Internationale Wochen gegen Rassismus - Pankow bekennt Farbe!

MigraUp Internationale Wochen gegen Rassismus
Bild: MigraUp

Internationale Wochen gegen Rassismus

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus stehen in diesem Jahr unter dem Zeichen der rassistisch motivierten Morde von Hanau. In Gedenken an die Ermordeten und die vielen anderen Opfer rassistischer Gewalt in Deutschland und Berlin setzen wir mit den Internationalen Wochen ein klares Zeichen: Wir dulden keinen Rassismus. Wir stehen zusammen!

In Pankow berichten uns immer wieder Menschen von rassistischen Beleidigungen und Ausgrenzungen, die sie tagtäglich erleben – auf den Straßen, in Schulen und Kitas oder Behörden. Hier ist jede*r von uns gefragt!

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus bieten Ihnen mit zahlreichen Veranstaltungen die Gelegenheit, sich mit Rassismus und Diskriminierung in seinen verschiedensten Facetten auseinanderzusetzen. Das Projekt Migra Up hat gemeinsam mit der Pankower Stadtbibliothek, [mosktio] und mehr als 20 Vereinen ein umfangreiches Programm zusammen gestellt. Wir möchten Sie herzlich einzuladen, dabei zu sein!

Programm für die internationalen Wochen gegen Rassismus

Auftaktveranstaltung: “Was weiße Menschen
nicht über Rassismus hören wollen (aber wissen sollten)”

Mittwoch, 11.03. 19:30 Uhr Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek,
Bizetstraße 41, 13088 Berlin

Rassist ist nicht nur der Skinhead mit Springerstiefeln, sondern Rassismus lauert verborgen in jedem Menschen. Alice Hasters ist 1989 in Köln geboren und bezeichnet sich selbst als Schwarze Frau mit einem weißen Elternteil. Die studierte Journalistin wird sehr oft für ihr gutes Deutsch gelobt, ihr Haar wird ungefragt angefasst. Jede Frage, die auf ihre vermeintlich „wirkliche“ Herkunft zielt, lässt sie die Ausgrenzung spüren.

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung
SPI Mobiles Beratungsteam Berlin – für
Demokratieentwicklung.

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Veranstaltung Wir kochen Suppe – Café ohne Grenzen

Sonntag,15.03.15:00-17:00 Uhr JUP, Unabhängiges Jugendzentrum Pankow, Florastraße 84, 13187 Berlin

Wir schnippeln gemeinsam Gemüse, unterhalten uns und kochen eine leckere
Suppe. Kommt vorbei und macht mit! Das Café ohne Grenzen findet seit nunmehr 6 Jahren regelmäßig jeden 2. Sonntag im JUP statt. Es ist ein Ort der Begegnung und des Kennenlernens für Nachbar*innen und andere interessierte Menschen, egal ob Alt- oder Neuberliner, geflüchtet oder auf anderen Wegen gewandert.

Café ohne Grenzen, JUP

Lesung Anja Tuckermann: „Wir sind alle da!“

Dienstag, 17.03. 15:00 Uhr Kurt-Tucholsky-Bibliothek,
Esmarchstraße 18, 10407 Berlin

Wir kommen fast alle von woanders her, wenn man weit genug zurück denkt.
Jetzt leben wir alle zusammen hier. Das kann spannend sein und auch manchmal schwierig. Auf jeden Fall wird das Leben bunter, wenn viele verschiedene Menschen von überallher zusammenkommen. Anja Tuckermann präsentiert in diesem quirligen Buch, wie reich wir sind!

Lesung für Kinder ab 5 Jahren.

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Seminar ERSTE HILFE gegen Rassismus – ein Kompaktseminar
Referentin: Dr. Berit Schröder

Dienstag, 17.03. 16:00-18:00 Uhr STZ Prenzlauer Berg,
am Teutoburger Platz, Fehrbelliner Straße 92, 10119 Berlin

„Jetzt geht alles Geld in die Flüchtlingshilfe – und was ist mit unseren Obdachlosen? Die bekommen alles, wir bekommen nichts!“ Diese Parolen stehen exemplarisch für Positionen, die auf nationalistischem Ein und Ausschlussdenken und rassistischer Ausgrenzung fußen. Wie können wir dem mit unseren Ideen von Vielfalt und Menschenrechten begegnen? Dieses kurze Seminar stellt Handwerkszeug und Gesprächsstrategien zur Verfügung, um unserer Unsicherheit im Umgang mit rassistischen und rechtspopulistischen Parolen begegnen zu können. Kommunikationsweisen und mögliche Gegenstrategien werden –zu den Themen Demokratie und Vielfalt in Rollenspielen erprobt. Das Seminar unterstützt darin, die eigene inhaltliche Position zu stärken sowie mehr Souveränität in der konkreten Situation zu erlangen. [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt.

Anmeldung unter moskito@pfefferwerk.de

Vorstellung Fünf Jahre DOSTA – Lebensrealitäten von Rom*nja in Berlin

Mittwoch, 18.03. 17:00-20:00 Uhr OASE Berlin e.V.,
Schönfließer Str. 7, 10439 Berlin

Für die in Berlin lebenden Rom*nja und Sinti*zze (und für dafür gehaltene Menschen) sind solche und ähnliche Äußerungen eine alltägliche Erfahrung. Antiziganistische und diskriminierende Vorfälle geschehen in Behörden, am Arbeitsplatz, auf dem Wohnungsmarkt, in Schule und Kindergärten ebenso wie in allen anderen Lebensbereichen. Amaro Foro e. V. dokumentiert seit 2014 antiziganistische Diskriminierungen, die Menschen mit selbst- oder fremdzugeschriebenem Roma-Hintergrund erfahren. Amaro Foro e.V. ist eine transkulturelle Jugendselbstorganisation von Rom*nja und Nicht-Rom*nja und vertritt vor allem die nichtdeutschen Rom*nja in Berlin, die mit struktureller Benachteiligung zu kämpfen haben. Die Dokumentationsstelle Antiziganismus (DOSTA) stellt die Fallzahlen für das Jahr 2018 als Teil der Broschüre mit dem Titel „Fünf Jahre Dokumentation antiziganistischer und diskriminierender Vorfälle in Berlin: Ein Rückblick“ vor.

In Kooperation mit OASE Berlin e.V. und das Projekt MIGRA UP Pankow.
Link zur Anmeldung: https://bit.ly/2IhE4Ng

Ausstellung Land der Kulturen: Interaktive Ausstellung
Mit Begleitung durch Kulturmoderator*innen mit Fluchterfahrung.

Donnerstag, 19.03.–24.03. 10:00 Uhr Janusz-Korczak-Bibliothek,
Berliner Straße 120, 13187 Berlin

Wie fühlst du dich, wenn Du plötzlich der Fremde bist? …wenn Dich keiner versteht? …wenn Du die Regeln einer Kultur nicht kennst? Finde es heraus! »Land der Kulturen« wird durch Menschen mit Fluchterfahrung entwickelt und vermittelt. Durch interaktive Simulationen können Besucher*innen sich in die Lage von Neuzugewanderten hineinversetzen. Dieser Perspektivwechsel kann Verständnis für die Einwanderungsgesellschaft schaffen, Berührungsängste abbauen, Rassismus entgegenwirken sowie aufzeigen, dass es gar nicht so einfach ist sich in einer völlig neuen und fremden Umgebung zurecht zu finden.

In Zusammenarbeit mit BrückenBauen gUG: www.gemeinsam-bruecken-bauen.de Für Jugendliche (ab 10. Klasse) und Erwachsene. Besichtigung während der Öffnungszeiten der Bibliothek: Mo 10-20 ǀ Di, Do, Fr 10-19 ǀ Sa 10- 13.
Termine der begleiteten Besichtigungen werden bekannt gegeben:
www.berlin.de/stadtbibliothek-pankow/

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Film “Parallel” und Gespräch mit Jwan Abdo (Regisseur); Kamuran Yekta, Pia Zessin (Schauspieler*in) und Lafi Khalil (beta gGmbH)

Donnerstag, 19.03. 16:00-19:00 Uhr BABYLON,
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin, Kino 2, Seiteneingang

Film “Parallel” – Wenn zwei Menschen aus verschiedenen Kulturen in Berlin aufeinandertreffen. DE 2020, R: Jwan Abdo mit Kamuran Yekta, Pia Zessin, 27 min, English, German and Arabic Subtitles. Zwei Menschen begegnen sich zufällig auf dem Bahnhof. Der Film zeigt Ausschnitte/Orte in Berlin und Syrien innerhalb zweier Kulturen im Vergleich zu den Themen Liebe, Krieg, Wirtschaft und Arbeit. Im Anschluss folgt ein Gespräch mit dem Regisseur Jwan Abdo und den Darstellern gefolgt von live-musikalischem Ausklang.

In Kooperation mit INTER HOMINES Empowerment und Therapie mit politisch Verfolgten e.V.
Anmeldung bis 15.03.2020 unter post@beta-ggmbh.de

Szenisch-musikalische Veranstaltung Der Operndolmus kommt ins
Bucher Bürgerhaus mit “Kesin Dönüs – Eine Sehnsucht”

Donnerstag, 19.03. 18:00 Uhr Bucher Bürgerhaus,
Saal im EG, Franz- Schmidt Straße 8 – 10, 13125 Berlin

Team von „Selam Opera“ (Komische Oper) Mit dem »Operndolmus« (der Name spielt auf die in der Türkei üblichen Sammeltaxis an), ein Kleinbus voll besetzt mit Sänger*innen und Musiker*innen, besucht die Komische Oper Berlin seit 2012 regelmäßig Berliner Nachbarschaften und erzählt, singt und musiziert Geschichten aus der Welt der Oper, die uns alle betreffen. In den vergangenen Monaten hat das Team von „Selam Opera!“ ein neues szenisch musikalisches Programm entwickelt, das nun wir nun zum ersten Mal in Buch zeigen: „Kesin Dönüs“ oder die definitive Rückkehr in das Heimatland der Eltern oder Großeltern ist die Idee, die über vielen Generationen von Gastarbeiterfamilien schwebte und immer noch schwebt. Es geht um ein Gefühl der Rastlosigkeit, des Nicht-Willkommen- Seins, des Nicht Ankommens, aber auch des Willkommen-Seins, obwohl man nicht willkommen sein möchte.

Der Eintritt ist natürlich kostenlos. Selbsthilfe- und Stadtteilzentrum

Infoabend Ni Una Menos – eine globale Bewegung antirassistischer Feministinnen

Donnerstag, 19.03. 18:00-20:00 Uhr trixiewiz e.V. im KuBiZ,
Raoul Wallenberg Bernkasteler Straße 78, 13088 Berlin

Ein Infoabend über die Bewegung Ni Una Menos, die sich aus Lateinamerika global verbreitet hat. Die Aktivistinnen* von Ni Una Menos, die in Europa auch stark vertreten sind, kämpfen als Frauen* einen intersektionalen Kampf gegen jegliche Form von Diskriminierung, systemische und strukturelle Gewalt, Unterdrückung und Ausbeutung. An diesem Abend werden wir einen Einblick in die Bewegung bekommen und uns über die Bedeutung für uns in Deutschland austauschen.

Die Veranstaltung ist offen für alle. trixiewiz e.V.
Anmeldung unter trixiewiz@gmail.com

Ausstellungseröffnung und Filmvorführung Nosotras luchamos (Wir kämpfen)

Donnerstag, 19.03. 17:00 Uhr Stadtbibliothek Karow,
Achillesstraße 77, 13125 Berlin

Karne Kunst in Zusammenarbeit mit Xochicuicatl e.V. präsentiert Fotografien, Videos, Fanzines, Stickereien und andere künstlerische Ausdrucksformen von 50 lateinamerikanischen Kollektivfrauen. Während der feierlichen Eröffnung werden Frauen-Kurzfilme vorgeführt, die Diskriminierung in verschiedenen Ländern und aus verschiedenen Blickwinkeln zeigen.

In Zusammenarbeit mit Karne Kunst und Xochicuicatl e.V. sowie Buch und Karow in Bewegung – MaMis en Movimiento e.V.
Ausstellungsbesichtigung während der Öffnungszeiten der Bibliothek: Mo, Do 13-19 ǀ Di 11-17 ǀ Fr 13-17 (Mi geschlossen)

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Film und Gespräch: Angelika Nguyen, „Bruderland ist abgebrannt“

Donnerstag, 19.03. 19:30 Uhr Stadtteilbibliothek Buch,
Wiltbergstraße 21, 13125 Berlin

Der Dokumentarfilm „Bruderland ist abgebrannt“ von Angelika Nguyen erschien im Jahr 1992 und erkundet in Episoden die damalige Lebenssituation vietnamesischer Immigrant*innen in Ostberlin. Er erzählt von Staatsverträgen zwischen sozialistischen Bruderländern, von der rassistischen Gewalt der frühen 1990iger, von instabiler Rechtslage, von Ankommen und Abschied. Im Anschluss an den Film wird es ein Gespräch mit der Regisseurin über ihr Aufwachsen in Ost-Berlin und in der Transformation 89/90 geben.

In Kooperation mit BENN Buch und Demokratie leben!

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Workshop Rassismus und Dekolonisierung im Alltag

Montag, 23.03. 18:00-20:00 Uhr Bettina-von-Arnim-Bibliothek,
Schönhauser Allee 75, 10439 Berlin

In diesem Workshop erarbeiten die Teilnehmenden gemeinsam mit den Künstler*innen Strategien im Umgang mit Diskriminierungen. Nach einer Diskussion arbeiten alle zusammen an einem kollektiven Wandgemälde mit Statements, Texten und Zeichen. Die Teilnehmenden reflektieren, wo sie rassistische Angriffe erkennen und konfrontieren. Ziel des Workshops ist es auch, Begriffe wie Dekolonisierung in den Alltag hier in Deutschland zu übersetzen. Vorkenntnisse nicht notwendig; alle Erwachsene sind willkommen!

Anmeldung unter bettina-von-arnimbibliothek@ba-pankow.berlin.de,
(030) 90 29 5 69 33, oder persönlich vor Ort.

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Vorstellung Fünf Jahre DOSTA – Lebensrealitäten von Rom*nja in Berlin

Mittwoch, 25.03. 17:00 Uhr Bettina-von-Arnim-Bibliothek,
Schönhauser Allee 75, 10439 Berlin

Für die in Berlin lebenden Rom*nja und Sinti*zze (und für dafür gehaltene Menschen) sind solche und ähnliche Äußerungen eine alltägliche Erfahrung. Antiziganistische und diskriminierende Vorfälle geschehen in Behörden, am Arbeitsplatz, auf dem Wohnungsmarkt, in Schule und Kindergärten ebenso wie in allen anderen Lebensbereichen. Amaro Foro e. V. dokumentiert seit 2014 antiziganistische Diskriminierungen, die Menschen mit selbst- oder fremdzugeschriebenem Roma-Hintergrund erfahren. Amaro Foro e.V. ist eine transkulturelle Jugendselbstorganisation von Rom*nja und Nicht-Rom*nja und vertritt vor allem die nichtdeutschen Rom*nja in Berlin, die mit struktureller Benachteiligung zu kämpfen haben. Die Dokumentationsstelle Antiziganismus (DOSTA) stellt die Fallzahlen für das Jahr 2018 als Teil der Broschüre mit dem Titel „Fünf Jahre Dokumentation antiziganistischer und diskriminierender Vorfälle in Berlin: Ein Rückblick“ vor.

Anmeldung unter bettina-von-arnimbibliothek@ba-pankow.berlin.de,
(030) 90 29 5 69 33, oder persönlich vor Ort

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Geschichte und Kamishibai Diversität durch Geschichten entdecken

Donnerstag, 26.03. 16:00 Uhr Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek,
Bizetstraße 41, 13088 Berlin

Geschichte und Kamishibai für Familien mit neuen Büchern für Kinder feiern und fördern die Bibliothek und BENN Weißensee zusammen Mehrsprachigkeit und Diversität. Es wird gelesen und erzählt.

In Zusammenarbeit mit BENN Weißensee (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften)

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Begegnung Karaoke im Café ohne Grenzen – Wer kann am besten Play-back-singen?

Sonntag, 29.03. 15:00-17:00 Uhr JUP, Unabhängiges Jugendzentrum Pankow,
Florastraße 84, 13187 Berlin

Wir treffen uns im Café ohne Grenzen zu einer kleinen bunten Karaoke-Show. Wenn ihr schon immer mal die Bühne für euch haben wolltet, traut euch, gern auch verkleidet. Alle anderen jubeln im Publikum. Wir freuen uns sehr über eine kleine mitgebrachte Leckerei fürs Büffet. Das Café ohne Grenzen findet seit nunmehr 6 Jahren regelmäßig jeden 2. Sonntag im JUP statt. Es ist ein Ort der Begegnung und des Kennenlernens für Nachbar*innen und andere interessierte Menschen, egal ob Altoder Neuberliner, geflüchtet oder auf anderen Wegen gewandert.

Café ohne Grenzen, JUP

Mitmach-Aktionen RASSISMUS FLIEGT RAUS

Während der Woche verschiedene Orte in Berlin-Buch

Die Mitmach-Aktionen:
1. Verteilung von Paperfliegern mit dem Aufdruck: RASSISMUS FLIEGT RAUS in Berlin-Buch (out-indoor).
2. Eine Aktion mit mineralischem Steinpulver und antirassistischen Schablonen auf den Wegen der Skulpturenlinie Steine ohne Grenzen ab Parkplatz Steine ohne Grenzen (out-door).

Steine ohne Grenzen e.V.
Anmeldung unter steineohnegrenzen@web.de

  • Pankow bekennt Farbe! Gegen Rassismus. Für Menschenrechte. Dies ist die Botschaft der Öffentlichkeitskampagne, die das Büro der Integrationsbeauftragten in diesem Jahr gestartet hat.
  • Oranisiert und umgesetzt wird die Kampagne von moskito, der Fach- und Netzwerkstelle gegen Rassismus für Demokratie und Vielfalt und dem Künstlerinnen Kollektiv migrantas. Sie findet im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie Leben statt.

Eine Fahne gegen Rassismus für Vielfalt

  • Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus hisste der Bezirk Pankow am Montag, den 11. März 2019, eine neue Fahne gegen Rassismus.
  • In Kooperation mit dem Künstlerinnen-Kollektiv migrantas und zahlreichen Pankower Kooperationspartner*innen wurde das Motiv für die Fahne ausgewählt.
  • Die Fahne wurde bei der Eröffnungsveranstaltung der Internationalen Wochen gegen Rassismus am Montag, den 11.3.2019, um 19 Uhr in der Heinrich-Böll-Bibliothek, Greifswalder Str. 87, in Pankow erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
  • Künftig wird die Fahne zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus, dem Diversity-Tag und anderen Anlässen am Rathaus wehen. Sie kann auch von Vereinen und Initiativen für Veranstaltungen zum Thema Vielfalt geliehen werden.

Fest an der Panke

  • Am zweiten Septemberwochenende, dem 7. und 8. September fand zum 50. Mal das Fest an der Panke statt- das älteste und größte Fest in Pankow.
  • Die Integrationsbeauftragte und die Gleichstellungsbeauftragte waren gemeinsam mit den Pankower Migrant*innenorganisationen, den Frauennetzwerken und dem Willkommensbündnis Pankow Hilft! dabei!
  • Unter dem Motto “Pankow bekennt Farbe! Gegen Rassismus. Für Menschenrechte.” präsentierten die Vereine an einem großen Gemeinschaftsstand ihre Arbeit.
  • Auch das Bühnenprogramm war vielfältiger: vier Künstler*innen aus den migrantischen Communities traten auf: Zauberbuch mit Ximena & Josma, Flamenco mit Rocio Vasquez, das Tanzprojekt “Knospen in Lila” und die Band “I Pizzicati Berlin”.
  • Während des gesamten Festes war auf der Bühne Pankows Fahne gegen Rassismus zu sehen!