Kooperation von Bezirksamt und Kiezinseln e.V. - Pressetermin am 28. August 2018

Pressemitteilung vom 17.08.2018

Der Bezirk Pankow geht neue und kreative Wege zur Wiedernutzbarmachung gesperrter Spielplätze. Erstmals in Berlin wird ein Kooperationsvertrag zwischen einem Bezirk und Ehrenamtlichen geschlossen, um einen Spielplatz schneller wieder für die Öffentlichkeit freizugeben. Die öffentliche Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen dem Bezirksamt Pankow durch Bezirksstadtrat Vollrad Kuhn (Bü90/Die Grünen) und dem Verein Kiezinseln e.V., vertreten durch den Vorsitzenden Christoph Weyl, findet am Dienstag, dem 28. August 2018 um 13 Uhr auf dem Spielplatz Dusekestraße Ecke Benjamin-Vogelsdorff-Straße statt. Die Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen:

Der erst kürzlich gegründete Pankower Verein „Kiezinseln e.V.“ ist Organisator von ehrenamtlichem Engagement und stimmt mit dem Bezirksamt die Beräumung und Neuplanung des Kinderspielplatzes ab. Mit dem Kooperationsvertrag soll diese Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden. Dies wird der erste Kooperationsvertrag seiner Art in Berlin und könnte auch für andere Bezirke beispielgebend sein.
Vollrad Kuhn, zuständiger Bezirksstadtrat, erklärt: „Wenn alles nach Plan verläuft, dann können wir gemeinsam die Fläche noch dieses Jahr für eine Interimsnutzung und im nächsten Frühjahr neu gestaltet den Kindern zur Verfügung stellen. Das wäre ein toller Erfolg! Auch die gerade vom Senat auf unseren Antrag hin zugesagten PMO- Mittel (Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der ehemaligen DDR) für die Sanierung dieses Spielplatzes werden das ermöglichen. Trotzdem: Damit auch die vielen anderen gesperrten Spielplätze in Pankow bald wieder freigegeben werden können, brauchen wir dringend mehr Personal und Mittel.“ Christoph Weyl, Vorsitzender des Vereins Kiezinseln e.V., sagt: „Mit dem Kooperationsvertrag ist ein Meilenstein erreicht! Der Kinderspielplatz wird dringend benötigt! Wir haben noch einige Ideen, wie wir gemeinsam diesen Spielplatz schnell wieder öffnen können!“