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Lesung mit Pascale Hugues

Pressemitteilung vom 03.02.2009

Lesezeichen Literatur live in Tegel
Lesung mit Pascale Hugues am 18. Februar2009, Humboldt-Bibliothek

Im Rahmen der Autorenlesereihe „Lesezeichen-Literatur live in Tegel“ liest am 18. Februar 2008 Pascale Hugues aus ihrem Roman „Marthe und Mathilde“
Pascale Hugues erzählt spannend, mit Zärtlichkeit und poetischer Kraft die Geschichte ihrer Großmütter: eine ungewöhnliche Familiengeschichte und zugleich ein Stück brisanter deutsch-französischer Geschichte.

Marthe und Mathilde wurden 1902 geboren, 2001 starben sie im Abstand von nur wenigen Wochen. Mathilde entstammte einer deutschen Familie, die im Haus der Familie von Marthe wohnte, guten französischen Patrioten. Seite an Seite wanderten die beiden durch das Jahrhundert. Dreimal mussten sie die Nationalität wechseln. Mathildes Familie litt sehr durch die Vertreibung der Deutschen nach dem Ersten Weltkrieg. Die Freundschaft der beiden Frauen aber blieb unerschütterlich.

Pascale Hugues, geboren 1959 in Straßburg, ist in Berlin vor allem durch ihre Tagesspiegel-Kolumne „Mon Berlin“ bekannt. Sie arbeitet seit 1989 als Korrespondentin in Deutschland. Daneben hat sie Filme für ARTE gedreht. Für den Film „L’est c’est fini“ über ostdeutsche Jugendliche und den Text „In den Vorgärten blüht Voltaire“ im Tagesspiegel wurde sie jeweils mit dem deutsch-französischen Journalistenpreis ausgezeichnet.

Die Lesung findet um 19.30 Uhr in der Humboldt-Bibliothek, Karolinenstraße 19, 13507 Berlin statt.
Der Eintritt beträgt 7 €/ ermäßigt 4 € (nur für Schüler)

Veranstalter: Bezirksamt Reinickendorf von Berlin, Abt. Schule Bildung und Kultur, Volkshochschule, Kunstamt und Humboldt-Bibliothek

Katrin Schultze-Berndt
Bezirksstadträtin für
Schule, Bildung und Kultur