Spreeperlen. Berlin – Stadt der Frauen

Pressemitteilung vom 31.10.2011

Wo steht der Bücherbaum in Pankow, dieses ungewöhnliche Straßenmöbel? Wer ist die Autorin des Kinderliedes „Leise, Peterle, leise …“? Welche Geschichte steckt eigentlich hinter dem Begriff Milchmädchenrechnung? Diese und andere Fragen beantwortet das Buch „Spreeperlen. Berlin – Stadt der Frauen“. Das Buch wirft aus der Perspektive der Frauen einen oft ungewohnten Blick auf die Stadt. Es macht sich anhand von exemplarischen, zufälligen oder stellvertretenden Stichworten auf die Spurensuche nach Geschichten, die davon erzählen, wie Frauen in dieser Stadt gelebt, gekämpft, gearbeitet, geliebt und gelitten haben. Oft genug verborgen oder nur auf den zweiten Blick zu erkennen braucht es Wissen, Interesse und Leidenschaft, um das Wirken von Frauen aufzuspüren. Die Kämpfe der Frauen für politische Teilhabe, das Wahlrecht, die Selbstbestimmung über ihren Körper und ihr Leben, für Bildung und Arbeit stehen im Mittelpunkt der Geschichten – und sie stellen sich erstaunlich vielseitig dar.
Die Spreeperlen sind ein Kooperationsprojekt der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen und der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Berliner Bezirke. Das Buch ist bei der Gleichstellungsbeauftragten des BA Pankow, in den Frauenzentren Paula Panke und EWA, im Buchladen „Bei Saavedra“ und bei Thalia im Rathauscenter gegen eine Spende von 5 EUR erhältlich. Infos: heike.gerstenberger@ba-pankow.verwalt-berlin.de