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Aufruf zur Lichterkette in Gedenken an die Opfer der Shoah am 27.01.2016

Pressemitteilung vom 20.01.2016

Am internationalen Tag des Gedenkens der Opfer des Holocaust wird es in Pankow eine Lichterkette von Pankowerinnen und Pankowern zum stillen Gedenken geben. Treffpunkt ist das ehemalige jüdische Waisenhaus in der Berliner Straße 120/121. Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) und der Bezirksverordnetenvorsteher, Ronald Rüdiger (SPD), rufen zur Teilnahme an der Gedenkveranstaltung auf. Die BVV, die an diesem Tag zusammen kommt, hatte ihren üblichen Sitzungsbeginn (17:30 Uhr) eigens verschoben, um eine Teilnahme an der Lichterkette zu ermöglichen.
Bürgermeister Köhne wird die Auftaktveranstaltung um 18:00 Uhr am Waisenhaus eröffnen. Die Lichterkette wird anschließend zur alten Pfarrkirche auf dem Pankower Anger in die Breite Straße ziehen und den Opfern des Nationalsozialismus gedenken. Organisiert wird die Lichterkette von einem Bündnis der Pankower Kommission für Bürgerarbeit, der evangelischen Kirchengemeinde Pankow und dem Bund der Antifaschisten.
„Bereits zum 18. Mal versammeln sich Pankowerinnen und Pankower am 27. Januar, um an die Befreiung von Auschwitz und der Shoah zu erinnern. Eine gute, eine wichtige Tradition nicht nur für Pankow und Berlin. Humanität und Frieden darf nie durch angst- und hasserfüllte Politik ersetzt werden. Das ist die Botschaft, die von dieser Gedenkveranstaltung ausgeht, zu der wir alle Pankowerinnen und Pankower aufrufen“, so Bezirksbürgermeister Köhne.