Buchlesung in der Heinrich-Böll-Bibliothek mit Jana Hensel am 13.03.2018

Pressemitteilung vom 27.02.2018

Eine Buchlesung mit Jana Hensel aus ihrem Roman „Keinland“ findet am Dienstag, dem 13. März 2018 um 20 Uhr in der Heinrich-Böll-Bibliothek, Greifswalder Straße 87, 10409 Berlin, statt. Sie schildert darin die Unmöglichkeit einer deutsch-israelischen Liebe zwischen dunkler Geschichtsschwere und hellen Sehnsüchten. Eigentlich hatte Nadja nur ein Interview mit Martin Stern führen wollen, aber von der ersten Sekunde an ist da eine schwer erklärbare Nähe – und eine Fremdheit, die sich auch dann nicht auflöst, als die beiden sich näherkommen. Woher rührt diese Nähe? Und warum ist diese Fremdheit nur so schwer zu überwinden? Nadja sagt ja zu dieser Liebe, an die Martin nicht recht glauben kann. Martin, der als Jude in Frankfurt am Main aufgewachsen ist, Deutschland aber nach der Wiedervereinigung verlassen hat und nach Tel Aviv gezogen ist. Zu vieles liegt zwischen den beiden: biografische Erfahrungen, geografische Entfernung und eine Vergangenheit, die nicht nur mit den eigenen Lebensläufen zu tun hat. Die 1976 in Leipzig geborene Journalistin Jana Hensel lotet in kunstvollen Zeitsprüngen die Grenzen zwischen zwei Liebenden aus. Zwischen Tagen in Berlin und Nächten in Tel Aviv umkreist sie mit großer sprachlicher Kraft und Intensität die Auffassung von Heimat, Geschichte und Schicksal und stellt mit ihren Charakteren die Frage, wie weit die Vergangenheit das Leben des Einzelnen bestimmt. Eintritt: 8,-/ ermäßigt 5,- Euro. Anmeldung und weitere Infos bei Katharina Kaden, Tel.: (030) 90295 – 3978, E-Mail: heinrich-boell-bibliothek@ba-pankow.berlin.de