Drucksache - VIII-0078  

 
 
Betreff: Städtebaulicher Rahmenplan für den Ortskern Heinersdorf
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktionen SPD, Linke, Bündnis 90/Die GrünenBezirksamt
   
Drucksache-Art:AntragVorlage zur Kenntnisnahme § 13 BezVG /SB
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin Vorberatung
25.01.2017 
4. ordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin Vorberatung
28.06.2017 
8. ordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin mit Zwischenbericht zur Kenntnis genommen   
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin
06.06.2018 
16. ordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin mit Zwischenbericht zur Kenntnis genommen     
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin
15.05.2019 
24. ordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin mit Abschlussbericht zur Kenntnis genommen     

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlagen:
Antrag SPD, Linke, Bündnis 90/Die Grünen
VIII-0078 Anlage 1
VzK13 BezVG ZB Bezirksamt, 8. BVV am 28.06.2017
VzK§13BezVG, ZB 16. BVV am 06.06.18
VzK§13BezVG BA, SB 24. BVV am 15.05.19

Siehe Anlage


Bezirksamt Pankow von Berlin

.2019

An die
Bezirksverordnetenversammlung

Drucksache-Nr.:
VIII-0078

Vorlage zur Kenntnisnahme
r die Bezirksverordnetenversammlung gemäß § 13 BezVG

Schlussbericht

Städtebaulicher Rahmenplan für den Ortskern Heinersdorf

Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:

In Erledigung des in der 4. Sitzung am 25.01.2017 angenommenen Ersuchens der Bezirksverordnetenversammlung Drucksache Nr.: VIII-0078

„Das Bezirksamt wird ersucht, bis Ende des Jahres 2017 einen städtebaulichen  Rahmenplan für den Ortskern Heinersdorf zu erstellen.

Ziele für den städtebaulichen Rahmenplan für die in der Anlage 1 dargestellte Gebietsabgrenzung innerhalb des Ortsteils Heinersdorf sind

  • die Herausbildung eines attraktiven Zentrumsbereichs mit hoher Aufenthaltsqualität,
  • die städtebauliche Neugestaltung, unterlegt mit konkreten Vorschlägen,
  • die umfassende verkehrliche Beruhigung,
  • der Aufbau intelligenter, vernetzter (Verkehrs-)Infrastrukturen und
  • die Ermöglichung zentrumstypischer Nutzungen.

Bei der Umgestaltung des öffentlichen Straßenraums liegt das Hauptaugenmerk auf dem Umweltverbund. Deshalb soll eine barrierefreie Umgestaltung – insbesondere der vorhandenen und neu anzulegenden Haltestellen des ÖPNV – ebenso vorgesehen werden wie die Herausbildung eines Netzes von durchgängigen Radverkehrsanlagen. Für die Erstellung sind die Planungen für die Straßenbahnverbindung zwischen dem S- und U-Bahnhof Pankow und Weißensee über Heinersdorf und die Realisierung der Netzelemente N1, N2 und N4 der Verkehrslösung Heinersdorf zu berücksichtigen.

Mit dem städtebaulichen Rahmenplan sollen die städtebaulichen Missstände und Handlungsbedarfe erfasst werden. Für diese sollen konkrete und flurstückscharfe Vorschläge für deren Behebung unterbreitet werden, um eine ganzheitliche, an öffentlichen und städtebaulichen Belangen orientierte Entwicklung des Ortskerns Heinersdorf zu ermöglichen.

Die Erstellung des städtebaulichen Rahmenplans soll von einem  Werkstattverfahren begleitet werden, an dem VertreterInnen der BürgerInnen, der BVV, des Bezirksamtes und des Senats sowie der BVG  teilnehmen. Dafür sind sechs Werkstatttermine vorzusehen. Darüber hinaus sind die BewohnerInnen  in einem mit der BVV abzustimmenden Prozess zu informieren, um deren kontinuierliche Mitwirkung zu ermöglichen.“ –

wird gemäß § 13 Bezirksverwaltungsgesetz berichtet:

Am 22.11.2018, 18.00 Uhr, fand die zweite Bürgerwerkstatt im Margaretensaal in der Roman-Rolland-Straße 52 im Ortsteil Heinersdorf statt. Hauptinhalte waren zum einen noch einmal die überarbeiteten Fokusräume und Schlüsselmaßnahmen, die in der ersten Bürgerwerkstatt diskutiert wurden:

 „Neue Mitte“ (Kreuzung Blankenburger Straße/Romain-Rolland-Straße)

 Ortseingänge: Wasserturm, Grundschule, Aida-Park (Süden)

 Kreuzung Blankenburger Straße/Rothenbachstraße

Wie bei der ersten Bürgerwerkstatt waren ca. 80 Bürgerinnen und Bürger anwesend. Die Planungen wurden von den Bürgern positiv aufgenommen.

Zum anderen war das Thema Schleichverkehr, Fuß- und Radwegeverbindungen Inhalt der Veranstaltung. Während die Fuß- und Radwegeverbindungen positiv von den Bürgern und Bürgerinnen aufgenommen wurden, bestand keine Einigkeit im Publikum zum Thema Schleichverkehr, hier gehen die Interessen der Bürger je nach Wohnort auseinander. Man hat sich verständigt, dass die möglichen Maßnahmen im Rahmenplan aufgezeigt werden. Das zuständige Straßen- und Grünflächenamt, Straßenverkehrsbehörde, prüft zu einem späteren Zeitpunkt die Maßnahmen auf ihre Umsetzung. Die Umsetzung wird anschließend öffentlich zur Diskussion gestellt.

Im gesamten Beteiligungsprozess wurde die Zukunftswerkstatt Heinersdorf an der Planung beteiligt und einbezogen.

Am 12.03.2019 wurden die Ergebnisse der Rahmenplanung dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Grünanlagen vorgestellt und über die Beteiligungschritte und die Schwerpunkte der Rahmenplanung informiert.

Informationen über den Prozess und die Ergebnisse der Rahmenplanung sind auf der Web-Seite des Bezirkes im Internet unter

http://www.berlin.de/ba-pankow/beteiligungen

oder direkt unter

http://www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/stadtplanung/artikel.642195.php

zu finden.

Der Entwurf des Rahmenplans wird im April/Mai 2019 den beteiligten Fachabteilungen zur Verfügung gestellt und auf der Web-Seite des Bezirkes veröffentlicht. Eine Vorlage zur Beschlussfassung im Bezirksamt und Kenntnisnahme der Bezirksverordnetenversammlung wird vorbereitet.

Als Abschluss der Rahmenplanung wird eine Ausstellung in den Räumen der Zukunftswerkstatt Heinersdorf stattfinden.

Wir bitten die Drucksache als erledigt zu betrachten

Haushaltsmäßige Auswirkungen

keine

Gleichstellungs- und gleichbehandlungsrelevante Auswirkungen

keine

Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung

keine

Kinder- und Familienverträglichkeit

entfällt

ren Benn
Bezirksbürgermeister
 

Vollrad Kuhn
Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und
rgerdienste

 

 
 

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