres Selbstbewusstseins auf. Rund um den Maibaum hat sich im Laufe der Zeit sehr viel lokales Brauchtum entwickelt. In Bad Steben z. B. wird mit dem Maibaum der Brauch des Stehlens des Maibaumes verbunden. Junge Burschen entwerfen ausgeklügelte Bewachungspläne, um der „Schmach“ eines Diebstahls und somit den Rückgabeverhandlungen zu entgehen. Die Beteiligten sehen es heutzutage jedoch meist sportlich. Ein paar Fässer Bier, Brotzeiten und ein gemeinsamer Abend reichen in den meisten Fällen aus, um einen entwendeten Maibaum wieder in die rechtmäßigen Hände zurückzuführen.

„Es ist angenehm, dass in der heutigen schnelllebigen Zeit schöne Traditionen in Reinickendorf noch ihren Platz finden“, so Bezirksstadtrat Frank Balzer (CDU).

Frank Balzer
Bezirksstadtrat für
Bauwesen und Sport
Tel. 90294-2260