Willkommensnetzwerk "Pankow Hilft!" braucht Unterstützung - Neuer Flyer da

Pressemitteilung vom 21.12.2017

Das Willkommensnetzwerk „Pankow Hilft!“ sucht engagierte Ehrenamtliche für die Mitarbeit in den verschiedenen Unterstützungskreisen der Flüchtlingsunterkünfte im Bezirk. Besonders dringend werden Freiwillige für die Unterkünfte Storkower Straße, Straßburger Straße, Mühlenstraße und in Buch gesucht. Zu diesem Zweck hat das Bündnis soeben einen Flyer mit Übersichtskarte und Kontakten heraus gegeben. Der Flyer wird bei kulturellen und sozialen Initiativen und Einrichtungen in der Nähe der Pankower Unterkünfte verteilt. Zudem steht er im Internet auf der Seite des Bezirksamtes Pankow www.berlin.de/pankow unter „Aktuelle Hinweise“ zum Download bereit.
In Pankow gibt es zurzeit 13 Gemeinschaftsunterkünfte für geflüchtete Menschen. In deren Umfeld haben sich in den letzten fünf Jahren Nachbar*innen zu lokalen, ehrenamtlichen Unterstützungskreisen zusammengefunden, um die neu angekommenen Bewohner*innen des Bezirks willkommen zu heißen. Die Unterstützungskreise bilden zusammen das bezirksweite Netzwerk „Pankow Hilft!“. Die Unterstützungsarbeit ist vielfältig. Ein Teil davon macht praktische Hilfe im Alltag aus, u. a. durch Patenschaften, Deutschkurse, Hausaufgabenhilfe, Sachspendenausgaben, Kinder- und Jugendangebote sowie Begleitung zu Behörden und bei der Wohnungssuche. Ein weiterer Teil der Unterstützung besteht darin, soziale Kontakte zu knüpfen. Durch zwischenmenschliche Begegnung auf Augenhöhe entstehen neue Bekanntschaften und Freundschaften. Jeder Unterstützungskreis hat eine eigene Arbeitsstruktur entwickelt, um den Bedürfnisse der Bewohner*innen der Gemeinschaftsunterkünfte entgegenzukommen. Neue Engagierte sind sowohl bei den schon bestehenden Gruppen als auch mit neuen Ideen herzlich willkommen. Wichtig ist dabei, dass die Arbeit stets an den Bedürfnissen der Bewohner*innen orientiert ist. Wer Lust hat sich einzubringen findet alle nützlichen Kontakte und Informationen im frisch herausgegebenen Flyer von „Pankow Hilft!“ und wendet sich am besten an den für seine Nachbarschaft zuständigen Unterstützungskreis.