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Migrationsdienste der Caritas

Jugendmigrationsdienst

  • Die Jugendmigrationsdienste sind Teil des bundesweiten Integrationskonzepts. Sie tragen dazu bei, Chancengleichheit für alle jungen Menschen mit Migrationshintergrund zu verwirklichen.
  • Der Jugendmigrationsdienst (JMD) – Pankow berät Jugendliche mit Migrationshintergrund im Alter von 12 bis 27 Jahren mit gefestigtem Aufenthaltsstatus. Zudem regt der JMD den interkulturellen Öffnungsprozess der Dienste und Einrichtungen in öffentlicher und privater Trägerschaft an und unterstützt diesen.
  • Ziele der Beratung umfassen:
    - Verbesserung der Integration (schulische, berufliche und soziale Eingliederung)
    - Förderung von Chancengleichheit
    - Förderung der Partizipation am gesellschaftlichen Leben
  • Angebote der Beratung sind eine individuelle Integrationsplanung mit Förderplan sowie Beratung zu den Themen: Sprachkurs, Schulische und berufliche Abschlüsse, Übergang Schule-Beruf, Existenzsicherung (ALGII, BAföG), Wohnen und Gesundheit, Vermittlung zu anderen Fachdiensten z.B. Schuldner-, Sucht-, Familienberatung, Gruppenangebote in Sprache (z.B. Tandem, Sprachcafe), EDV, politischer Bildung, Übergang Schule-Beruf, Theater u.a

jmd2start – Begleitung für junge Flüchtlinge

  • Der Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V. ist Träger de Modellprojektes in den Bezirken Pankow, Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf (Berlin-Ost). Die Mitarbeiter/Innen Beatrix Decking, Franziska Grubert und Adrian Heinrich bieten in den Bezirken mobile Beratung an.
  • Das Modellprojekt erprobt bis Ende 2017, wie eine qualifizierte Beratungsarbeit für diese Zielgruppe, die noch keine sichere Bleiberechtsperspektive hat, bestmöglich geleistet werden kann. Hierbei werden die Bedarfe von jungen Flüchtlingen ermittelt, die rechtlichen Möglichkeiten geklärt, die zur Verfügung stehen und welche Beratungsmethoden geeignet sind. Darüber hinaus werden Netzwerke aufgebaut beziehungsweise bestehende Netzwerke erweitert.
  • Im Jmd2start werden spezifische Angebote zu den Schwerpunkten Ausbildung/Arbeitsmarkt, Gesundheit, Wohnsituation oder schulische Integration entwickelt und erprobt. Die 24 Modellstandorte verteilen sich auf alle Bundesländer und sind in die bestehenden JMD-Standorte integriert.

Ausführliche Informationen erhalten Sie in dem Flyer.

Die drei Beratungseinrichtungen werden gefördert durch das Bundesministerium Familien, Senioren, Frauen und Jugend.