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"Nichts blieb wie es es war - Leben an der Panke" - Ausstellung ab 24.11.2012

Pressemitteilung vom 08.11.2012

Die Ausstellung „Nichts blieb wie es war – Leben an der Panke“ des Freundeskreises der Chronik Pankow e.V. wird am Samstag, dem 24. November 2012, um 15 Uhr im Brosehaus, Dietzgenstr. 42, eröffnet.
Fast jeder Berliner kennt sie, die Panke, und weiß, wo sie fließt. Viele wohnen in ihrer Nähe. Trotzdem hat die Geschichte des Lebens rund um den Bach bis heute fast nur in Fachkreisen Beachtung gefunden. Ursprünglich als mäandrierender Wiesen- und Auenfluss im Nachklang der letzten Eiszeit entstanden, ist die Panke neben der Spree und der Havel eines der bedeutenden natürlichen Gewässer Berlins. Noch bis in die 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde in der Panke gebadet. Seit knapp 100 Jahren hat sich der Bach aber in Verlauf, Wasserqualität und Ufergestaltung stark verändert. Stück für Stück ist die Panke zu einem begradigten und vermüllten Problemgewässer Berlins geworden. Marlene Dietrich sang dazu: “Mit Dir, da möcht ich angeln gehn – auch an der Krummen Lanke, doch niemals an der Panke, sonst fängst im Nu `nen Spickaal Du und einen alten Schuh…”. Die Aktivierung und Sensibilisierung der Pankower für den Bach ist eine vordringliche Aufgabe für die nahe Zukunft. Dazu soll die Ausstellung des Freundeskreises der Chronik Pankow e.V. ein Stück weit beitragen. Mit einer Reise entlang des Baches zeichnet die Exposition seinen Weg mit zahlreichen historischen und heutigen Fotos von der Quelle bei Bernau bis zur (alten) Mündung in die Spree nach.