Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember 2011

Pressemitteilung vom 23.11.2011

Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember 2011 ruft die Pankower Bezirksverordnetenvorsteherin Sabine Röhrbein dazu auf, sich an Spendenaktionen für Menschen mit HIV und AIDS zu beteiligen und sich über die Krankheit zu informieren: „HIV und AIDS gehen uns alle an, wir dürfen nicht wegsehen oder Betroffene ausgrenzen. Rund um den Welt-AIDS-Tag finden berlinweit zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen statt. So sammelt unter anderem die Berliner AIDS-Hilfe spenden für HIV-infizierte und an AIDS erkrankte Menschen. Die neue Kampagne ‚Positiv zusammen leben. Aber sicher!’, eine Gemeinschaftsaktion der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Deutschen AIDS-Stiftung und der Deutschen AIDS-Hilfe, wirbt in der Öffentlichkeit für eine breite gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der Krankheit. Plakate und Infomaterial zeigen eindrucksvoll, dass die meisten Betroffenen heute mitten im Leben stehen, aber auch mit krankheitsbedingten Einschränkungen klar kommen müssen. Dabei entstehen viele Probleme nicht durch die HIV-Infektion selbst, sondern durch Stigmatisierung und Diskriminierung, wenn sich zum Beispiel Kollegen oder Nachbarn völlig unbegründet vor einer Ansteckung fürchten. Wer sich über Übertragungswege und Schutzmöglichkeiten informiert, ist gegen solche irrationalen Ängste gewappnet. Dazu bietet der Welt-AIDS-Tag eine gute Gelegenheit.“
Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts leben derzeit rund 70.000 Menschen mit HIV und AIDS in Deutschland. Die Neuinfektionsrate wird hierzulande auf rund 3.000 geschätzt. Laut des aktuellen Berichts des UN-Aidsbekämpfungsprogramms UN-AIDS gehen die Neuinfektionen weltweit zurück. 2,7 Millionen Menschen infizierten sich 2010 mit dem HI-Virus, 1997 waren es noch 3,4 Millionen. Am stärksten betroffen ist Afrika, während die Infektionsrate in Osteuropa und Zentralasien weiter steigt.