Drucksache - VIII-0786  

 
 
Betreff: Geschlechtergerechte Sprache auf den Seiten des Bezirksamtes und der BVV konsequent und einheitlich anwenden!
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Linksfraktion und Fraktion der SPDAusschuss für Gleichstellung und Gender Mainstreaming, Bürgerbeteiligung
   
Drucksache-Art:AntragBeschlussempfehlung
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin
27.03.2019 
23. ordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin überwiesen     
Ausschuss für Gleichstellung und Gender Mainstreaming, Bürgerbeteiligung, Verwaltungsmodernisierung federführender Ausschuss
03.04.2019 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung und Gender Mainstreaming, Bürgerbeteiligung, Verwaltungsmodernisierung vertagt   
Ausschuss für Gleichstellung und Gender Mainstreaming, Bürgerbeteiligung federführender Ausschuss
22.05.2019 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung und Gender Mainstreaming, Bürgerbeteiligung mit Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin
05.06.2019 
außerordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin auf Antrag des Bezirksamtes nach § 38 der Geschäftsordnung der Bezirksverordnetenversammlung ohne Änderungen in der BVV beschlossen     

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlagen:
Antrag Fraktionen Linke und SPD 23. BVV am 27.03.19
Beschlussempfehlung GleiBet außerordentliche Tagung am 05.06.19

Das Bezirksamt wird ersucht, sich an den Senat von Berlin zu wenden und sich dafür einzusetzen, dass in der Verwaltung des Landes Berlin und der Bezirke eine einheitliche Regelung einer geschlechtergerechten Sprache angewendet wird.


Begründung des Ausschusses:

Der von den einreichenden Fraktionen vorgelegte Änderungsantrag wurde im Ausschuss ohne weitere Diskussion beschlossen.

Text Ursprungsantrag Linksfraktion und Fraktion der SPD:

Das Bezirksamt wird ersucht, auf den Seiten des Bezirksamtes die geschlechtergerechte Sprache konsequent anzuwenden. Ferner wird das Bezirksamt ersucht, künftig eine einheitliche, geschlechtergerechte Sprache bei Pressemitteilungen, Stellenanzeigen o.Ä. zu verwenden. Analog soll auch auf der Internetseite der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) die geschlechtergerechte Sprache angewendet werden.

Begründung Ursprungsantrag:

Auf den Seiten des Bezirksamtes und der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin finden sich unzählige Beispiele für die nicht vorhandene oder nicht einheitlich gestaltete geschlechtergerechte Sprache. Daher fordern wir das Bezirksamt auf, die geschlechtergerechte Sprache einheitlich und konsequent anzuwenden.

Begründung geänderter Antrag, im Ausschuss eingebracht, Linksfraktion und Fraktion der SPD:

Das Land Berlin ist verpflichtet, in seinem Verwaltungshandeln nicht diskriminierend aufzutreten. Das muss auch in den Schriftsätzen und Veröffentlichungen Anwendung finden. Bislang werden von den verschiedenen Institutionen des Landes Berlin verschiedene Möglichkeiten verwendet, um auch in der Sprache Geschlechtergerechtigkeit herzustellen. Es wäre wünschenswert, wenn es dafür eine einheitliche Regelung gibt – etwa über eine Vereinbarung in der Gemeinsamen Geschäftsordnung für die Berliner Verwaltung [Allgemeiner Teil (GGO I), § 43 - Sprache, Stil und Form].

 

 
 

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