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Netzwerk "Flucht und Migration in Pankow"

Netzwerktreffen Flucht und Migration in Pankow
Bild: BA Pankow
  • In dem Netzwerktreffen Flucht und Migration in Pankow (vorher “Flucht und Asyl”) arbeitet das Bezirksamt Pankow kooperativ mit verschiedenen Akteuren aus dem Bereich Flucht und Migration zusammen. Um den kontinuierlichen Austausch zu gewährleisten, lädt das Bezirksamt circa alle sechs Wochen zu einem Netzwerk-Treffen ein.
  • An dem Treffen nehmen die Leitungen bzw. Mitarbeitende der Flüchtlingsunterkünfte, die Koordinator*innen des Willkommensnetzwerks Pankow Hilft!, die Ämter (Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten, Jugendamt, Schulamt, Jobcenter, Volkshochschule, Gesundheitsamt etc.) und Beratungseinrichtungen teil.
  • Das Treffen dient dem Informationsaustausch und der Vernetzung. Aktuelle Themen und Probleme werden besprochen und an die zuständigen Stellen zur Klärung weitergeleitet (Bezirk, Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF), Senat, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge etc.)
  • Bei dem Netzwerk handelt es sich um eine offene Runde. Neue Akteure sind willkommen.
Die Sitzungen sind in der Regel folgendermaßen strukturiert:
  1. Vorstellung neuer Teilnehmer*innen
  2. Themenschwerpunkt
  3. Pause – Zeit für Vernetzung
  4. Aktuelles aus dem Netzwerk
  5. Aktuelles aus dem LAF
  6. Aktuelles aus dem Bezirksamt

Sitzungen des Netzwerks “Flucht und Migration in Pankow”

Sitzung am 20.4.21 als Videokonferenz

  • Themen
    Corona-Impfung: Aufklärung und Information zur Impfung

    • Corona-Impfungen werfen viele Fragen auf: Es kursieren eine Vielzahl verwirrender Informationen, wodurch Gerüchte und Ängste entstehen.
    • Das Integrationsbüro nutzt die Netzwerkrunde, um wichtige Mulitplikator*innen in die migrantischen Communities und vertrauensvolle Ansprechpartner*innen zu Menschen in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete und Wohnungslose auf dieser Sitzung gezielt informieren

    Information und Austausch zur Corona-Impfung mit Frau Dr. Berger, Ärztin im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst (KJGD) des Gesundheitsamts Pankow und mit Herrn Dr. Peters, Leiter des Gesundheitsamts Pankow

    Zentrale Infos aus der Präsentation:
    • Covid19 kann jede*n treffen => Eine Impfung gegen COVID 19 trägt sowohl zum eigenen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie bei.
    • Es wird derzeit davon ausgegangen, dass 80% der Bevölkerung geimpft werden muss, damit die Pandemie bekämpft werden kann.
    • Es gibt asymptomatische, symptomarme, aber auch schwere Verläufe von COVID.
    • Langzeitfolgen gibt es in 10- 20 % der Fälle, auch wenn der Verlauf eigentlich mild war.
    • Komplizierte Verläufe kommen in allen Altersgruppen vor.
    • Wichtig ist, eine schnelle Ausbreitung zu stoppen und eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden.
    • Welche Impfstoffe gibt es? Es gibt RNA Impfstoffe (BioNTech, Moderna und Pfizer) sowie Vektor Impfstoffe (AstraZeneca, Johnson & Johnson). Diese haben unterschiedliche Wirkmechanismen. Das Ziel dieser Impfstoffe ist es, das Immunsystems auf einen späteren Kontakt mit dem Krankheitserreger vorzubereiten, damit es zu keiner Erkrankung kommt.
    • Typische Beschwerden nach einer Impfung sind Rötung, Schwellungen und Schmerzen an der Impfstelle, Allgemeinreaktionen wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und Unwohlsein. Diese Reaktionen sind Ausdruck der erwünschten Auseinandersetzung des Immunsystems mit dem Impfstoff und klingen in der Regel nach wenigen Tagen komplett ab. (RKI)
    • Was ist eine Impfkomplikation? Schwerwiegende sog. unerwünschte Arzneimittelwirkungen – sehr selten! (bei Verdacht meldepflichtig).
    Fragen:
    • Kann der Impfstoff sicher sein, wenn er so schnell entwickelt wurde? Der Impfstoff wird nur zugelassen, wenn er an ausreichend vielen Personen getestet wurde und wenn bestätigt wurde, dass die Wirkung gegenüber den Nebenwirkungen überwiegt.
    • Ändern Corona-Impfungen das Erbgut? Nein, es gibt keine wissenschaftichen Hinweise darauf, dass Bestandteile des RNA-Impfstoffes unsere Gene manipulieren können.
    • Macht die Impfung Frauen unfruchtbar? Nein. Es gibt keine wissenschaftlichen Hinweise darauf, dass die Impfung die Fruchtbarkeit der Frauen schädigt.
    • Sind Impffolgen riskanter als eine Corona-Infektion? Das Risiko von Komplikationen bei einer Corona Infektion ist viel höher, nicht nur für Risikopatienten, sondern auch für junge und gesunde Menschen. Die Langzeitschäden durch die Erkrankung sind vielfältig und viele Genesene leiden noch nach Monaten unter den Folgen ihrer Erkrankung.
    • Wer sollte/kann zurzeit nicht geimpft werden? Kinder sollten nicht geimpft werden, weil es noch nicht genug Daten gibt, BioNTech/Pfizer ist ab 16 zugelassen.
    • Muss ich mich impfen lassen, wenn ich schon Corona hatte? Wenn die Erkrankung länger her ist als ein halbes Jahr, ist dies sinnvoll nach Rücksprache mit dem Arzt.
    • Kann ich mich impfen lassen, wenn ich Allergien habe?. Es kommt auf die Allergien an – „normaler“ Heuschnupfen ist unproblematisch.Nach der Impfung wird JEDE*R noch mind. 15 Minuten beaufsichtigt

    Weitere Fragen und HInweise zur Impfung:

    Impfreihenfolge:
    • Wann sind Vereine dran, die mit Bewohner*innen der Unterkünfte arbeiten?
      Aktueller Stand (20.4.21): Projekte und Ehrenamtliche, die an Unterkünfte angedockt sind, sind in der Impfkategorie 3 eingeordnet.
      Ein Verein hat für Mitarbeitende, die mit Geflüchteten in Unterkünften arbeiten, eine Bescheinigung des Trägers ausgestellt, damit diese beim Hausarzt*in vorrangig geimpft werden.
    • Chronisch Erkrankte in den Einrichtungen haben z.T. noch keine Einladung zur Impfung erhalten, obwohl sie in der Impfreihenfolge berücksichtigt werden müssten.
      Menschen mit Krankheiten sollen sich an ihre*n Hausarzt/ärztin wenden.
    • Menschen in Hostels und Wohnungsloseneinrichtungen fehlt Unterstützung bei der Meldung zur Impfung.
    • Aussicht: Impfreihenfolge wird voraussichtlich Anfang Juni ausgesetzt, da viel Impfstoff kommen soll.
    Corona-Tests
    • Testpflicht für Vereine: Wie sollen Vereine die Test finanzieren? Gibt es staatliche Unterstützung? Das Integrationsbüro geht dem nach.
    Im Netzwerk werden Vorbehalte und Ängste gegen die Impfung genannt, die zum Teil unter Bewohner*innen der Gemeinschaftsunterkünften kursieren:
    • Angst, dass der Impfstoff nicht ausreichend getestet ist.
    • Sorge, dass durch die Impfung Geflüchtete geschwächt und Abschiebungen erleichtert werden sollen.
    • Corona sei nicht so schlimm. Bekannte, die Corona hatten, seien nicht schwer erkrankt.
    • Religiöse Gründe
    • Sorge vor Unfruchtbarkeit
    • Häufig leben junge Menschen in den Einrichtungen, daher sei die Sorge vor der Erkrankung nicht so hoch.
    Rückmeldungen aus dem Netzwerk:
    • Wie groß die Vorbehalte gegen eine Impfung ist, ist nicht klar.
    • Bei Umfragen unter Bewohner*innen möchte sich nur ein geringer Teil der Menschen impfen lassen. Allerdings nehmen durch das Wissen um Bekannte, die sich haben impfen lassen, die Vorbehalte ab.
    • Die Vorbildfunktion ist wichtig! Es wird empfohlen mit einem Impfmobil vor Ort die Bewohner*innen, die Mitarbeiter*innen, die Freiwilligen und die Mitarbeiter*innen von Projekten gemeinsam zu impfen. Dadurch wirke man den Gerüchten und Ängsten entgegen.
    • Es werden demnächst Anreize entstehen, sich impfen zu lassen, wenn Geimpfte mehr dürfen als ungeimpfte Personen.
    • Wichtig sei die Einbindung von Moscheen, Imame seien wichtige Multiplikatoren bei der Impfaufklärung.
      Auf Initiative der Landesintegrationsbeauftragte berät ein mobiles Ärzteteam vor eingen Moscheen während des Ramadan mehrsprachig zur Impfung und Testung. Mehr Infos hier.
    • Sollte die Präsentation zur Impfung des Gesundheitsamtes übersetzt werden? Contra: Es gibt genug Informationen zu Corona. Wichtiger sei, dass Vertrauenspersonen (Projekte, Ehrenamtliche, Vereine) Gespräche mit Bewohner*innen führen oder mehrsprachige Ärzte informieren. Pankow HIlft! und die family guides bieten ihre Unterstützung bei der Impfaufklärung an.
    • Die mehrsprachigen Corona-Informationen des LAF (hier gelangen Sie zu den Videos) sollten bekannter gemacht werden.
  • Aktueller Stand zu Impfungen in den Gemeinschaftsunterkünften

    LAF-Einrichtungen
    • Mobile Teams kommen in die LAF-Unterküfte, um die Bewohner*innen zu impfen. Es sind keine QR-Codes für die Bewohner*innen für die Testzentren vorgesehen.
    • Die Mitarbeiter*innen und Sicherheitskräfte erhalten QR-Codes, um sich in den Testzentren impfen zu lassen.
    • Es gibt Abfragen des LAF an die Unterkünfte, um zu eruieren, wie viele Menschen sich impfen lassen würden. Die Zahlen sind eher gering: 10% bis 30% wollen sich nach Auskunft der Einrichtungen in Pankow impfen lassen.
    • Wichtig sind vertrauensvolle Gespräche mit den Bewohner*innen zu Ängsten und Impffragen, da viele Fakenews kursieren. Die Unklarheit, welcher Impfstoff verwendet werden soll, trägt zur Impfskepsis bei.
    • Das Netzwerk (Projekte, Ehrenamtliche, Betreiber) plädieren für eine gemeinsame Impfung der Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen, Projekte und Bewohner*innen. Durch Vorbildfunktion würden Impfängste genommen.
    • Ursprünglich sollte in Unterkünften mit Johnson & Johnson geimpft werden, welcher Impfstoff genutzt werden soll, steht noch nicht fest.
    • Corona-Tests: Ehrenamtliche müssen keine negativen Test vorweisen, wenn sie in die Unterkunft gehen.
    Wohnungsloseneinrichtungen (ASOG)
    • Alle 15 ASOG-Einrichtungen in Pankow wurde befragt zur Belegung, um die Impfung vorzubereiten.
  • Beschulung/Fern-unterricht unter Corona

    Aktuelle Bedarfe werden erfragt (weitergehende Infos aus der letzten Sitzung, vom 18.2.21 unten)

    Berlinpass:
    • Aktuelle Infos zu abgelaufenen berlinpässen hier.
    • Schreiben der Senatsverwaltung an Schulen, wenn Familien keine gültigen berlinpässe-BuT haben, wird die Geltungsdauer bis zum 31.08.21 verlängert.
    Ausstattung mit Laptops, Ipads etc.
    • Finanzielle Unterstützung für digitale Endgeräte durch die Jobcenter werden nur gewährt, wenn es keine Leihgeräte der Schulen gibt.
    • Vorgehen Jobcenter:
      1) Qualifizierte Kostenschätzung einreichen
      2) Recht schnelle Bearbeitung
      3) Man muss das Geld nicht auslegen!
      Die Jobcenter verlangen keine Vergleichsangebote, sondern nur nachvollziehbare Kostenaufstellungen. Bei Problemen vermittelt Frau Ohl, Schnittestelle zum Jobcenter im Bezirksamt Pankow, sylke.ohl@ba-pankow.berlin.de
    • Problematisch ist, dass Menschen, die bereits in Wohnungen leben, die Informationen über die Finanzierung von digitalen Endgeräten zum Teil fehlt. Hier müssen die Schulen informieren.

Sitzung am 18.2.2021 als Videokonferenz

  • Themen:
    Beschulung/Fernunterricht unter Corona

    Gäste aus der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Regionale Außenstelle in Pankow:
    • Herr Ptok, zuständig für Sekundarschulen, Gemeinschaftsschulen und Willkommensklassen
    • Herr Schau, zuständig für die Kooperation Schule und Jugendhilfe in Pankow
    • Frau Basting, Klärungsstelle,
      Kontakte hier
    Die Unterkünfte und die Teilnehmenden des Netzwerkes berichten von folgenden Problemen:
    • Es fehlen ruhige Lernräume in den Unterkünften. Die Kinder leben mit den Eltern und Geschwistern in einem Raum. Die Gemeinschaftsräume können aufgrund der Hygienevorschriften nur von wenigen oder im Wechsel genutzt werden.
    • Schüler*innen benötigen Unterstützung beim Fernunterricht: Erklärung zu Lehrmitteln, digitalen Lernprogrammen, Aufgabenstellung der Lehrer*innen und inhaltliche Unterstützung sind nötig.
    • Zum Teil fehlt Basiswissen, wie z.B. eine App heruntergeladen wird oder wie Passwörter verwendet werden. Eine engere Kooperation der Unterkünfte mit den Schulen bzw. mit den Lehrer*innen ist gewünscht, um die Kommunikation zu erleichtern. Sozialarbeitende müssen viel unterstützen. Nicht in allen Einrichtungen gibt es Sozialarbeitende (z.B. Wohnungsloseneinrichtungen).
    • Manchen Kindern fehlt die Tagesstruktur und das Verständnis, dass es sich bei Fernunterricht um Schulpflicht handelt. Eine enge Anbindung an die Schulen ist wichtig.
    • Einige Kinder gehen in die Notbetreuung oder den Präsenzunterricht.
    • Viele Kinder haben noch kein digitales Endgerät. Zum Teil gibt es Spenden von Pankow Hilft!
    • In noch nicht allen Einrichtungen gibt es WLAN in den Zimmern der Bewohner*innen. Gemeinschaftsräume mit WLAN können nur begrenzt genutzt werden. Das WLAN soll weiterhin ausgebaut werden. Das LAF ist dazu im Kontakt mit den Einrichtungen. Auch die Bandbreite ist zum Teil nicht stark genug, so dass alle gleichzeitig ins Netz können.

    Die Schulaufsicht empfiehlt, dasss sich die Eltern bei Schwierigkeiten an die/den Klassenlehrer*in wenden, um mehr Unterstützung zu erhalben. Aus dem Netzwerk gibt es den Hinweis, dass viele zugewanderte Eltern dass System Schule aus ihrer Heimat anders kennen. Sie wenden sich nicht an die Lehrer*innen, um Hilfe und Unterstützung für ihre Kinder einzufordern. Wichtig sei, dass die Lehrer*innen auf die Kinder zugehen.

  • Beschaffung und Finanzierung digitaler Endgeräte über die Jobcenter

    Gäste: Herr Rutz, Jobcenter Pankow und Frau Trocinska, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt und Migrationsangelegenheiten des Jobcenters Pankow
    Kontakt: Izabela.Trocinska@jobcenter-ge.de

    Folgendes Verfahren wurde Jobcenter Pankow vorgestellt:
    • Antrag ausfüllen von Eltern und Schule, Eltern übersenden zum JC per Email/ im Umschlag in den Briefkasten. Die Liste mit den Email-Adressen finden Sie hier.
    • Antrag möglichst genau ausfüllen, wie viel Geld für welche Anschaffung von Technik benötigt wird, damit das Kind am Fernunterricht teilhaben kann. Möglichst detailliert. So entstehen weniger Rückfragen.
    • Finanziert werden können Digitale Endgeräte, Drucker (pro Familie nur einer), Surfsticks, SIM Karten etc. Richtwert ist 350 Euro. Es wird individuell geprüft.
    • Bei Bewilligung wird das Geld auf das Konto der Familie überwiesen, dann kann Anschaffung getätigt werden.
    • Es kann rückwirkend zum 1.1.2021 bewilligt werden.
    • Bei einer Familie für jedes Kind ein Vordruck von der Schule ausfüllen Bsp: bei 3 schulpflichtigen Kindern ohne Mietgerät in der Familie ist eine Gesamtausstattung bis zu 3 × 350 € möglich.
    • Diese Möglichkeit gilt nicht für Jugendliche, die ausbildungssuchend sind. Diese können sich an die Jugendberufsagentur wenden. Jugendliche können für Zwecke der Arbeits- oder Ausbildungssuche im Jobcenter in der Arbeitsvermittlung (Arbeitsvermittler oder Fallmanager) einen Antrag auf Leistungen aus dem Vermittlungsbudget (VB) stellen. Es kann ein Zuschuss von 250 EUR gewährt werden.
    • Haftungsfrage: Geräteversicherung kann in 350€ einbezogen werden, es sind keine Extra-Mittel für Versicherung vorgesehen. Aber auch der Hersteller muss eine Gewährleistung auf Geräte geben, daher ist fraglich, ob eine Versicherung benötigt wird.
    • Vordrucke und noch weitere Infos finden Sie hier. und hier.

    Bislang haben Schüler*innen, deren Eltern Leistungen nach dem Asylbewerber Leistungsgesetz beziehen, noch keine Möglichkeit eine Erstattung der Kosten zu erhalten.

  • berlinpass-BuT (Bildung und Teilhabe) – Lernförderung

    Herr Schau stellt die Leistungen durch den berlinpass- BuT vor:

    • berlinpass und berlinpass-BuT sind zwei verschiedene Dinge. Der Unterschied ist vielen nicht klar.
    • der berlinpass-BuT ermöglicht Schüler*innen folgende Leistungen:
      Kostenübernahmen für das Mittagessen in der Schule und Kita, Deckung des persönlichen Schulbedarfs bis 150 Euro (für Stifte, Hefte etc.) für ein Schuljahr, Übernahme der Kosten von Ausflügen der Kita und der Schule, 15 Euro im Monat für Mitgliedschaft in einem Verein (Sport, Musik etc.)

    Die Berlinpässe-BuT müssen bei SGB II und Asylbewerberleistungsgesetz-Anspruchsberechtigten inzwischen von Amts wegen direkt ausgestellt werden, wenn eine Schulbescheinigung vorliegt.
    Mehr Infos finden Sie hier.

    berlinpass-BuT Lernförderung -Nachhilfe
    • Jedes Kind hat einen Rechtsanspruch auf Lernförderung d.h. Nachhilfe.
    • Wenn das Kind Unterstützung benötigt, müssen die Schulen den Kindern das Angebot der Lernförderung machen.
    • Die Schulen organisieren die Lernförderung über externe Kooperationspartner*innen/Träger.
    • Um die zusätzliche Lernförderung zu beantragen, muss der Zusatzbogen ausgefüllt werden. Diesen finden Sie hier.
    • Über die ergänzende Lernförderung können die Schüler*innen auch in den Ferien Unterricht erhalten.
    • Wenn Kinder bei Schulen auf Wartelisten stehen oder kein Angebot von der Schule erhalten, können sie sich an die Schulaufsicht wenden. Kontakt hier.
    • Auch Migrant*innenorganisationen, freie Träger oder Einzelpersonen können diese Lernförderung durchführen. Dazu müssen sie einen Kooperationsvertrag mit der Schule abschließen. Infos dazu gibt es hier unter Kooperationsvertrag für individuelle Leistungserbringer.
    • Die Schulen können mit mehreren Trägern Kooperationsvereinbarungen für die Lernförderung abschließen. Ob neue Kooperationspartner hinzugezogen werden, liegt im Ermessen der Schulen. Wenn ein Verein oder eine Person darstellt, dass er keine Konkurrenz für die herkömmlichen Träger darstellt, sondern ein angepasstes Angebot zum Beispiel für die Deutschförderung für Neuzugewanderte anbietet, dann könnte das auch attraktiv für Schulen sein.

Sitzung vom 26.11.2020 als Videokonferenz

  • Themen:
    Freiwilliges Engagement – Freiwilligenagentur Pankow

    Die Freiwilligenagentur Pankow berät:
    1) Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten sowie
    2) Organisationen/Vereine, die Freiwillige suchen.
    Ansprechpartnerinnen: Juliane Erler, Heidi Graf
    Sprechzeiten:
    Dienstag 10 – 14 Uhr
    Donnerstag 14 – 18 Uhr
    und nach Vereinbarung unter
    Tel.: 030 25 09 10 01
    info@ehrenamt-pankow.berlin
    Berliner Allee 124
    13088 Berlin
    http://www.ehrenamt-pankow.berlin

    Die Unterkünfte arbeiten bereits mit Freiwilligen (Pankow Hilft!). Ein großer Bedarf besteht in folgenden Bereichen:
    • Hausaufgabenhilfe
    • Kinderbetreuung
    • Sprachtandems
    • Patenschaftsprojekte – z.B. Mentoringprojekt des Bildungsverbund Berlin Buch
    Unter Corona wird freiwilliges Engagement schwieriger. Kreative Lösungen sind gefragt:
    • Digital Kommunikation über Handys
    • Gemeinsame Spaziergänge – Das Freizeithaus Weißensee führt wöchentlich einen Spaziergang mit interessierten Freiwilligen durch
    • Online Sprachcafés werden gut angenommen
    Herausforderung:
    • Menschen müssen empowert werden, damit sie digitale Angebote annehmen können. Analoge Beratung/Kontakt bleibt aber essentiell!
    • Für digitale Angebote müssen WLAN und technische Geräte zur Verfügung stehen.
    • Unter Corona ist der Zugang in Unterkünfte für Freiwillige eingeschränkt.
  • WLAN

    Das Land Berlin finanziert den Ausbau von WLAN in den Unterkünften für Geflüchtete auch im Jahr 2021. Die Umsetzung erfolgt über das LAF. In Pankow geht der Ausbau in den Gemeinschaftsunterkünften voran. In 3 von 12 Einrichtungen gibt es noch kein WLAN in allen Zimmern. Die Ausweitung ist geplant und erfolgt zum Teil mit der Unterstützung von Freifunk und der Kulturmarkthalle. In zwei Einrichtungen muss das WLAN noch verstärkt werden.

  • Corona

    Viele Einrichtungen stellen auf digitale Beratung um. Analoge Beratung bleibt nach wie vor wichtig und muss weiterhin geboten werden. Die Vereine/Stadtteilzentren, die analog beraten, erhalten starken Zulauf.
    Persönliche Erreichbarkeiten des Jobcenter sind wichtig für die Kund*innen. Persönliche Vorsprachen sind mit Termin möglich, Termine können auch telefonisch gebucht werden. Bei Bedarf ist die Zuschaltung eines Dolmetschers möglich.
    Agentur für Arbeit: Ein besserer Zugang zu den online Formularen ist nötig. Das Bezirksamt geht dem nach.
    Die Schulen können mit Hilfe der Allgemeinverfügung Klassen in Quarantäne schicken. Eine bessere Kommunikation zwischen Schulen und Gemeinschaftsunterkünften ist nötig, damit die Unterkünfte über die Quarantänen informiert sind.
    Eine zweite Quarantäneeinrichtung für Menschen aus Gemeinschaftsunterkünften wird in Marzahn eröffnen.
    Nach Schnelltests für Unterkünfte wird gefragt. Das Büro der Integrationsbeauftragten gibt dies weiter.

Sitzung vom 6.10.2020 (als Videokonferenz)

  • Themen:
    Rassismus und Diskriminierung unter den Bewohnern

    • Rassismus unter den Bewohner*innen kommt in Einrichtungen vor.
    • Die beengten Wohnverhältnisse in Unterkünften (Mehrbettzimmer, Gemeinschaftsküchen und Gemeinschaftsbäder) tragen dazu bei, dass Konflikte zwischen den Menschen entstehen. Zum Teil laden sich diese rassistisch auf.
    • Auch Menschen mit Behinderungen erleben Vorurteile und Diskriminierungen.
    • Fortbildungen für Mitarbeitenden in den Einrichtungen und Workshops für Bewohnende werden gewünscht.
      Empfehlungen aus dem Netzwerk:
    • Fortbildungen bei der Landeszentrale für Politische Bildung
    • Our Rights in Action: Sensibilisieren von Kindern und Jugendlichen zu Kinderrechten
    • Phoenix eV: Anti-Rassismus-Trainings für Weiße und Empowerment-Trainings für so genannte People of Color
    • LADS-Akademie
  • WLAN in Unterkünften

    • Das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten bietet allen Flüchtlingsunterkünften an, das WLAN in den Einrichtungen so auszubauen, dass alle Zimmer erreicht werden können und so flächendeckend WLAN vorhanden ist.
    • Diese Option besteht noch bis zum 31.12.2020. Ob darüber hinaus eine Aufstockung weiter finanziert wird, ist noch nicht entschieden.
    • Die Einrichtungen in Pankow haben ihr WLAN ausgebaut. Allerdings besteht in einigen Einrichtungen entweder noch kein WLAN in allen Zimmern oder WLAN in allen Zimmern ist vorhanden, aber die Bandbreite reicht für eine Nutzung durch alle Bewohner*innen nicht aus.
    • Das Bezirksamt Pankow fordert die Betreiber auf, sich mit dem LAF in Verbindung zu setzen, um den Ausbau und somit die flächendeckende Nutzung von WLAN zu ermöglichen.
    • Darüber hinaus stehen in den Einrichtungen nicht genügend Tablets und Rechner zur Verfügung.
    • Allein eine digitale Ausstattung reicht nicht aus, die Schulkinder benötigen auch darüber hinaus Unterstützung bei Erledigung der Hausaufgaben. Während der Corona bedingten Schulschließungen haben die Sozialarbeiter*innen der Einrichtungen die Kinder beim Homeschooling unterstützt und sind damit an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen.
  • Ausstellung von Geburtsurkunden

    • Der Prozess der Ausstellung von Geburtsurkunden ist sehr aufwendig, da eine Vielzahl von Dokumenten im Original gefordert wird, die häufig aufgrund der Migration und Fluchtsituation nicht vorhanden sind.
    • Durch die Corona-Pandemie ist die Erreichbarkeit der Standesämter schwieriger.
    • Unverständnis ruft hervor, dass auch bei der Ausstellung von Urkunden von Geschwisterkindern alle Dokumente erneut im Original vorgelegt werden müssen.
  • Sprachmittlung an Schulen und Kitas

    • Die Integrationslotsen erhalten von den Schulen vermehrt Anfragen nach Sprachmittlung für Elterngespräche. Die Integrationslotsen bieten diese Sprachmittlung an, derzeit aufgrund der Corona-Situation vorwiegend digital. Kontakte zu den Integrationslotsen Pankow hier.
    • Darüber hinaus wird auch persönliche Sprachmittlung für die Arbeit an Schulen benötigt.
    • Sprachmittlung für Kitas und Jugendfreizeiteinrichtungen bietet das Projekt Dolpäd des Trägers Kindererde in 11 verschiedenen Sprachen. Kontakt dolpaep@kindererde.de
  • Corona-Pandemie

    • Neben der digitalisierten Projekte besteht nach wie vor der Bedarf an analoger Beratung. Viele Menschen sind nicht in der Lage, online Angebote wahrzunehmen.
    • Die persönliche Erreichbarkeit von Fachämtern ist aufgrund der Corona-Situation erschwert.
    • Beim Jobcenter Pankow besteht die Möglichkeit, persönliche Termine telefonisch oder online zu buchen. Zu den Terminen können Sprachmittler dazugeschaltet werden. Dazu den Wunsch bitte bei der Terminbuchung äußern.
      Kontakt:
      (030) 5555 34 2222
      jobcenter-berlin-pankow@jobcenter-ge.de

Sitzung vom 16.6.2020 (via Telefonkonferenz)

  • Themen:
    Beschulung

    • Technische Geräte (Tablet, Laptop etc.) für Fernunterricht sind in vielen Unterkünften nicht ausreichend vorhanden.
      Wir empfehlen weiterhin die Beantragen eines Zuschusses für technische Geräte für Kinder mit Berlinpass BuT beim jeweiligen Jobcenter. Eine Entscheidung über eine Bewilligung steht noch aus.
    • Sprachstandsfeststellungen und Schuluntersuchungen: Termine fehlen noch. Das Büro der Integrationsbeauftragten nimmt Kontakt auf.
    • Sommerschule: Kinder aus den Gemeinschaftsunterkünften wurden zum Teil zur Sommerschule angemeldet, teils von den Lehrer*innen, teils von den Eltern. Die Schulaufsicht Pankow (Frau Füllgraf) bittet um Rückmeldungen der Unterkünfte, falls es noch Kinder in den Unterkünften gibt, die nicht bei der Sommerschule angemeldet wurden, obwohl sie folgenden Kriterien erfüllen: BuT berechtigt, schulischer Nachholbedarf, entweder in einer Willkommensklasse oder in einer Regelklasse Stufe 1.,2. 7., 8. oder 9 (Zugangskriterien Sommerschule).
    • Im Ferienprogramm “Mein bewegter Sommer” sind noch einige wenige Plätze frei.
    • Notbetreuung: Nur wenige Kinder nahmen an der Notbetreuung in der Schule teil.
    • Unterkünfte unterstützen bei Schulaufgaben. Ehrenamtliche sind willkommen, sowie entsprechende Projekte.
    • Die Öffnung der Einrichtungen für externe Projekte und Ehrenamtliche findet wieder unter Einhaltung von Hygieneregelungen sukzessive statt.
    • Verweilen bzw. Wiederholen aufgrund coronabedingtem Schulausfalls ist in der Grundschule 1-6. Klasse nicht möglich.
    • Das Schulpsychologisches und Inklusionspädagogisches Beratungs- und Unterstützungszentrum (SIBUZ) in Pankow berät Eltern, Schüler*innen und Lehrer*innen zu Themen wie Sprachförderung, Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben (LRS), Sonderpädagogische Förderung, Schuldistanz, Gewalt, Krisen und Notfälle, Mobbing, Sucht, Drogen und Sexuelle Übergriffe.
      Kontakt:
      SIBUZ Pankow
      Telefon: Tel.(030) 902491100 E-Mail: 03SIBUZ@senbjf.berlin.de
      Adresse:
      Tino-Schwierzina-Straße 32-33 (1. Etage)
      13089 Berlin
      Leitung: Beate Dapper

    Offene Sprechstunde
    jeden Donnerstag: 15 -18 Uhr
    (in den Ferien nach Vereinbarung)

  • Corona-Pandemie

    • Die Quarantäne-Einrichtung in der Buchholzer Straße gibt es Hinweis, dass es hilfreich ist, wenn auf den Packzetteln auch der Kontakt zur jeweiligen Schule vermerkt ist, damit die Einrichtung Kinder beim Fernunterricht während der Quarantäne unterstützen kann.
    • Die Family Guides und die IntegrationslotsInnen bieten an, Menschen, die sich in Quarantäne befinden oder die unter der sozialen Isolation leiden, telefonisch zu kontaktieren. Die Family Guides beraten auf Arabisch, Kurdisch, Persisch, Vietnamesisch, Englisch, Deutsch, Türkisch, Russisch. Kontakte und Telefonische Erreichbarkeit der Family Guides hier:
      www.family-guides.de/wo-wann/
      Die Integrationslots*innen beraten auf Arabisch, Farsi/ Dari, Polnisch, Bosnisch, Polnisch, Englisch und Deutsch. Kontakte der IntegrationslotsInnen hier: www.oase-berlin.org/beratung/integrationslotsen und Trixiewiz.
  • Deutschkurse

    • Es besteht ein großer Bedarf an Deutschkursen. Die VHS plant die aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzten Kurse wieder ab 1.7.20 aufzunehmen. Extra Kurse sind nicht möglich.
    • Notwendig sind Kurse mit Abschlussmöglichkeiten B1/B2, da die Abschlüsse für die Aufnahme von Ausbildungen im Herbst benötigt werden. Das Büro der Integrationsbeauftragten wendet sich dazu ans BAMF.
  • WLAN

    Das LAF baut das WLAN in allen Einrichtungen aus, so dass in allen Zimmern ausreichend WLAN vorhanden ist. Die Betreiber können sich dazu mit dem LAF in Verbindung setzen.

    In der Falkenberger Straße, einem sozialen Wohnprojekt, prüft das LAF, ob für flächendeckendes WLAN alle notwendigen Anschlüsse im Haus vorhanden sind.

Sitzung vom 7.5.2020 (via Telefonkonferenz)

  • Themen:
    Beschulung und Kita

    Der Unterricht läuft auf verschiedenen Wegen, digital oder Ausdrucke werden per Post geschickt und vorbeigebracht. Die Situation ist je nach Lehrer*in sehr unterschiedlich. Schwierigkeiten:
    • Es fehlt an technischer Ausstattung für die Kinder. Nicht alle Kinder haben ein Handy oder PC. Wir empfehlen die Beantragen eines Zuschusses für technische Geräte für Kinder mit Berlinpass BuT beim jeweiligen Jobcenter. Eine Entscheidung über eine Bewilligung steht noch aus.
    • Homeschooling digital ist schwer umzusetzen. Eltern sind häufig dazu nicht in der Lage. Kinder sind auf sich allein gestellt. Einige Einrichtungen behelfen sich, indem die Kinderbetreuung in Kleingruppen Hausaufgabenhilfe anbietet. Hier ist jedoch mehr Unterstützung notwendig. Die Möglichkeit der Hortanmeldung für Kinder wird geprüft.
    • Ab 14.5.2020 haben alle Vorschulkinder das Recht auf Notbetreuung in Kitas, bitte Antrag bei der Kita stellen.
    • Zum Teil fehlt es an technischem Know-How in Familien.
      TIPP: Interkular hilft beim Verstehen von Technik online: http://www.interkular.de/
      Mo, Mi, Fr: 11-14 Uhr
      Di, Do: 14-17 Uhr
      0176-61711290
    • Noch nicht alle Einrichtungen haben WLAN in allen Zimmern. Der Ausbau in LAF Einrichtungen läuft.
    • Jugendliche verfallen zum Teil in Lethargie aufgrund der Situation und haben in den Unterkünften Angst, sich anzustecken. Hilfreich und wichtig sind regelmäßige Kontakte mit den Lehrer*innen.
    • Viele Kinder berichten von Angst vor Benotung der Aufgaben und haben daher große Sorge Fehler zu machen.
    • Die Schuluntersuchungen von zugezogenen geflüchteten Kindern waren ausgesetzt, werden nun jedoch mit dem wieder einsetzenden Schulbetrieb wieder aufgenommen.

    Kita: Menschen aus Unterkünften haben nicht generell ein Anrecht auf Notbetreuung ihrer Kinder in Kitas.Familien mit besonders herausfordernder familiärer Situation können sich an das Jugendamt (Regionalsozialpägdagogischer Dienst) wenden zwecks Stellungnahme.

  • WLAN

    Viele Einrichtungen haben ihr WLAN ausgebaut oder sind in Absprachen mit dem LAF zum Ausbau des WLAN, so dass dies in allen Zimmern zur Verfügung steht.

  • Umgang mit Corona-Fällen

    • Übergabe von sensiblen Informationen zu Personen, die in die Quarantäne-Einrichtung in der Buchholzer Straße kommen, muss über den Sozialdienst des LAF laufen. Kontakt: sozialdienst@laf.berlin.de
    • Bei Übergabe von Personen an die Quarantäne-Einrichtung Buchholzer Straße bitte Packzettel berücksichtigen! Die Bewohner*innen müssen nach Genesung die Abreise zurück in ihre Unterkunft selbst bewerkstelligen können.
    • Die Family Guides und die IntegrationslotsInnen bieten an, Menschen, die sich in Quarantäne befinden oder die unter der sozialen Isolation leiden, telefonisch zu kontaktieren. Die Family Guides beraten auf Arabisch, Kurdisch, Persisch, Vietnamesisch, Englisch, Deutsch, Türkisch, Russisch. Kontakte und Telefonische Erreichbarkeit der Family Guides hier:
      www.family-guides.de/wo-wann/
      Die Integrationslots*innen beraten auf Arabisch, Farsi/ Dari, Polnisch, Bosnisch, Polnisch, Englisch und Deutsch. Kontakte der IntegrationslotsInnen hier: www.oase-berlin.org/beratung/integrationslotsen
    • Der Wunsch besteht nach mehrsprachiger Befragung der Bewohner*innen durch das Gesundheitsamt zwecks Eindämmung/ Kontaktpersonermittlung.
    • Psychologische Betreuung der Menschen in den Unterkünften ist notwendig, auch im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt. Zum Teil steigen die Fälle. Die telefonischen Beratungsangebote werden nicht gut angenommen. Face to Face Beratung ist notwendig, digitale Angebote reichen nicht aus.
      Beratung bei Gewaltsituationen: Paula Panke macht wieder persönliche Beratung seit 4.5.! Termin machen: www.paula-panke.de
      Bora macht vorerst weiter telefonisch, aber bei gutem Wetter ist auch ein Treffen draußen möglich: https://www.frauenprojekte-bora.de/frauenberatung/kontakt/
    • Corona-Telefon für Frauen von Trixiewiz e.V. (mehrsprachig auf De, Eng, Ar, Dari, Farsi). Mehr Infos hier:
    • In Fällen häuslicher Gewalt muss immer auch das Jugendamt eingeschaltet werden. Informationen vom Jugendamt sind hier abrufbar: Info 1 und Info2.

Sitzung vom 13.02.2020

  • Thematischer Schwerpunkt

    Polizei im Gespräch

    Bleib Cool am Pool sucht neue Konfliktlots*innen
    • 18 Schulungstermine zur Vorbereitung (Mai-Juni), Beginn: 5. Mai 2020
    • Einsatz in diesem Sommer, kleines Honorar
    • das Projekt stellt sich auch gerne persönlich in den GUs vor
    • Mehr Infos hier
    • Kontakt: Frau Traut (Präventionsbeauftragte d. Polizei, Abschnitt 13)
      Tel: 030 4664-113040
      dir1a13oea@polizei.berlin.de
    • Kontakt: GSJ/ KICK-Kreuzberg
      Herr Freudenberg
      Tel: 030-403650282 oder 030-347458933

    Vorgehen bei Gewalt- und Betrugstaten
    Die Polizei empfiehlt Anzeige zu erstatten, auch wenn Unsicherheit besteht, ob es sich um eine Straftat handelt. Eine Anzeige zu erstatten hat keine negativen Auswirkungen auf das Asylverfahren/ den Aufenthalt. Die Daten werden anonymisiert und nicht weitergegeben.

    Gewalterfahrungen? Gewaltschutzambulanz! Tel: 030-450570270 gewaltschutz-amublanz@charite.de
    • untersuchen kostenlos und rechtsmedizinisch – auch ohne Anzeige
    • https://gewaltschutzambulanz.charite.de
    • Kontakt: Frau Wunderlich (Beauftragte für Opferschutz, Häusliche Gewalt, Stalking)
      Tel: 030-4664-104220
      dir1st42@polizei.berlin.de
    • Kontakt: Herr Apel (Koordinator für interkulturelle Aufgaben)
      Tel: 030-4664-104250
      dir1st42@polizei.berlin.de

    AGIA der Polizei
    AGIA = Arbeitsgebiet Interkulturelle Aufgaben. Sie stehen in Kontakt zu Vereinen, Verbänden und Religionsgemeinschaften. Sie verfügen über Fachwissen zum Ausländerrecht und führen auch Abschiebungen durch. Gerne treten sie mit den Leitungen der Pankower GUs in Kontakt.

  • Neues aus dem Netzwerk

    Europäisches Integrationszentrum Berlin (EIZ) sucht Sprach- und Integrationsmittler*innen
    • Neuer Kurs ab Mai 2020
    • Mehr Infos hier: https://www.eiz-berlin.de/neuer-kursbeginn-15-07-19-sprach-integrationsmittler-in/
    • Kontakt: Mila Schmolke
      youthconnectedbysounds@gmail.com
    Wohnraumberatung für Geflüchtete in Pankow gestartet
    • Informationen zur Wohnraumsuche & Unterlagen für Menschen, die in Pankow leben oder Leistungen von Pankow beziehen
    • Terminvergabe nach Vereinbarung
    • Mittwochs 10-12 Uhr: offene Sprechstunde
    • Kontakt: WIB – Wohnraumberatung für Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund
      Frau Malalai Murr
      Börnestraße 12, 13086 Berlin
      in den Räumen der Kontakt- und Beratungsstelle der WIB
      Tel.: 0157 76295547
      Murr@wib-verbund.de
    Berufsberatung
    • Ehrenamtliche Beratung zu Ausbildung und Jobsuche durch Pankow hilft!
    • Kontakt: Reinhard Selka
      beruf@pankow-hilft.de
      Termin nach Vereinbarung
  • Aktuelles aus den Unterkünften

    Handreichung “Grundrechte für Geflüchtete in Gemeinschaftsunterküften“
    Bericht der Antidiskriminierungsberatung Brandenburg / Opferperspektive e.V. Auf Basis des Berichts (Stand 2018) hat das Team einer Unterkunft die Praxis von Hausrundgängen, Postvergabesystemen und Übernachtungsmöglichkeiten reflektiert und nach Optimierungschancen gesucht und empfiehlt dies auch anderen Pankower Gemeinschaftsunterkünften.
    *Bericht herunterladen

    Fragen zu Weiterbewilligungs-Anträgen beim JobCenter bei Wohnsitz in Pankow bei ungeklärter Zuständigkeit und dringender Terminvergabe zu Kostenübernahmen direkt an Fr. Ohl: Sylke.Ohl@ba-pankow.berlin.de

    Thematisiert wurde die Situation von vietnamesischen Frauen und Kindern in Pankower Gemeinschaftsunterkünften

  • Aktuelles aus dem LAF / Bezirksamt

    LAF, Abt. II/ Unterkünfte, Bezirkskoordinatorin, Frau Beiler
    • Neue Ansprechpartnerin im LAF für Pankower Unterkünfte (Nachfolgerin von Hr. Erdmann), zuständig für Pankower LAF-Einrichtungen
    • Kontakt: Dana Beiler
      Dana.Beiler@LAF.berlin.de
    Sozialamt, Imke Radig
    • Der Fragebogen des Sozialamtes zum Antrag auf Leistungen nach dem AsylbLG wurde pankowintern überarbeitet.
    • Kontakt: Imke.Radig@ba-pankow.berlin.de

    Bezirksamt, Susann Kubisch
    Am 24. Januar fand der erste Ball der Vielfalt im Rathaus Pankow statt

Sitzung vom 27.11.2019

  • Thematischer Schwerpunkt

    Männerprojekte

    Neues Männerprojekt in Weißensee ab Anfang 2020

    Arbeit in zwei Gruppen geplant (1 afgh./ 1 arab.), zunächst in den drei Weißenseer GUs, dann gemeinsame Treffen im Frei-Zeit-Haus
    • Salam e.V., Ibrahim Al Sayed / Ahmad Al-Rawi
      Kontakt: info@salamkulturclub.de, Tel. 2391440, www.salamkulturclub.de
    • Zaki e.V., Omed Arghandiwal

    Männerprojekt in Karow

    Männer- und Väter-Projekt „Ich hier und dort“ in Karow für Männer, die in Wohnungen leben

    Selbsthilfegruppe „IDEEN“ im Café 157

    Arabischsprachige Gruppe für Männer ab 18 Jahren. Jeden Freitag im Café 157 der Stiftung SPI, John-Schehr- Straße.24,10407 Berlin
    • SPI, Eyad Dumirieh
      Kontakt: eyad.dumirieh@stiftung-spi.de

    KulturMartkHalle

    Die KulturMarktHalle sucht Teilnehmer für den Aufbau einer Holzwerkstatt.
    Kontakt: info@kulturmarkthalle-berlin.de, www.kulturmarkthalle-berlin.de

    Veranstaltungshinweis: „Arbeit mit Vätern in Geflüchtetenfamilien”

    “Psychosoziale Versorgung von Flüchtlingskindern und ihren Familien – Fokus: Arbeit mit Vätern“
    Fachgespräch der Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus am 11.12.2019 von 9-11 Uhr. Nähere Infos hier .

  • Neues aus dem Netzwerk

    Projekt WIR in Weißensee Xenion / AG Wohnen, Bea Fünfrocken
    • Kontakt: wohnen@xenion.org, Tel. 030 / 880667387
    • Genossenschaftliches Wohnprojekt mit der BeGeNo16, u.a. Wohnungen für geflüchtete Familien, Cluster-Wohnen für junge alleinreisende Männer; Bezug ab Januar
    • Der Komplex beinhaltet u.a. auch eine Kita, eine Demenz-WG, ein Begegnungszentrum des Frei-Zeit-Hauses, eine Ausbildungs-Küche von SozDia
    • Ein* Sozialarbeiter*in wird die Gemeinschaft intern koordinieren und nach außen vernetzen
    • Für eine dort einziehende achtköpfige irakische Familie wird derzeit noch eine*n Mentor*in im Rahmen des Xenion-Mentorenprogramms gesucht, Kontakt: Anette Koch, Tel. 030-8806673-86, mentoren@xenion.org
  • Aktuelles aus den Unterkünften

    Tempohome Elisabeth-Aue: Leerzug ist erfolgt; Bewohner*innen wurden verteilt auf 18 GUs in ganz Berlin;

    AWO Refugium Buch: Schließung zum Januar geplant (noch nicht final bestätigt); Belegungsstopp ab 15.12.19;

    GU Bühringstraße musste aufgrund eines Wasserschadens komplett leergezogen werden, die Bewohner*Innen wurden auf andere Prisod-Unterküfte verteilt; Nach der Renovierung wird die Unterkunft wieder bezogen werden (geplant: April 2020).

    GU Storkower Str. 139c: Neuer Betreiber seit 1.10.: Albatros

    Neue Mitarbeiter*innen in der GU Rennbahnstr. (Kinderbetreuung) und GU Mühlenstr. (Ehrenamtskoordination)

    Lowlights:
    • illegale Gebühren bei der Wohnungsvermittlung
    • große Schwierigkeiten, Einblick in Sprachkurs-Prüfungsergebnisse zu bekommen
    • Probleme bei der Verlegung durch Soziale Wohnhilfe (Bezirk Mitte)
    • Chaos durch Betreiber-Wechsel
    Highlights:
    • Veranstaltungen wie Bewohnerversammlung, Frauencafé, Männerabende
    • externe Angebote wie Spielmobil für Kinder
    • Zuzüge
    • gute Unterstützung durch Unterstüzungskreis und Spender
  • Aktuelles aus dem LAF / Bezirksamt

    LAF, Abt. II/ Unterkünfte, Bezirkskoordinator, Herr Erdmann
    • Aktuell hat das LAF berlinweit keine freien Plätze in Gemeinschaftsunterkünften
    • Eröffnung von neuen Unterkünften (MUFs) in Pankow nicht vor Anfang 2021
    • Neu: Treskowstr. 14, Erweiterung des Ankunftszentrums in Reinickendorf, bis 31.3. Betreiber Tamaja, dann LfG, aktuell 89 Bewohner

    LAF, Sozialdienst, Frau Sünderhauf
    Kontakt: sozialdienst@laf.berlin.de

    • Anzahl Dolmetscher wird reduziert auf 15;
    • Zwei neue Mitarbeiterinnen in der Darwinstraße: Frau Kilian und Frau Schneider
    • Neue Situation für den Sozialdienst: Es gibt keine Unterkunftsalternativen zum Wechseln; frühestens im Mai neue Plätze in GUs, aktuell keine GUs mit Küche und Bad verfügbar, keine Kapazitäten für Familiennachzug!
    • Hintergrund: Tempohomes werden aufgrund politischer Entscheidung geschlossen, 50% der Bewohner in LAF-Unterkünften sind Statusgewandelte, die keine Wohnung finden, daher sind jetzt alle Plätze voll belegt;
    • Der Sozialdienst ist immer ansprechbar und bemüht sich um Hilfe, bitte gerne kontaktieren!
    Jobcenter Pankow
    • interne Umstrukturierung vom 13.-17.12.2019. Danach neue Ansprechpartner*innen.
    • Vorsprache dann nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung, Online-Terminvergabe nutzen!
    Bezirksamt, Susann Kubisch
    • 24. Januar „Ball der Vielfalt“ im Rathaus Pankow für Eingebürgerte und Kooperationspartner*innen, die sich im Bezirk für Vielfalt engagieren;
      aus Platzgründen Teilnahme nur auf Einladung möglich; Einladungen werden demnächst verschickt;
    • Projekte zur Förderung durch den Integrationsfonds für 2020 sind ausgewählt.
    • Planung Netzwerkrunden Flucht & Migration in Pankow 2020:
      Termine: 13.2., 31.3., 7.5., 16.6., 20.8., 6.10., 26.11.
      jeweils im Wechsel 9:30-12:00 (Do) bzw. 13:30-16:00 (Di)
      Themenvorschläge: Gesundheit/ Sprachmittlung; Polizei/ Verbraucherschutz; Arbeit; Erreichen von Geflüchteten in Wohnungen; Ausbildung/ Jugendliche 12-16J.; Schwangerschaft, Familienplanung/ Scheidungen; Kultur/ Sport; Wohnen; Ehrenamt, Freiwilligenagentur.

Sitzung vom 22.10.2019

  • Thematischer Schwerpunkt

    Schule

    Regionale Schulaufsicht Pankow
    • Frau Füllgraf, Tel. 90249 1007, E-Mail: Susanne.Fuellgraf@senbjf.berlin.de, Anschrift: Tino-Schwierzina-Str. 32
    • Die Schulaufsicht ist zuständig für innere Schulangelegenheiten, das bezirkliche Schulamt dagegen nur für die Gebäude und für die Anmeldung und Aufnahme von Schüler*innen.
    • Die Schulaufsicht führt auch die Sprachstandsfeststellung für nicht-deutschsprachige Schüler*innen durch, wonach dann die Zuweisung in Willkommensklassen erfolgt.
      Kontakt: Frau Basting, Tel.: 030 90249-1002, E-Mail: ramona.basting@senbjf.berlin.de
    • Willkommensklassen: In Pankow gibt es nach wie vor 45 Willkommensklassen. Der Standard sind 12 Schüler*innen pro Willkommensklasse. Regelaufenthaltsdauer: 1 Jahr. Je nach Sprachstand auch länger/kürzer möglich. In 4 Schulen gibt es unterstützend Schulsozialarbeiter*innen, auch für die Zusammenarbeit mit den Unterkünften.
    • Beschwerden bitte möglichst konkret, mit Nennung der betreffenden Schule und Lehrkraft/ Erzieher*in. Zuerst Klärung innerhalb der Schule versuchen, Gespräch mit der Schulleitung suchen. Dann ggf. gemeinsames Gespräch mit der Schulaufsicht. Ggf. auch Unterstützung durch externe Mediation möglich.
      Beschwerdestelle beim Senat: Derviş Hızarcı, Antidiskriminierungsbeauftragter bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Tel.: (030) 90227 – 5833, E-Mail: dervis.hizarci@senbjf.berlin.de
    • Aus der Runde wird betont, dass der Bedarf an Nachhilfe sehr groß sei, da viele geflüchtete Schüler*innen nicht genügend Unterstützung von zuhause bekommen können.
    SIBUZ Pankow – Schulpsychologisches und Inklusionspädagogisches Beratungs- und Unterstützungszentrum
    • Frau Peters, Tel. 90 249 1087, E-Mail: Maren.Peters@senbjf.berlin.de, Anschrift: Tino-Schwierzina-Straße 32
    • Arbeitsschwerpunkte Schulpsychologie und Inklusionspädagogik: Diagnostik bei Lernschwierigkeiten, Krisenintervention, Konfliktintervention, Elternabende u.ä. Das SIBUZ bietet kostenfreie Beratung für alle Pankower Schüler*innen und Eltern. Regelmäßige Sprechstunden an Schulen.
    • Für Termine, an denen das SIBUZ beteiligt ist, kann das SIBUZ Sprachmittler stellen (z.B. Elternabende in der Schule in Kooperation mit der GU).
    • Interne Arbeitsgruppe Geflüchtete widmet sich aktuell dem Thema Übergänge (z.B. Kita-Schule)
    • Hinweis: Mehrsprachige Informationsbroschüre „Neu in Deutschland? Infos und Tipps rund um Schule in Berlin“ hier zum Download
    • *OSZ*s haben ein eigenes zentrales SIBUZ („13. SIBUZ“)
      Kontakt: Tel. 030-90249 1300, E-Mail: 13SIBUZ@senbjf.berlin.de, Anschrift: Frankfurter Allee 73c (in der Plaza)
    Berufsausbildung/ Angebote für Schüler*innen ohne Abschluss
    • Eigene Struktur, wird in einer anderen Sitzung Thema sein.
    • Anlaufstellen für den Übergang Schule-Ausbildung oder alternative Ausbildungswege für Jugendliche ohne Schulabschluss: Jugendberufsagentur, Jobcenter, Jugendmigrationsdienst der Caritas
    • Angebote für über-18-Jährige mit wenig Schulbildung: OSZ-Klärungsstelle, Tel. 90249 1380, Anschrift: Frankfurter Allee 73c, E-Mail: klaerungsstellebbs@senbjf.berlin.de,
    • Aufgaben:
      - Vermittlung eines Schulplatzes in Lerngruppen für Neuzugänge an
      - Oberstufenzentren bzw.beruflichen Schulen
      - Beratungsgespräche zum individuellen beruflichen Bildungsweg
      - Vermittlung an weitere Beratungsinstitutionen
    Respekt Coach
    • ein Projekt zur Radikalisierungsprävention an Schulen in Pankow, angedockt an die Caritas
    • Frau Granitzki, Tel. 0152-54 59 29 59, E-Mail: u.granitzki@caritas-berlin.de
    • Schwerpunkt: Islamismus an Schulen (Mobbing, Zwangsverheiratung, Antisemitismus…). Aktuell Zusammenarbeit mit zwei Pankower Schulen (Konrad-Zuse-Schule und Reinhold-Burger-Schule).
    Interkulturelle AG Hufeland-Schule
    • neues Projekt von MaMis en Movimiento e.V./ BuKa (Buch und Karow in Bewegung), Bildungsverbund Buch und Respekt Coach an der Hufeland-Schule in Buch
    • geplant ist zunächst eine Umfrage zur Diskriminierung an der Schule
    • Kontakt: Frau Torres (Projektleiterin BuKa), Tel. 01573-2391828, E-Mail: buch-karow@migrapower.org .
  • Neues aus dem Netzwerk

    “Cool am Pool”
    • Die Polizei sucht interessierte Konfliktlots*innen für das gewaltpräventive Konfliktlotsenprogramm für Berliner Schwimmbäder „Bleib Cool am Pool“, Kontakt: Hr. Freudenberg (Programmkoordinator), Tel. 403 650 282, E-Mail: kreuzberg@kick-projekt.de ;
    Caritas Jugendmigrationsdienst und Migrationssozialdienst Pankow Sprachförderung
    • Hinweis aus dem Willkommensnetzwerk Pankow Hilft!: Viele Kinder mit Sprachförderbedarf haben keinen Kitaplatz.
  • Aktuelles aus den Unterkünften

    Highlights u.a.

    • gute Quote bei Wohnungsvermittlung durch LAF
    • Projekt mit “Save the Children” (GU Bühringstraße)
    • Neu: vom LAF finanzierte Psychologin (AWO Refugium Buch)
    • Ferienprogramm “Our Rights in Action2 (GU Siverstorpstraße)

    Lowlights u.a.

    • Wohnungsvermittlung für Jobcenter-Leistungsbezieher
    • überteuerte, unseriöse Wohnungs“makler”
    • Mangel an Kinderärzten
    • Verschuldung durch problematische Verträge
    • Kita-Platz-Versorgung für Vorschulkinder
  • Aktuelles aus dem Bezirksamt

    Jugendamt

    • Das Jugendamt hat eine Kooperationsvereinbarung mit den Gemeinschaftsunterkünften geschlossen, 1. Fachtag hat kürzlich stattgefunden.
    • Die Regional Sozialpädagogischen Dienste (RSD) im Jugendamt Pankow wurden in vier neue Bereiche aufgeteilt.
      Karow, Buch und Französisch Buchholz als neue Region.
    • Infos zum neuen Zuschnitt RSD und Ansprechpartner*innen hier zum Download

    Stadtbibliothek Pankow

    • Interkulturelle Öffnung der Bibliotheken, Ansprechpartnerin: Frau Kuo, Leslie.Kuo@ba-pankow.berlin.de , Tel. 90295-3980.
    • Hinweis: Antrag für Bibliotheksausweis jetzt mehrsprachig! Flyer „Anmeldehilfe für Geflüchtete“.
    • Geflüchtete und alle Inhaber*innen eines BerlinPasses bekommen den Bibliotheksausweis kostenlos.
    • Die Stadtbibliothek hat eigene Ausbildungsplätze – gerne können sich Menschen mit Migrationshintergrund bewerben.

    Aktuelles aus dem Jobcenter

    • Interne Umstrukturierung steht an: 13.-16. Dezember Umzüge innerhalb des Jobcenters, ab 17.12. neue Struktur.
    • Ab Januar neue Ansprechpartner, kein Sonderteam für Geflüchtete mehr. Dann keine unterminierten Beratungen mehr möglich, nur noch mit Termin. Bitte Hotline für Terminvereinbarung nutzen.

Sitzung vom 13.8.2019

  • Thematischer Schwerpunkt

    Psychosoziale Versorgung

    Kontakt- und Beratungsstellen:

    WIB – Weißenseer Integrationsbetriebe GmbH, Kontakt- und Beratungsstelle
    • Tarek Sharaf/ Gabriel Pedreira, Tel.: 0163 4796851/ 030 9253837 Mail: kbs.sharaf@wib-verbund.de
    • Sprechstunden von WIB in den Gemeinschaftsunterkünften:
      - Bühringstr.: donnerstags, 14-tägig, 11:00 – 13:30 Uhr
      - Rennbahnstr.: mittwochs, 14-tägig, 9:30 -12:00 Uhr
      - Storkower Str. 118/118a: donnerstags, 14-tägig, 9:30 – 13:30 Uhr
      - Degner Str./Falkenberger Str.: dienstags, wöchentlich, 11:00 -13:15 Uhr
    • Außerhalb der Unterkünfte Termine nach Absprache (Sprachen: Deutsch, Englisch, Arabisch, Spanisch, Portugiesisch, Chinesisch, Sprach- und Kulturmittler).
    Prenzlkomm Kontakt- und Beratungsstelle
    • Ellebi O’Leary, prenzlkomm gGmbH, Anschrift: Schönhauser Allee 161A, Tel: 030 444 1664, Mail: oleary@prenzlkomm.de
    • Die Kontakt- und Beratungsstelle prenzlkomm bietet Geflüchteten sowie deren ehrenamtlichen und professionellen Helfern Informationen, Beratung und Unterstützung zu gesundheitlichen und sozialen Fragestellungen in den Sprachen Deutsch, Englisch, Russisch und Arabisch.

    Albatros Kontakt- und Beratungsstelle

    Weitere Anlaufstellen:

    Zentrum ÜBERLEBEN (vormals Behandlungszentrum für Folteropfer e.V.)
    • Frau Symonowicz, Mitglied des Pankower Integrationsbeirats, www.ueberleben.org
    • Zielgruppe sind Personen, die Folter und Kriegsgewalt erlebt haben.
    • Medizinische, psychotherapeutische, sozialarbeiterische und integrative Unterstützung durch multidisziplinäres Team und Sprach- und Kulturmittler*innen.
    • Angebote: u.a. Tagesklinik, Ambulante Abteilungen für Erwachsene sowie für Kinder und Jugendlichen, Wohnverbund für Migrantinnen, eigene Berufsfachschule.
    • Wohnverbund für Migrantinnen ab dem 18. Lebensjahr, die aufgrund ihrer traumatischen Erfahrungen ein geschlechtsspezifisches Behandlungsangebot benötigen: psychosoziale Betreuung mit integrierte Psychotherapie im Rahmen der Eingliederungshilfe (BEW und TWG; ggf. auch aus Pankow, sofern freie Plätze)
    • Ansprechpartner für jeweilige Angebote hier
    ipso
    • Frau Gardisi, Herr Alalo
    • Das Ipso Care Center Berlin-Schöneberg bietet professionelle, niedrigschwellige, psychosoziale Beratung face-to-face in folgenden Sprachen an: Arabisch, Dari/ Farsi, Kurmanci, Somali, Türkisch, Russisch, Französisch, Pular/ Sousou/ Maninka, Italienisch und Englisch.
    • In Deutschland stehen zwei weitere Centren in Hamburg und Erfurt für weitere Sprachen via sichere Videoplattform www.ipso-care.com zur Verfügung.
    • Die online Plattform bietet insgesamt 15 Sprachen an.
    • Ipso Care bietet zurzeit auch mobile Beratung im Rahmen eines LAF-finanzierten Projektes in 6 Unterkünften an. Alle Einrichtungen in Pankow können jederzeit Gruppenangebote bei Ipso Care buchen, Themen und Termine werden vorab besprochen.
    • Für Hilfesuchende bietet Ipso Care Termine online und persönlich an, Wartezeit maximal eine Woche.
    • Ipso bietet auch wieder eine Ausbildung in psychosozialer Beratung an
    • Kontakt: Ipso Care Center, Hohenstaufenstr. 31, 10779 Berlin, Tel: 030-550 772 03
    • Online Beratungsplattform: www.ipso-care.com
    • Mehr Infos zur Organisation: www.ipsocontext.org

    Weitere Angebote der WIB: (Frau Hahn)

    Betreutes Einzelwohnen (BEW)
    • für psychisch kranke und suchtkranke Menschen, geöffnet für Menschen mit Fluchterfahrung.
    • Tel.: 030 47004096, E-Mail: bew-p2@wib-verbund.de, Anschrift: Gustav-Adolf-Str. 165, 13086 Berlin
    • Angebot: Umfassende Betreuung zur Stabilisierung in Krisen, beim Verstehen des deutschen Sozial- und Gesundheitssystems und bei der Struktur des Alltags, Begleitung zu Terminen bei Ämtern, Behörden oder Arzt. Die Mitarbeiter*innen sind aufsuchend tätig und verfügen über Sprach- und Kulturkompetenzen (Deutsch, Englisch, Arabisch). Leider kann beim BEW keine Sprach- und Kulturmittlung für andere Sprachen als Arabisch angeboten werden. Das Angebot beinhaltet keine Trägerwohnungen.
    BEW Psychiatrie:
    • 20 Plätze, davon fünf speziell für geflüchtete Menschen. Momentan werden 9 geflüchtete oder migrierte Menschen betreut. Außerdem gibt es eine Spiele- und Kochgruppe.
    • Tel.: 030 47004096, E-Mail: bew-p2@wib-verbund.de, Anschrift: Gustav-Adolf-Str. 165, 13086 Berlin
    BEW Sucht:
    • Das Team unterstützt insbesondere bei der Auseinandersetzung mit der Suchterkrankung. Die soziale Anbindung der Klient*innen wird im Rahmen bestehender Angebote gefördert. Momentan werden 4 Klienten mit Fluchterfahrung betreut.
    • Tel.: 030 96066060, E-Mail: bew-sucht@wib-verbund.de, Anschrift: Heinersdorfer Str. 1a, 13086 Berlin
    Berufliches Einzelcoaching InWeA – Individuelle Wege in Arbeit
    • für Menschen mit Flucht-/ Migrationshintergrund, die gesundheitliche Beeinträchtigungen haben und/oder sich in psychosozialen Problemlagen befinden.
    • Angebot: zwei Maßnahmen InWeA Basis (3 Monate) und InWeA Plus (6 Monate). Begleitung bei der Bewältigung der psychosozialen und gesundheitlichen Problemlagen und bei der Heranführung an Ausbildung, Beschäftigung und Arbeit (auf dem 1. oder 2. Arbeitsmarkt). Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch, Arabisch, deutsche Gebärdensprache (für andere Sprachen können Sprach- und Kulturmittler hinzugezogen werden). Finanziert durch Jobcenter und Agentur für Arbeit über einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS).
    • Tel.: 030 48495950, E-Mail: ib.tissot@wib-verbund.de / ib.wendt@wib-verbund.de, Charlottenburger Str. 140, 13086 Berlin

Sitzung vom 4.6.2019

  • Thematischer Schwerpunkt

    Diskriminierung in den Unterkünften

    Beratungsangebote
    Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA) KeEzrach – Konfliktprävention im Kontext von Flucht und Integration in der Einwanderungs­gesellschaft
    Frau Ciesielski
    Telefon: +49 (0) 30 914 811 69
    Email: info@jfda.de
    https://www.facebook.com/juedischesforum/
    https://jfda.de

    Bund für Antidiskriminierungs- und Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland (BDB e.V.)

    Dr. Salazar
    BDB e.V. (Bund für Antidiskriminierungs- und Bildungsarbeit
    in der Bundesrepublik Deutschland)
    SprengelHaus
    Sprengelstr. 15
    13353 Berlin
    www.bdb-germany.de
    bdb(at)bdb-germany.de

    R.future-TV
    Flüchtlinge für Demokratie und Menschenrechte
    Nina Coenen
    r.future.tv@gmail.com
    https://we.tl/t-7S2RYRjsum
    https://we.tl/hc7oQppHUw
    https://we.tl/zLlINtPZTi

    Afro-Culture Welcome
    Total Plural e.V., ein in Pankow ansässiger Verein, der seit 15 Jahren Expertise mit Afro-Deutschen/ Schwarzen/ BPOC- Themen hat, bietet seit 2019 speziell für NeuBerliner Familien mit afrikanischem Background in Pankower Unterkünften oder auch Wohnungen direkte Unterstützung und ein Netzwerk an. Wir laden ein zu kreativen Angeboten wie Tanz, Musik, Malerei, Fotografie etc. für Eltern und Kinder, um Zugang zur neuen Umgebung und neue Freunde zu finden. Auch bieten wir durch unsere langjährige Erfahrung sehr fachkundige Anti-Rassismus-Workshops mit Kindern und auch Eltern in Unterkünften an. Das Ziel dieser Workshops ist, ein friedliches Zusammenleben und ein besseres Miteinander zu erreichen.

    Angebot:
    •OFFENE Afro-Deutsche Ateliers: jeden 1. Sa. im Monat, 15.00-17.00, Ort: SJZ Lychi, Lychener Straße 75, 10437 Berlin
    •KURS Afro-Deutsche Ateliers: Mittwoch, 16.00-17.30, Start: 14. August, Ort: SJZ Lychi, Lychener Straße 75, 10437 Berlin
    •Anti-Rassismus-Workshops für Kinder und Eltern (2 Nachmittage à ca. 2,5h) in Pankower Unterkünften

    Kontakt: info@totalplural.de Frau Düregger “ www.totalplural.de(link)

  • Aktuelles aus den Unterkünften

    Diskriminierungen kommen sowohl in den Unterkünften als auch in der Nachbarschaft vor. Beratungsangebote stellen ihre Angebote vor. Auch die Migrant*innenorganisation aus Pankow Total Plural kann angefragt werden.

  • Aktuelles aus dem LAF / Bezirksamt

    • Im Jobcenter steht voraussichtlich zu Beginn des kommenden Jahres eine Umstrukturierung der Teams bevor. Voraussichtlich wird es kein eigenes Asyl-Team mehr geben. Details folgen.

Sitzung vom 9.4.2019

  • Thematischer Schwerpunkt

    Diskriminierung und Rassismus

    Das Pankower Register moskito

    • Die Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt [moskito] registriert Vorfälle, denen das Motiv Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (Rassismus, Antisemitismus, LGBTIQ*-Feindlichkeit, etc.) und/oder eine rechtspopulistische, rechtsextreme bis neonazistische Einstellung zu Grunde liegen.
    • In jedem Berliner Bezirk gibt es eine Registerstelle
    • Jede*r kann Vorfälle melden
    • Moskito bietet bei Vorfällen Verweisberatung an
    • Unterkünfte für geflüchtete Menschen können auch eine Anlaufstelle für das Register werden und Vorfälle melden
    • E-Mail: moskito@pfefferwerk.de
    • Tel.: 030 4437179

    Fair mieten – fair wohnen

    Berliner Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt
    fairmietenfairwohnen

    • Beraten und begleiten alle Menschen, die auf dem Berliner Wohnungsmarkt Diskriminierung erfahren: parteiisch, kostenlos und bei Bedarf mehrsprachig
    • Arbeiten vermittelnd
    • Führen Testings durch zur Überprüfung verschiedener Formen von Diskriminierung
    • Dokumentieren Diskriminierungsfälle beim Zugang zu Wohnraum und in Nachrbarschaftskonflikten
    • Entwerfen Strategien gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt
    • Bieten Weiterbildung für verschiedene Zielgruppen an
    • E-Mail: fachstelle@fairmieten-fairwohnen.de
      Tel.: 030 219 533 58

    Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des TBBADNB ADNB

    • Beratung und Unterstützung bei Diskriminierung
    • Vernetzung von Akteur*innen im Antidiskriminierungsbereich
    • Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit
    • Politische Intervention
    • Offene Beratung
      Dienstag 15-17 Uhr
      Donnerstag 10-12 Uhr
    • E-Mail: adnb@tbb-berlin.de
    • Tel.: 030 61305328
  • Neues aus dem Netzwerk

    • Diskriminierung gegenüber Geflüchteten ist ein Thema in allen Unterkünften
    • Diskriminierungsvorfälle in Schulen, Bussen und Bahnen
    • Vermehrter Bedarf bei Begleitung und Sprachmittlung in Schulen
    • Einstufung der Unterkünfte nach GU123 – Kritik am GU2 Personalschlüssel
  • Aktuelles aus dem Bezirksamt

    Die Integrationsbeauftragte, Katarina Niewiedzial hat zum 1. Mai 2019 die Stelle als Beauftragte für Integration und Migration beim Berliner Senat angetreten.
    Sie hat sich beim Netzwerk herzlich für die gute und kooperative Zusammenarbeit bedankt und wird Pankow in guter Erinnerung behalten.

Sitzung vom 12.2.2019

  • Thematischer Schwerpunkt

    Unterstützung und Beratung von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen

    Gesundheitsamt Pankow – Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen

    • Kostenlose Beratung für körperlich behinderte, krebskranke und chronisch kranke Menschen, deren Angehörige und Helfer
    • Sozialpädagogische Hilfestellung und ggf. Hilfevermittlung bei der Beantragung bestimmter Leistungen z.B. in Unterkünften Wohnraumverbessernde Maßnahmen
    • auch aufsuchende Beratung in die Unterkünfte
    • Sprachen deutsch/englisch – oder mit Sprachmittlung über die Integrationslotsen
    • Voraussetzung Aufenthaltserlaubnis oder Duldung.
    • Bei Aufenthaltsgestattung Zusammenarbeit mit dem LAF sozialdienst@laf.berlin.de
    • Di. 9.00 – 12.00 Uhr, Do. 15.00 – 18.00 Uhr und nach Vereinbarung
    • Grunowstr. 8 – 11, 13187 Berlin
    • Tel.:030 90295-2802/2832

    Berliner Zentrum für Selbstbestimmtes Leben e.V.

    • Unabhängige und aufsuchende Beratung von Flüchtlingen mit Behinderung und chronischer Erkrankung
    • Beratung ist unabhängig vom Aufenthaltstitel möglich
    • Beratungsworkshops für Unterkünfte
    • Beratung nicht nur in LAF-Unterkünften, sondern auch in Wohnungsloseneinrichtungen
    • Sprachmittlung möglich
    • Themen der Beratung können Informationen zur besonderen Schutzbedürftigkeit und Bescheinigung über einen Härtefall sein, Unterstützung bei der Beantragung eines Schwerbehindertenausweises und besondere Hilfsmittel, Hilfe bei der Suche nach Bildungsangeboten und Arbeit sowie die Vermittlung lokaler Selbsthilfegruppen und Freizeitangebote sein.
    • BA Caroline Winkler, caroline.winkler@bzsl.de und Tel: 030 – 44 31 28 98
  • Aktuelles aus dem Netzwerk

    • Jugendkriminalität, Rassismus und Jugendbanden in Buch und Karow, Bürgerwehren und Übergriffe in Heinersdorf
    • Problematik: Verlängerung von Krankenkassenkarten – LAF rät zur persönlichen Vorsprache ohne Termin (bis 14 Uhr außer mittwochs)
    • Mangel an Kinderärzten – das Gesundheitsamt wird das Thema aufnehmen
    • Betreuung von psychisch erkrankte Menschen in den Unterkünften – das Thema wird in einer gesonderten Sitzung behandelt
    • Kitaplätze nicht ausreichend – das Jugendamt bietet auch die Möglichkeit, die Kosten für privat organisierte Kinderbetreuung zu übernehmen. Mehr Infos hier.
    • Einstufung der Unterkünfte nach GU123 – Kritik am GU2 Personalschlüssel
    • Wohnraumvermittlung sehr schwierig
    • Kritik an Fragebogen des Sozialamts zur Bedürftigkeitsprüfung
    • Frage nach Beschwerdestelle im LAF bei diskriminierender Behandlung
  • Aktuelles aus dem Bezirksamt

    • Pankow bekennt Farbe! Wahl des Motivs einer Fahne anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Pankow.
    • Gründung des neuen Integrationsbeirats Pankow

Sitzung vom 15.11.2018

  • Thematischer Schwerpunkt

    WLAN in Unterkünften
    • Die Gemeinschaftsunterkunft Strassburger Straße (Betreiber Prisod) hat auf eigene Kosten und flächendeckend seit Mai 2018 in allen Räumen (Gemeinschaftsräumen und Bewohner*innen-Zimmer) WLAN installiert.
    • Dies erfolgte auf Wunsch der Bewohner*innen, die sich Dezember 2017 mit Hilfe des Unterstützungskreises Strassburger Straße in einem Brief an die Einrichtungsleitung und die Öffentlichkeit gewand hatten, indem sie auf die Notwendigkeit der besseren Internetversorung hingewiesen haben.
    • Freifunk unterstützt bei Messungen und zu Fragen der nötigen technischen Infrastruktur. Größtes Problem bei der Ausweitung der Internetversorgung sind die fehlenden Zuleitungen.
  • Aktuelles aus dem Netzwerk

    Neue bezirkliche Ansprechpartner beim LAF für Pankow ist Herr Erdmann
    • das LAF wird künftig immer am Netzwerktreffen teilnehmen
    • derzeit leben in Pankow 3129 geflüchtete Menschen in Unterkünften. Damit liegt Pankow am dritten Platz aller Berliner Bezirke
    • Aus dem Netzwerk wird auf die Problematik beim Umzug von der Unterkunft in eine Wohnung hingewiesen, da es keinen zeitlichen Spielraum gibt z.B. für Renovierungen.
      Wohnkosten für arbeitende Geflüchtete
    • Geflüchtete, die in LAF-Unterkünften untergebracht sind, müssen sich zukünftig nur mit einem begrenzten Betrag (Eigenanteil) an den Kosten ihrer Unterbringung beteiligen, wenn sie Einkommen haben oder Studierende bzw. Auszubildende sind.
    • Eine Übergangslösung wurde erarbeitet und gilt ab dem 1.1.2019.Mehr” Informationen finden Sie hier.
    • Eine Nutzungsentgeltverordung für Unterkünfte soll bis 2020 erarbeitet werden.
      Frauenräume in Unterkünften
    • einige Einrichtungen verfügen über spezielle Frauengemeinschaftsräume, zu denen Männer keinen Zugang haben und in den sich die Frauen zurückziehen können (Wolfgang-Heinz-Straße, Mühlenstraße). Andere Unterkünfte planen solche Räume zu einzurichten (Strassburger Straße, Elisabeth-Aue)
    • In einigen Einrichtungen gibt es ein regelmäßiges Frauencafé (Treskowstraße, in Buch wird das Frauencafé aus der Unterkunft nach draußen in das Stadtteilzentrum gelegt)
    • mehrheitlich verfügen die Unterkünfte über Gemeinschaftsräume, die allen Bewohner*innen offen stehen, die aber für gesonderte Veranstaltungen nur von Frauen genutzt werden können.
    • die Pankower Netzwerkrunde “female refugees” bietet den Unterkünften Expertise und Beratung zu diesem Thema an. Mehr Infos und Kontakt hier.
    • Der Bedarf an Projekten nur für Männer wird geäußert.
  • Aktuelles aus dem Bezirksamt

    Pilotprojekt Beschwerdemanagement
    • das Bezirksamt Pankow hat gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Integration ein Pilotprojekt zum unabhängigen Beschwerdemanagement in Unterkünften gestartet. In der ersten Phase waren die Unterkünfte AWO Refugium Buch und Treskowstraße beteiligt. Das Pilotprojekt kommt ab Januar in die zweite Phase mit acht Unterkünften in anderen Berliner Bezirken. Ziel ist die Berlin weite Einrichtungen von unabhängigen Beschwerdestellen für Geflüchtete.
    • Die VHS Pankow bietet einen Mathekurs für Geflüchtete an. Kontakt hier.

Sitzung vom 5.9.2018

  • Thematischer Schwerpunkt

    SIBUZ – Schulpsychologisches und Inklusionspädagogosches Beratungs- und Unterstützungszentrum

    • Vermittler zwischen Familien und Schulen
    • berät und unterstützt Eltern und Schüler*innen bei Sonderpädagogischem Förderbedarf, Lern- und Leistungsschwierigkeiten, Schullaufbahnentscheidungen, Emotionalen Krisen und Verhaltensproblemen, Schul- und Prüfungsängsten, Schuldistanz
    • Sprachmittler können hinzugezogen werden
    • gibt es in jedem Bezirk, Kontakt zum Sibuz Pankow
    • 13. SIBUZ für berufliche und zentral verwaltete Schulen, Kontakt hier.

    Pflegestützpunkt Pankow

    • berät und unterstützt pflegebedürftige Menschen (ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen, psychisch kranke Menschen etc.) und Angehörige von pflegebedürftigen Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen zu allen Fragen und Anliegen rund um die Pflege
    • Aufklärung zu Finanzierungsmöglichkeiten und Unterstützung bei Antragstellung
    • Voraussetzung: mind. zwei Jahre im SGB II Bezug und damit Einzahlung in Pflegeversicherung
    • Kontakt hier
    Anlaufstellen für kranke und pflegebedürftige Menschen, die noch keine zwei Jahre im SGB II Bezug sind:
    • Flüchtlinge im Asylbewerberleistungsgesetz-Bezug (Geduldete aus einem nicht sicheren Herkunftsland)
      Fachbereich Sozialhilfe AG Asyl & WOL
      Frau Kubicek, Fröbelstraße 17, Haus 2, 10405 Berlin, Tel.: 90295-5389
    • Flüchtlinge im SGB XII – Bezug
      (Statusgewandelte, Jobcenter und Amt)
      Fachbereich Sozialhilfe,
      AG Hilfe zur Pflege
      Herr Fritsch, Fröbelstraße 17, Haus 3, 10405 Berlin, Tel.: 90295-5217
    • Kinder im SGB XII – Bezug
      (Kinder mit Behinderungen)
      Jugendamt Eingliederungshilfe (JugEGH1)(link)
      z.Zt. Frau Schmuhl, Tino-Schwierziner-Str. 32, 3.043, 13089 Berlin,
      Tel.: 90295-7679
    • Leistungen zur Pflege bei Zuständigkeit des LAF
      (Pflege und Feststellung einer Behinderung/Hilfen zur Pflege etc.)
      Antragstellung beim zuständigen Leistungsteam (Team 1-11)
      -zu finden auf der Leistungskarte des jeweiligen Antragstellers
    Beratung für Menschen mit Behinderungen
    • Gesundheitsamt Pankow
      Feststellung des Grades der Behinderung
      Beantragung von Hilfe zur Pflege
      Kontakt: Gesundheitshaus Pankow, Grunowstr. 8-11, 13187 Berlin
      Anmeldung: Zimmer 214, Fahrstuhl vorhanden,
      Tel.: 90295-2802 oder 2832;
      bei Notwendigkeit auch Hausbesuch möglich
    • BZSL e.V.
      Beratung + Unterstützung für Geflüchtete
      Fachstelle für Flüchtlinge mit Behinderungen und ältere Flüchtlinge im
      Berliner Netzwerk für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge – BNS
      Klärung des behinderungsspezifischen Unterstützungsbedarfs
      Unterstützung bei Anträgen auf Schwerbehinderung und weiteren behinderungsspezifischen Anliegen
      Kontakt: Ulrich Hundt, Tel.: 030/ 44 32 74 13 oder ulrich.hundt@bzsl.de oder beratung@bzsl.de
    Beratung für Menschen mit psychischen Problemen Kontakt und Beratungsstellen:
  • Aktuelles von den Teilnehmer*innen

    • Heinersdorf: Zugewanderte fühlen sich bedroht, empfinden Gebiet als “no go area” – Kontakt zum Präventionsbeauftragten des Polizeiabschnitts und zu mosktio und mbr.
    • Stadtbibliothek Pankow hat Frau Kuo eingestellt zur Interekulturellen Öffnung der Bibliotheken. Frau Kuo ist an Austausch und Kontakten im Netzwerk interessiert. leslie.kuo@ba-pankow.berlin.de
    • Mehrsprachigkeit: Der Wunsch, Kinder mehrsprachig zu erziehen, besteht auch bei den Neuzugewanderten. Die Forderung aus dem Netzwerk geht dahin, ehrenamtlichen muttersprachlichen Unterricht für die Kinder von Zugewanderten zu unterstützen sowie den Ausbau von Sprachunterricht an Schulen zu fordern.
      Das Bezirksamt berichtet, dass im Arbeitskreis Lingua Pankow die Migrantenorganisationen seit mehreren Jahren an diesem Thema arbeiten und Kooperationen wünschenswert sind.
  • Aktuelles aus dem Bezirksamt

    • Frühe Bildung vor Ort (FBO): Ein Kitaersatzprogramm der Senatsverwaltung, das Unterkünfte und Träger beantragen können. Mehr Infos folgen.
    • VHS: In der VHS Pankow gibt es die Möglichkeit für Menschen, die durch den B1 Kurs gefallen sind, die Prüfung nachzuholen. Zudem bietet die VHS einen Mathe- und Englischnachhilfekurs an für Interessierte. Info und Kontakt:
      Birgit Kirchhöfer
      Kurse für Geflüchtete
      Prenzlauer Allee 227/228, 10405 Berlin
      Telefon: (030) 90295-3927, Fax: (030) 90295-3939
      Birgit.Kirchhoefer@ba-pankow.berlin.de
    • Einladung zum Fachtag des Programms “Willkommen bei Freunden” zum Thema “Vielfalt gestalten in Pankow: Spracherwerb und Strukturen für Familien” am 19.9.2018 von 9-14 Uhr im BVV Saal, Fröbelstraße 17, 10405 Berlin, Fragen und Anmeldung an safa.semsary@dkjs.de

Sitzung vom 14.6.2018

  • Aktuelles von den Teilnehmer*innen

    Psychosoziale Betreuung von Geflüchteten

    • Die drei Kontakt- und Beratungsstellen in Pankow (Prenzlkomm, Albatros und WIB-Weissenseer Integrationsbetriebe) bieten psychosoziale Beratung von Geflüchteten an und Überleitung ins Hilfesystem. Die drei Anlaufstellen sind mehrsprachig aufgestellt.
      Prenzlkomm
      Weißenseer Integrationsbetriebe WIB
      Albatros gGmbH
    • Immanuel Beratung Psychosoziale Dienste Berlin-Brandenburg – Immanuel Beratung Helmholtzplatz, Dunckerstraße 10, 13189 Berlin, Tel. 030 4450-891
    Anlaufstellen für Männer
    • Väterzentrum Berlin, Marienburger Str. 28, 10405 Berlin Prenzlauer Berg, Telefon (030)28 38 98 61

    Anlaufstellen für Frauen

    weitere wichtige Adressen finden Sie mehrsprachig auf der Homepage des Bezirksamts Pankow

    Eröffnung der Kulturmarkthalle – Raum für Nachbarschaft
    In der Nähe der Storkower Straße in Prenzlauer Berg Ost ist ein neuer Begegnungsort entstanden mit einem Café, das jeden Tag ab 12 Uhr geöffnet ist.

    Nachweis durch und Überprüfung der Deutschkenntnisse Diskussion über Tel-Test. Neben dem telc-Test gibt es im Jobcenter und der Agentur für Arbeit verschiedene Testmöglichkeiten:
    • Feststellung der Deutschkenntnisse im Berufspsychologischen Service – Deutsch-Test – Psychologische Begutachtung zur Feststellung der Deutschkenntnisse
    • Die Dienstleistung „MY SKILLS der Agentur für Arbeit/Jobcenter: ist für alle interessant, die über berufliche Erfahrungen verfügen, aber keine Nachweise darüber haben. Hier werden – auch in der Muttersprache – die Fähigkeiten in bestimmten Berufen abgefragt, und das Ergebnis beinhaltet eine Aussage darüber, ob eine Tätigkeit in dem Beruf möglich ist, oder ob für den hiesigen Arbeitsmarkt noch Qualifizierung erforderlich ist. Dieses Ergebnis kann auch dem Arbeitgeber anstelle eines Zertifikates vorgelegt werden, und ist damit eine Unterstützung für alle, die ohne Abschlüsse, aber mit vorhandenen Fähigkeiten hier eine Arbeit suchen.
  • Aktuelles aus dem Bezirksamt

    • Neuregelungen zum Berlin Pass ab dem 1.8.2018 finden Sie hier.
      Ab dem 1. Mai 2018 wird der berlinpass-BuT nicht mehr in der Schule ausgestellt, sondern im Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF).
      Ab dem 1. August 2018 können Eltern und Kinder die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen, wenn der Schulweg eine bestimmte Länge hat. Die Regelungen gelten auch für Menschen im Jobcenter-Leistungsbezug.
    • Die Senatsverwaltung für Integration und das Bezirksamt Pankow haben ein Pilotprojekt zu einem unabhängigen Beschwerdemanagement in Flüchtlingsunterkünften im Juni 2018 gestartet. Beteiligt sind zwei Pankow Flüchtingsunterkünfte, das Unionhilfswerk in der Treskowstraße und das AWO Refugium Buch. Das Projekt geht auf das Engagement und die konzeptionelle Arbeit der Monitoring-Gruppe geflüchteter Frauen der Zukunftswerkstatt Heinersdorf zurück, die aktiv in die Umsetzung eingebunden sind.
    • Der Integrationsbeirat wird in Pankow neu gegründet. Bis zum 31.8.2018 können sich Interessierte bewerben. Mehr Infos hier.
    • Patenschaftsprojekts des Polnischen Sozialrats: an Patenschaften Interessierte und bestehende Patenschaften können in das Projekt aufgenommen und finanziell unterstützt werden. Mehr Infos hier.
  • Thematischer Schwerpunkt

    Holocaust. Fakten, Orte, Menschen – ein Projekt des ökomenischen Arbeitskreises Prenzlauer Berg Anmeldung unter info@oeak.de

    Do, 23.8. 2018, 19:00 Uhr
    Zeitzeugengespräch mit Margit Siebner (Holocaustüberlebende und Autorin)
    Ort: Evangelische Gemeinschaft, Driesener Str. 1

    Fr, 19.10.2018, 16:30 (Anmeldung erforderlich)
    Besuch der Synagoge in der Oranienburger Straße (Centrum Judaicum)
    Treffpunkt: 16:15 Uhr, Oranienburger Str. 28-30 (Ende: 18:30 Uhr)

    Sa, 29.9.2018
    Besuch der Gedenkorte für die Opfer des Nationalsozialismus
    (Sinti und Roma, Euthanasie-Opfer, Homosexuelle, Juden) im Rahmen der Interkulturellen Woche
    Treffpunkt: 14:00 Uhr, Brandenburger Tor (Ende ca. 15:30 Uhr)

    Arabisch sprachige Online Plattform und Zeitung Eed be Eed
    Journalisten aus Syrien und Irak haben die Online Plattform Eed Be Eed („Hand in Hand“) gegründet. Ziel ist es, Zugewanderte zu befähigen, sich schnell in Berlin zurechtzufinden und eine Brücke zwischen ihnen und der Berliner Gesellschaft bauen. In der Zeitung finden sich Beiträge über Veranstaltungen, Geschichte, Kultur, Gesellschaft, Ausbildung und Studium sowie Rechte in Deutschland

    Kostenloser Englischunterricht der Refugee Academy “Berlin Babelfish
    Teilnahme ist ohne Anmeldung jederzeit möglich.
    Termine in Pankow:

    Dienstags, 18:00 – 20:00 Uhr
    BENN Projekt im Bucher Bürgerhaus, Franz-Schmidt Str. 8 – 10, 13125 Berlin

    Donnerstags, 18:00-20:00 Uhr, Kulturmarkthalle in Pankow, Hanns-Eisler Strasse 93, 10409 Berlin

    weitere Termine hier

Sitzung vom 19.4.2018

  • Aktuelles aus dem Bezirksamt

    • Fachtag Integrationsprojekte in Pankow “Pech-Kucha – Zeig Dein Projekt” am 20.3.2018 Projekte-Steckbriefe hier.
    • Tag der Offenen Tür/Anwohner-Information in der neuen MUF Lindenberger Weg in Buch findet am 25.5.2018 statt.
    • Antisemitischer Vorfall in Prenzlauer Berg: Pressemitteilung Bezirksbürgermeister,
      Projekte zum Thema Antisemitismus: Mobiles Beratungsteam Berlin für Demokratieentwicklung MBT,
      Gesichtzeigen, Amadeu Antonio Stiftung, Ev. Gemeinde Dänenstraße, Jüdisches Museum, Anne Frank Museum, Kreuzberger Initiative gegen Antisemitsmus R. future TV Nina Coenen u.a.
    • Ab dem 3.5. findet wöchentlich immer Dienstag und Donnerstag eine mehrsprachige Sprechstunden (arab., Kurd., Farsi) der Integrationslotsen Oase Berlin im Jobcenter Pankow statt.
    • Netzwerk-Neuzuwanderung findet in diesem Jahr an vier Terminen speziell zum Thema Ausbildung und Arbeit statt. Der erste Termin ist der 24.4.2018, Ansprechperson Frau Ghayour Sara.Ghayour-Mobarhan@ba-pankow.berlin.de
    • Verfahren zur Kitaplatzvermittlung, Information aus dem Jugendamt: Für die Anmeldung der Kitaplatzbedarfe der Unterkünfte soll bitte das Kontaktformular auf der Internetseite des Fachdienstes 5 Kindertagesbetreuung genutzt werden:
      Es enthält bereits alle Informationen, die der Fachdienst benötigt, um sich um die Anliegen der Eltern zu kümmern. Die Unterkünfte können dort unter “Anmerkungen” eintragen, dass es sich um ein Kind aus einer Unterkunft handelt, ggf. den besonderen Förderbedarf benennen und die Kontaktdaten der Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen, wenn die Familie noch nicht über ausreichende Deutschkenntnisse verfügt, um mit dem Jugendamt zu kommunizieren.
    • Bericht von der Kinder- und Jugendbeauftragten im Jugendamt: mehrsprachige Kinderrechte sind dort bestellbar sowie Flyer zum Jugendschutz, Kinder- und Jugendjury: Projekte können von Kindern und Jugendlichen beantragt werden, 20.6.2018 Kinderschutzkonferenz in Pankow. Kontakt: Jeanette Münch, Kinder- und Jugendbeauftragte
      Tel.: 030 90295 – 7117 /8, jeanette.muench@ba-pankow.berlin.de
    • Neuer BENN (Berlin entwickelt Neue Nachbarschaften) Standort in Weißensee, Träger ist das Christliche Jugenddorfwerk Deutschland, gemeinnütziger e.V. (CJD).
  • Thematischer Schwerpunkt

    Partizipation von Bewohner*innen in Unterkünften
    Hintergrundmaterial: Broschüre “Partizipationskultur und gemeinsames Gestalten in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete” von Impuls
    Die Gemeinschaftsunterkünfte Wolfgang-Heinz-Straße in Buch, AWO-Refugium in Buch und Tempohome in der Siverstorpstraße stellen ihre Modelle vor:

    Bewohnerbeirat im AWO-Refugium:
    • Vorarbeit: Aushang und mündliche Bewerbung in 9 Sprachen – keine Reaktion, daher gezielte Ansprache von Muliplikator*innen
    • Zusammensetzung: Männer und Frauen aus 5 Sprachgruppen, Familien und Alleinreisende
    • Aufgaben: vertritt die Interessen der Bewohner*innen, berät die Einrichtungsleitung, macht das Refugium zu einem guten, sicheren und freundlichen Lebensort für alle, vermittelt Wünsche, wie die ehrenamtlichen Helfer unterstützen können, berät, wie Spendengelder für das Refugium ausgeben werden (Nicht gewählt, darum „nur“ beratend)
    • Lessons learnt: Einladung und persönliches Abholen, Übersetzungen in alle Sprachen, Ergebnisse generieren, Wirkung erzeugen, Positiven Spirit über alle Kulturen und das gesamte Treffen, Diversität managen, ausreichend hauptamtliche Personalkapazität einplanen (Teilnahme, Protokollierung, Umsetzung), Gäste gut vorbereiten

    Bewohner*innen-Rat in der Modularen Unterkunft Wolfgang-Heinz-Straße: Aufgaben: Kommunikation in die Bewohnerschaft und Wünsche.

    Kinder- und Jugendlichen-Konferenzen im Tempohome Siverstorpstraße:
    • Zielgruppen: Grundschüler (6-12 Jahre) und Teenager (13-18 Jahre)
    • Zeitrahmen: Grundschüler Treffen 1xMonat, Jugendliche 2x Monat.
    • Ziele u.a: Austausch, Aufbau, Anerkennung und Wertschätzung der eigenen Identität, Anerkennung der eigenen Stärken. Resonanz: sehr gut, Kinder freuen sich auf Konferenzen.

Sitzung vom 1.3.2018

  • Aktuelles von den Teilnehmenden

    Team Asylsuchende der Agentur für Arbeit Berlin Nord: Beratung und Begleitung für Asylsuchende, die sich noch im laufenden Asylverfahren befinden (Aufenthaltsgestattung oder Duldung)
    • Hilfe und Ünterstützung bei: der Anerkennung von beruflichen Kenntnissen und Fähigkeiten, der Übersetzung relevanter Zeugnisse, der Beratund zum Erwerb von Deutschkenntnissen, der Vermittlung von Sprachkurse, Ausbildungs- und Arbeitsplätzen
      Mehr Infos unter hier, Flyer hier.
    • Projekt “Fachkräfte für Berlin (FFB)” ist ein Projekt des Bildungsmarkt e.V., zu dem auch die spok gmbh gehört. Es wird durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen Berlin gefördert. Das Projekt ist für Jugendliche ab 16 Jahren, die einen Job oder eine Ausbildung/Umschulung suchen.
    • http://www.bildungsmarkt.de/weiterbildung/sozialbetrieb-fuer-berlin/http
  • Aktuelles aus dem Bezirksamt

    Standorte neuer Unterkünfte:
    • Lindenberger Weg: Eröffnung voraussichtlich Juni
    • Treskowstraße Erstaufnahme für 250 Menschen, Eröffnung voraussichtlich Juli
    • Zwei neue MUF Standorte Rennbahnstraße 74 in Weißensee und Fröbelstraße 15 in Prenzlauer Berg
  • Thematischer Schwerpunkt

    Aufsuchende Suchtberatung der Träger Vista und SPI

    • Beide Suchtberatungsstellen haben neue Stellen zur aufsuchenden Arbeit in den Unterkünften geschaffen.
    • Zielgruppen der aufsuchenden Arbeit: Geflüchtete Menschen mit problematischem Konsumverhalten und Angehörige, suchtgefährdete geflüchtete Menschen und Beschäftige in Institutionen, die mit geflüchteten Menschen arbeiten
    • Inhalte und Ziele: eine enge Kooperation mit den Kontakt- und Beratungsstellen im Bezirk und die Vernetzung mit den bezirklichen Hilfeangeboten für Geflüchtete, Aufsuchende Suchtberatung in den Flüchtlingsunterkünften, Abbau von Zugangsschwellen bzgl. der Suchthilfeangebote, Information zum Thema Sucht für Mitarbeiter in den Flüchtlingsheimen, Aufbau von Peers, Prävention von Geflüchteten z.B. in Nachbarschaftstreffen
    • Kontakt:
      Vista, ambulante Suchtberatung Pankow, Erich-Weinert-Straße 145, 10409 Berlin,
      Tel: 030-447111-0, http://vistaberlin.de/
      Stiftung SPI, Suchtberatungsstelle STAB, Arkonastr. 45 – 49, 13189 Berlin, Tel: 030-475982-0,
      http://www.stiftung-spi.de/

    Apardo Psychotheraapeutisches Kompetenzzentrum: Mehr Infos hier.

30.11.2017

  • Thematischer Schwerpunkt

    Beschulung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen

    Informationen aus dem Schulamt:

    Wie erfolgt die Zuweisung zu Willkommensklassen?
    Die neuzugezogenen Familien besuchen das Schulamt Pankow (Bezirksamt) mit den schulpflichtigen Kindern in der Sprechstunde (jeden Dienstag von 9 bis 12 Uhr). Folgende Dokumente sollten mitgebracht werden:

    - Ausweise/Pässe
    - Meldebescheinigung
    - ggf. Geburtsurkunde, Zeugnisse, etc.

    Das Schulamt nimmt die Daten der Kinder auf, anschließend wird ein Sprachtest/eine Sprachstandsfeststellung mit den Kindern bei einer Kollegin aus der Schulaufsicht (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie) durchgeführt.

    Ramona Basting
    Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
    Regionale Schulaufsicht Pankow
    03 I Klärungsstelle, 3. Etage, Zimmer 30
    Tino-Schwierzina-Straße 32
    13089 Berlin
    Telefon: 030/90249-1002 Fax: 030/90249-1004
    E-Mail: ramona.basting@senbjf.berlin.de
    Sprechzeiten: Donnerstag von 9 bis 12 Uhr sowie 15 bis 17 Uhr

    In der Sprechstunde wird durch Testung entschieden, welche Kinder eine Willkommensklasse und welche Kinder eine Regelklasse besuchen sollen.
    Anschließend werden die Kinder innerhalb (maximal) einer Woche den Schulen zugewiesen. Diese Zuweisung geschieht durch das Schulamt entweder per Schreiben (Post) bei Privatanschriften oder per E-Mail an die Gemeinschaftsunterkünfte.

    Ab wann können Kinder in Regelklassen wechseln?
    Ab wann SchülerInnen in Regelklassen wechseln können/sollen, wird durch den/die Klassenlehrer/in zusammen mit der Schulleitung und der Schulaufsicht Pankow entschieden. Dies können nur die pädagogischen Fachkräfte entscheiden, da sie am besten den Lernstand der SchülerInnen einschätzen können. Die Kinder sollten das Sprachniveau von A2/B1 erreicht haben.
    Im Regelfall bleiben SchülerInnen ca. ein Jahr in einer WK.

    Wie ist der Übergang Willkommensklassen-Regelklassen geregelt?
    Die Voraussetzung dafür ist im Bereich der Sek I das erfolgreiche Bestehen des Goethe-Zertifikats A2 Fit in Deutsch bzw. des Deutschen Sprachdiploms.
    Die GrundschülerInnen erhalten eine Einschätzung ihres Lern- und Leistungsstandes im Berichtszeitraum durch die Beschreibung ihres Kompetenzstandes in den verschiedenen Lernbereichen. Diese werden im Lernstandsbericht (ein spezielles Zeugnis für SchülerInnen in den Willkommensklassen) durch die Lehrkräfte dokumentiert.
    Die unterrichtenden WillkommenslehrerInnen der Grundschulen beraten in einer Klassenkonferenz unter der Leitung des Schulleiters über den Zeitpunkt des Wechsels in eine Regelklasse und die begleitenden Fördermaßnahmen bzw. Hinweise zum Nachteilsausgleich. Das können z. B. ein zeitlich begrenztes Aussetzen der Benotung im Fach Deutsch, ein teilweiser Ersatz von Klassenarbeiten durch andere Formen der Leistungserbringung, die Nutzung von Wörterbüchern oder eine Verlängerung der Arbeitszeit bei Leistungsüberprüfungen in der Anfangsphase sein.
    Wenn ein/e Schüler/in in eine Regelklasse wechseln soll, entscheidet die Klassenkonferenz unter Vorsitz der Schulleitung darüber.
    Anschließend werden Schulplätze in der entsprechenden Klassenstufen vom Schulamt zugewiesen.

    Wo können die Kinder bzw. Familien beraten werden? Welche Beratung bietet das Schulamt und Sprechzeiten? Wo gibt es Beratung für Kinder über 16 Jahre?
    Die Kinder bzw. die Familien können im Schulamt Pankow sowie auch bei der Schulaufsicht Pankow zu den Sprechzeiten beraten werden.

    Sprechzeiten Schulamt Pankow (Bezirksamt Pankow): dienstags von 9 bis 12 Uhr

    Sprechzeiten Schulaufsicht Pankow (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie): donnerstags von 9 bis 12 Uhr sowie 15 bis 17 Uhr

    Für Jugendliche über 16 Jahre gibt es folgende Anlaufstellen:

    Frau Cora Schulz, Klärungsstelle
    Brunnenstraße 188, Raum 270, 10119 Berlin
    Telefon: 90228-818 oder -811/Fax: 90228-820
    E-Mail: klaerungsstellebbs@senbjf.berlin.de
    Sprechzeiten: Di von 9 bis 12 Uhr (außer in den Ferien) sowie Do von 15 bis 18 Uhr

    Jugendberufsagentur Berlin
    Telefon: 030 115
    E-Mail: jba@jba-berlin.de
    Internet: www.jba-berlin.de
    Regionaler Standort Pankow: Storkower Straße 133, 10407 Berlin
    Öffnungszeiten:
    Mo bis Mi 8 bis 16 Uhr
    Donnerstag 8 bis 18 Uhr
    Freitag 8 bis 12:30 Uhr

    An wen wenden sich Familien, deren Kinder lange in Willkommensklassen gehen und aus eigener Sicht bereit sind für eine Regelklasse, wer ist die Ansprechperson, wenn sie wechseln möchten?

    Ansprechpartner/innen sind hier zuerst die Lehrkräfte bzw. die Schulleitung. Diese können den Lernstand der SchülerInnen am besten einschätzen und sagen, wann für die Kinder ein Übergang in eine Regelklasse am sinnvollsten ist.

    Wie ist die Beschulung geregelt, für Kinder, die aus anderen Bezirken in neue Pankower Unterkünfte ziehen? Müssen diese weite Wege in Kauf nehmen?

    Wenn SchülerInnen aus anderen Bezirken Berlins nach Pankow ziehen, sollte die abgebende Schule einen „Laufzettel – Wechsel von WK in Willkommensklassse/Regelklasse aufgrund von überregionalem Umzug“ ausfüllen und ihrem noch zuständigem Schulamt zusenden. Dieses leitet es an das Schulamt Pankow weiter, sodass hier ein Schulplatz gesucht werden kann.

    Sollten die SchülerInnen in Willkommensklassen beschult werden, so werden vom Schulamt Pankow neue Schulplätze in Willkommensklassen (Grundschule oder Oberschule) in Pankow vergeben und zugewiesen. Die Familien erhalten hier per Schreiben (Post) die Zuweisung an die neue Schule oder die Gemeinschaftsunterkunft wird informiert.

    Sollten die SchülerInnen bereits in Regelklassen beschult werden, so ist die Familie selbst gehalten, einen Schulplatz zu finden:

    Bei Grundschülern/innen müssen die Familien in ihrer neuen Einzugsschule nach freien Kapazitäten nachfragen. Sollte es hier keine Möglichkeit einer Beschulung geben, so müssen die Familien noch in zwei weiteren umliegenden Schulen anfragen. Die Absagen müssen sich die Familien immer schriftlich geben lassen und können dann mit den drei Absagen zum Schulamt Pankow. Die Kollegen/innen der Grundschulorganisation werden dann einen Regelschulplatz an einer Grundschule in Pankow zuweisen.

    Bei Oberschülern/innen besteht kein Anspruch auf eine wohnortnahe Beschulung. Im Oberschulbereich ist eine berlinweite Beschulung und bis zu einer Stunde Fahrweg möglich. Daher müssen sich die Familien bei Umzug selbst um einen neuen Schulplatz (falls gewünscht) kümmern und können sich direkt an die Schulen wenden. Wenn sie jedoch auf ihrer bisherigen Schule bleiben wollen, so ist dies möglich.

    AUSNAHME: Eine Ausnahme sind die 7. Klassen, welche für das neue Schuljahr eingerichtet werden. Sollte der Umzug genau in den Zeitraum der neuen 7. Klassen erfolgen, so gibt es für diese ein berlinweites Anmeldeverfahren! Die Schüler/innen, welche von der 6. in die 7. Klasse wechseln, erhalten von ihrer Grundschule einen Anmeldebogen und eine Förderprognose. Diese Dokumente müssen die Familien im Anmeldezeitraum bei ihrer Erstwunschschule abgeben. Es können keine Wünsche mehr berücksichtigt werden, wenn die Auswahlverfahren an den übernachgefragten Schulen durchgeführt wurden!

Sitzung vom 17.10.2017

  • Aktuelles aus den Unterkünften und von Pankow Hilft!

    • Selbstzahler in den Unterkünften: Das LAF befindet sich in Abstimmung mit dem JobCenter bezüglich einer Regelung. Die Einrichtungen weisen auf die Dringlichkeit hin, da sich ohne Regelung noch zu zahlende Mieten ansammeln und dadurch die Gefahr der Schuldenfalle für die Bewohner*innen entsteht.
    • Zukünftigen Situation der Storkower Straße 133a: Die Notunterkunft soll bautechnisch überprüft werden, ob sie zu einer Gemeinschaftsunterkunft umgebaut werden kann oder als Erstaufnahme fungieren soll.
    • Belegungsstopp in Gemeinschaftsunterkünften durch das LAF: Gründe dafür sind u.a. die Räumungen der Notunterkünfte, Bauverzögerungen, Trägerwechsel wegen Qualitätsgründen und auslaufende Mietverträge.
    • Mangel an Kinderärzten in den Regionen Buch und Weißensee
    • Situation der Willkommensklassen in Pankow: Aktuell gibt es 29 WK in Grund- und 20 WK in Oberschulen. In Pankow gibt es auch WK+: Das sind erweiterte Sprachlernklassen, in denen die Kinder einen Teil des Unterrichts mit Kindern aus Regelklassen absolvieren.
    • Regelungen des Übergangs von Willkommensklassen in Regelklassen, WK+ sowie die Situation geflüchteter Kinder in Schulen wird als Thema in die nächste Sitzung Flucht und Asyl aufgenommen.
  • Aktuelles aus dem Bezirksamt

    • Am 26.9.2017 fand eine Anwohner-Information und ein Tag der Offenen Tür im Tempohome Elisabeth-Aue statt. Die ersten 128 Bewohner*innen haben die Unterkunft bezogen.
    • Neue Regelungen zur juristischen Vollfährigkeit: Bei zivilrechtlichen Rechtsgeschäften ist die Volljährigkeit des Herkunftslandes entscheidend. Nach dem öffentlichen Recht tritt die Volljährigkeit in Deutschland mit Vollendung des 18. Lebensjahres ein.
    • Mehrsprachige Beratung bei Suchtproblemen: Guidance Suchtberatung für Geflüchtet
  • Thematischer Schwerpunkt

    • Vorstellung der Regionalkoordinatorin Frau Rülk-Berse des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) für den Bereich Nord-West und damit für Pankow. Frau Rülk-Berse ist mit den Sachbearbeitern Herr Kothe und Frau Hohlrabe für Fragen rund um Unterkünfte in Pankow zuständig. Gabriele.Ruelk-Berse@LAF.berlin.de
    • Frau Sünderhauf stellt sich und ihre Kollegin Frau Kloke als für den Bezirk Pankow feste Ansprechpartnerinnen des LAF-Sozialdienstes vor. Kontakt: sozialdienst@laf.berlin.de oder persönliche Vorsprache in die Darwinstraße (Kundeneingang über Goslarer Ufer 15, Montag bis Freitag ab 7.30 Uhr).
      LAF-Sozialdienst verfügt über ein kleines Kontingent (ca. 20 Plätze jeden Montag) an freien Plätzen in LAF-Unterkünften. Dieses Kontingent ist für besondere Härtefälle gedacht. Grundsätzlich ist ein Wechsel von GU zu GU ohne besondere Härte nicht möglich.

Sitzung vom 7.9.2017

  • Aktuelles aus den Unterkünften und von Pankow Hilft!

    • Fehlende Regelung für Selbstzahler in den Unterkünften. Das BA wird sich an das LAF wenden zwecks Klärung.
    • Verschulung: Hier besteht Aufklärungsbedarf. In der Jugendberufsagentur Pankow, Storkower Str. 133, bietet die Caritas eine Schuldnerberatung für junge Menschen bis 25 an. In Raum 1.063 gibt es wöchentlich eine offene Sprechstunde sowohl dienstags von 9-12 Uhr als auch donnerstags von 15-18 Uhr. Die Verbraucherzentrale bietet Vorträge in Unterkünften zu verschiedenen Themen wie Handyverträge, Onlinekäufe etc. an. Kontakt: Frau Arnold Verbraucherzentrale Berlin e.V. E-Mail: arnold@vz-bln.de, Telefon: 030 21 485-242,
    • Schulwechsel: Für Willkommensklassen am OSZ ist weiterhin die Klärungsstelle für zentral verwaltete Schulen zuständig Frau Schulz, Cora.Schulz@senbjf.berlin.de und 030-90228 818. Für alle Jugendlichen, die einen Bildungsgang am OSZ besuchen möchten, ist Ines Kwiatek die Ansprechpartnerin für den Bezirk Pankow. Entscheidend ist der Wohnsitz in Pankow, nicht der Geburtsmonat. Kontakt: Ines Kwiatek, Beraterin der Beruflichen Schulen, Storkower Str. 133, 1. Stock, Raum 1.046, 10407 Berlin, Ines.Kwiatek@senbjf.berlin.de, Tel: 030-28479799, offene Sprechzeiten Mo 10-14 Uhr, Di 11-16 Uhr, Do 13:30-17:30 Uhr, Fr 9-12 Uhr.
    • Kinderbetreuung in Unterkünften: Aufgrund der fehlenden Kitaplätze ist diese sehr wichtig, es gibt bislang keine einheitliche Regelung, wie die Betreuung ausgestaltet sein soll.
  • Aktuelles aus dem Bezirksamt

    • Pankow Hilft hat einen mehrsprachigen Hortflyer herausgegeben.
    • Am 26.9.2017 wird ein Tag der offenen Tür und Anwohner-Information zur Eröffnung des neuen Tempohomes auf der Eliabeth-Aue stattfinden.
    • Die Eröffnung der Modularen Unterkunft für Flüchtlinge in Buch, Wolfgang-Heinz-Straße, steht bevor.
    • Im Bezirksamt Pankow im Amt für Soziales ist seit September der Flüchtlingskoordinator Herr Pfadler tätig. Er unterstützt u.a. die Flüchtlingsunterkünfte beim Kontakt zu den Fachämtern im Bezirksamt, zum LAF und BAMF. Kontakt: Tom.Pfadler@ba-pankow.berlin.de und 030/90295-6835
  • Thematischer Schwerpunkt

    • Empowermentprojekt von Trixiewiz e.V. “TAHADDI-Stärkung und Vernetzung von geflüchteten Frauen”: Das Bezirksamt fördert dieses Empowerment Projekt für Frauen, indem Frauen, die selbst Flucht- oder Migrationshintergrund haben, geflüchteten Frauen in Unterkünften aufsuchen und sie stärken und vernetzen.
    • Im Projekt Familiy Guides des Bezirksamts unterstützen 30 Freiwillige mit eigner Flucht-oder Migrationsgeschichte geflüchtete Familien in regelmäßigen Beratungen in den Unterkünften.
    • Das Bezirksamt plant ab September mit dem Träger Horizonte ein Projekt zur aufsuchenden Beratung von Geflüchteten in Hostels und Ferienwohnungen

Sitzung vom 20.7.2017

  • Aktuelles aus den Unterkünften und von Pankow Hilft!

    • Belegungsstopp in Unterkünften durch das LAF
    • Zimmerbelegung z.T. schwierig: zu wenig Platz für Familien
    • Fehlende Kita- und Schulplätze sind nach wie vor ein Problem
    • Probleme beim Übergang von Willkommensklassen in Regelklassen. In der Klärungsstelle für berufliche und zentral verwaltete Schulen gibt es eine neue Ansprechperson: Frau Schulz (Cora.Schulz@senbjf.berlin.de und 030-90228 818)
    • Ungerechte Benotung von geflüchteten Kindern an Schulen und diskriminierende Vorfälle. Anregung Nachteilsausgleich auch im Grundschulbereich.
    • Fehlende Plätze in Ferienschulen
    • Problem mit Security an Unterkünften und fehlende Betreuung durch Sozialarbeiter*innen an Unterkünften an den Wochenenden
    • Zurückgehendes ehrenamtliches Engagement – Versuche Engagement durch Aufwandsentschädigungen zu fördern und Bewohner*innen selbst mehr zu beteiligen
    • Stadtteilzentrum Pankow sucht Ehrenamtliche als Tandempartner für Deutschkurse. Kontakt: Frau Plamper (030- 499 87 09 02 empowerment@stz-pankow.de)
    • Beratungsbedarf durch Verbraucherzentrale (z.B. Abschluss Handyverträge)
    • Mangelnde Betreuung von geflüchteten Menschen in Obdachloseneinrichtungen
    • Kritik an unzureichender Ausstattung der Fachämter mit Sprachmittlern. Mögliche Sprachmittlerdienste: Integrationslotsen der Oase Berlin, Gemeindedolmetschdienst und das Europäische Integrationszentrum
    • Wohnungsnot. Kritik am Bezirksamt Pankow, dass dieses hier nicht aktiver ist in der Beratung von Wohnungssuchenden und der Unterstützung bei der Wohnungssuche
    • Umgebung der Storkower Straße werden mehr Kinderspielplätze benötigt
  • Aktuelles aus dem Bezirksamt

    • In der VHS Pankow starten Erstorientierungskurse für Geflüchtete. Inhalte sind Alltagsthemen. Es werden noch Teilnehmer gesucht. Teilnehmen können Geflüchtete , die keinen Zugang zu anderen Deutschkursen haben. Frau Kirchhöfer (birgit.kirchhoefer@ba-pankow.berlin.de und 030-90295 3927)
    • Ab September startet ein Deutschkurs für geflüchtete Frauen mit Kinderbetreuung. Frau Kirchhöfer (birgit.kirchhoefer@ba-pankow.berlin.de und 030-90295 3927)
    • Das nächste Netzwerktreffen “Flucht und Asyl” findet doch im Rathaus Pankow statt
  • Thematischer Schwerpunkt

    • Die Aufgaben des Sozialdienstes des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) bestehen in der Unterstützung und Beratung von besonders schutzbedürftigen Geflüchteten sowie Feststellung und Beratung von sogenannten Härtefällen. Aufgabenschwerpunkt des Sozialdiensts des LAF ist die Einzelfallberatung. Eine Folge der Beratung kann die Verlegung sein. Es gibt im Sozialdienst eingeschränkt Kontingente für Gemeinschafts- und Notunterkünfte. Ein persönliches Vorsprechen von Bewohner*innen von Flüchtlingsunterkünften in das LAF in der Darwinstraße ist ausdrücklich erwünscht. Es ist möglich einen Termin zu vereinbaren oder auch ohne Termin vorzusprechen Kontakt: sd-asyl@laf.berlin.de
    • VISTA Ambulanten Suchtberatung Pankow berät bei Alkohol-, Drogen- und Medikamentenproblemen und vermittelt bei Bedarf in Krankenhäuser. Die Beratung erfolgt in den offenen Sprechstunden oder nach Terminvereinbarung. Die Beratung ist kostenfrei und erfolgt in Deutsch und Englisch.
    • Die Suchthilfe Pankow – Suchtberatungsstelle STAB der Stiftung SPI bietet Beratung bei Alkohol- und/oder Medikamentenproblemen sowie mit Problemen mit Online- und Glückspielen.
    • Das Projekt Berufliches Einzelcoaching der Weißenseer Integrationsbetrieben (WIB) ist für Menschen mit Fluchterfahrung/mit Migrationshintergrund – InWeA – Individuelle Wege in Arbeit: Es geht um die Klärung der Gesamtsituation und der beruflichen Grundlagen sowie um Lösungen für gesundheitliche und psychosoziale Problemlagen. Zugangsvoraussetzung ist ein Vermittlungs- und Aktivierungsgutscheins (AVGS). Dieser wird vom Jobcenter oder der Agentur für Arbeit ausgestellt.
    • Projekt Betreutes Einzelwohnen der Weißenseer Integrationsbetrieben (WIB) für suchtkranke und psychischkranke Menschen bietet keine Wohnung, sondern Menschen erhalten Unterstützung in ihrem Alltag. Das reicht von Haushaltsführung über die Suche nach geeigneten Beschäftigungsangeboten, Begleitung zu Ämtern hin zu Krankheits- und Krisenbewältigung.
    • Der Sozialpsychatrische Dienst (SpD) ist im Gesundheitsamt des Bezirksamtes Pankow angesiedelt. Der SpD bietet Beratung, Betreuung und Hilfevermittlung für erwachsene Menschen mit seelischen Störungen und Suchterkrankungen. Der SpD bietet zudem auch Kriseninterventionen an und die zeitnahe Behandlung bzw. Vermittlung an Psychiater/Psychologen. Die Beratung und Hilfevermittlung ist kostenlos und unabhängig vom Aufenthaltsstatus und Vorliegen einer Versichertenkarte. Neben Terminen im Gesundheitsamt wird der SpD auch aufsuchend aktiv und geht in Einrichtungen, Wohnungen etc.
      Sozialpsychiatrischer Dienst
      Grunowstr. 8 – 11
      13187 Berlin
      Tel.: 030 90295-2863/2891
      E-Mail spd.pankow@ba-pankow.berlin.de

Sitzung vom 1.6.2017

  • Aktuelles aus den Unterkünften und von Pankow Hilft!

    • fehlende Kitaplätze
    • Beratung zur Schuldistanz
    • Bedarf an Sprachmittlung bei Ämterbesuchen und Dolmetscherregelung in Jobcenter und Agentur für Arbeit
    • Beratung zu Kinderschutz, Kinderrechten, Erziehung
    • Umgang mit Neuregelung zu Hausverboten
    • Belegungsstopp in Gemeinschaftsunterkünften aufgrund Freizug von Notunterkünften
    • Illegale Maklerdienste
  • Aktuelles aus dem Bezirksamt

    • Neue Mitarbeiterin im Büro der Integrationsbeauftragten: Astou Damba arbeitet seit dem 02.05.2017 als Integrationsmanagerin im Bezirksamt Pankow. astou.damba@ba-pankow.berlin.de
    • Ankündigung der Anwohner-Informationsveranstaltung am 13.06.2017 in der Modularen Unterkunft für Geflüchtete (MUF) in der Wolfgang-Heinz-Straße in Berlin-Buch.
    • Die VHS Pankow bietet ab September 2017 einen neuen Deutschkurse für Geflüchtete mit Kinderbetreuung im Alter von 0-6 Jahren an. Interessentinnen bitte bei Frau Kirchhöfer melden: Birgit.Kirchhoefer@ba-pankow.berlin.de
    • Neu: Im Welcome Center im Bezirksamt Prenzlauer Berg Fröbelstraße, Haus 6, berät der Afghanische Verein Yaar jeden Mittwoch von 10-12 Uhr Menschen aus Afghanistan auf Dari.
  • Thematischer Schwerpunkt

    • Die Jugendberufsagentur unterstützt bei der Berufsorientierung. Je Bezirk gibt es eine Fachkraft für geflüchtete Menschen. Herr Langbein ist in der Jugendberufsagentur Pankow tätig. Er berät junge Menschen zum Übergang Schule, Beruf und Studium sowohl in Pankower Willkommensklassen als auch bei individuellen Beratungsterminen. Auch hier gilt die Geburtstagsregelung. Herr Langbein ist für die im März Geborene zuständig. Matthias.Langbein@arbeitsagentur.de
    • Das Projekt Jobinn von Gangway e.V. kooperiert mit der Jugendberufsagentur und bietet aufsuchende Beratung von Jugendlichen an. Das Team besucht Jugendclubs (Jugendliche von 16-27 Jahren) und Unterkünfte für Geflüchtete, wo sie zu Schulabschlüssen, Ausbildungsmöglichkeiten oder Problemen beraten. Kontakt: Anne: 01723014884, Katharina 017699387782, jbapankow@gangway.de

Sitzung vom 20.4.2017

  • Aktuelles aus den Unterkünften und von Pankow Hilft!

    • fehlende Kitaplätze
    • Besuchsregelung in den Unterkünften
    • Miete in den Unterkünften
    • WLAN in den Unterkünften
    • Schuldistanz
  • Aktuelles aus dem Bezirksamt

  • Thematischer Schwerpunkt

    • Das Projekt “Monitoring” stellt sich vor: Eine Gruppe von geflüchteten Frauen aus verschiedenen Ländern haben sich zusammengeschlossen und wollen durch eine Befragung von Bewohner*innen verschiedener Unterkünfte die Lebenssituation in den Unterkünften erfassen und verbessern. Eine Kooperation mit dem LAF ist geplant. Erste Gespräche dazu laufen.