Gesprächsreihe "Integration im Dialog" am 7. November 2017 zu Gast in Pankow

Pressemitteilung vom 02.11.2017

Der Beauftragte des Landes Berlin für Integration und Migration, Andreas Germershausen, ist am Dienstag, dem 7. November 2017 um 18.00 Uhr, im Kultur- und Bildungszentrums Sebastian Haffner, Prenzlauer Allee 227, 10405 Berlin, mit der Gesprächsreihe “Integration im Dialog” zu Gast in Pankow. Unter dem Titel “Von wegen Amtsschimmel! Neue Kooperationen zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft” wird sich die Veranstaltung in Pankow mit dem Zusammenspiel von Stadtgesellschaft und Verwaltung beschäftigen. Es soll darum gehen, wie die Integration von Geflüchteten gelingen und wie dabei die Kooperation aller beteiligten hauptamtlichen und freiwilligen Akteure verbessert werden kann. Die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Integrationsbeauftragte von Berlin, Andreas Germershausen, der Bezirksbürgermeister Sören Benn und die Integrationsbeauftragte von Pankow, Katarina Niewiedzial, diskutieren mit dem Willkommensnetzwerk Pankow Hilft!, Initiativen von Geflüchteten, Migrant*innenorganisationen und den Bürgerinnen und Bürgern. “Die Aufnahme, Integration und Beteiligung von Geflüchteten gelingt nur dann, wenn die Zusammenarbeit aller Beteiligten funktioniert. Dort, wo Ämter untereinander, mit den Geflüchteten und der Stadtgesellschaft gut kooperieren, kann auch soziale Innovation entstehen. Nur so können Lösungswege und Verbesserungen gefunden werden, die über die eigene Zuständigkeit und fachliche Begrenzung hinaus gehen“, betont die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Elke Breitenbach. Der Beauftragte des Senats von Berlin für Integration und Migration, Andreas Germershausen, ergänzt: „Unter dem Strich bedeutet das: Berlin kann durch gute Kooperationen der Behörden untereinander und mit der Stadtgesellschaft nicht nur die großen Herausforderungen bei der Integration der Geflüchteten bei gleichbleibenden Ressourcen besser meistern. Auch Verwaltung insgesamt kann bei dieser Herausforderung nur lernen und dann auch andere Aufgaben besser bewältigen.” Pankows Bezirksbürgermeister Sören Benn sagt dazu: „Ich habe immer noch großen Respekt für die vielen Pankowerinnen und Pankower, die sich in unserem Bezirk in den letzten Jahren auf herausragende Weise für geflüchtete Menschen engagiert haben. Für diese großartige Hilfsbereitschaft des Willkommensnetzwerks “Pankow hilft!” möchte ich mich bedanken! Mittlerweile haben sich aus diesem Engagement verlässliche Kooperationen mit dem Bezirksamt entwickelt. Daraus wurden Veränderungsprozesse in der Verwaltung angestoßen, an die wir anknüpfen wollen. Die Beteiligung der Zivilgesellschaft umfasst aber auch die zugewanderten Menschen selbst. Sie müssen noch stärker aktiv eingebunden werden, da Integration nur durch Partizipation gelingen kann.“
Ab 18 Uhr (Einlass ab 17.30 Uhr) sind die Bürgerinnen und Bürger eingeladen, im Sebastian Haffner Haus, Prenzlauer Allee 227-228, 10405 Berlin (3.OG, Fahrstuhl vorhanden) bei “Integration im Dialog” dabei zu sein und mit zu diskutieren. Mit der Reihe ‘Integration im Dialog’ werden Anregungen, Kritik und Ideen derjenigen gesammelt, die sich engagieren – welche Projekte funktionieren gut und sind möglicherweise modellhaft? Wo wird Unterstützung benötigt? Bei welchen Themen geht es voran, wo braucht es andere Ansätze?
Die Impulse aus den Bezirken nutzt der Integrationsbeauftragte intensiv, um das Gesamtkonzept des Senats für die Integration und Partizipation der Geflüchteten weiter zu entwickeln. Weitere Informationen unter www.berlin.de/integration-im-dialog wird über Veranstaltungstermine und Ergebnisse informiert. Teilnehmerinnen und Teilnehmer melden sich bitte per E-Mail an: dialog@integrationberlin.de .