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"SpurenSuche - Frauen in Pankow" - Cecile Vogt

Pressemitteilung vom 03.03.2015

Zwei Bronzetafeln am Hauptgebäude des ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Instituts für Hirnforschung im Lindenberger Weg in Berlin-Buch (das Gebäude gehört heute zum Max-Delbrück-Centrum) erinnern an Cecile und Oskar Vogt. Beide leiteten von 1931 bis 1936 das größte und modernste Hirnforschungszentrum ihrer Zeit. Die Vogts galten als Wegbereiter/in für die Neurochirurgie und die Therapie spezieller Hirnerkrankungen. Die wissenschaftlichen Ehrungen galten allerdings meist nur ihm, Oskar Vogt. Bis an ihr Lebensende wird Cecile Vogt hören: Wenn wir Oskar Vogt ehren, meinen wir auch seine Frau. Dabei war sie als Genetikerin eine der erfolgreichsten Forscherinnen ihrer Zeit. Vor 140 Jahren am 27. März 1875 wurde Cecile Vogt geboren. Mehr über sie ist in dem Buch „SpurenSuche -Frauen in Pankow“ zu erfahren.
Das Buch enthält 17 Porträts von Frauen, deren Lebenszeiten vom frühen 18. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts reichen. Zu den porträtierten Frauen gehören unter anderem Anna Maria Tobis, Paula Dehmel, Maud von Ossietzky, Beatrice Zweig, Elisabeth Shaw. Der Band ist in allen Filialen der Bürgerämter Pankows und bei der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirksamtes gegen eine Spende von 5 Euro erhältlich. Weitere Informationen bei der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirksamtes Pankow, Tel: 90295 2305, heike.gerstenberger@ba-pankow.berlin.de