Ausstellungsende "Die Weisse Linie" am 30.10.2011

Pressemitteilung vom 25.10.2011

Die aktuelle Sonderausstellung des Museumsverbundes Pankow „DIE WEISSE LINIE, Mauer und Flucht im Berliner Nordosten“ ist noch bis Sonntag, dem 30. Oktober geöffnet. Seit ihrer Eröffnung am 11. August 2011stieß die Schau bei den Besuchern auf viel Resonanz in den Ausstellungsräumen des Museumsverbundes Pankow in der Prenzlauer Allee 227/228, 10405 Berlin, wie auch während der fünf kommentierten Fahrradtouren entlang des ehemaligen Mauerverlaufes. Die Ausstellung zeigt die Geschichte von Mauerbau und Flucht entlang der ehemaligen Sektorengrenze zwischen Prenzlauer Berg und Pankow im Osten und den angrenzenden Bezirken Wedding und Reinickendorf im Westen. In elf Stationen folgt die Ausstellung dem Mauerverlauf von der Straßenkreuzung Bernauer – Eberswalder – Oderberger – Schwedter Straße im Zentrum Berlins bis zur Grenze im Umland zwischen den Dörfern Blankenfelde (Ost) und Lübars (West). Für jede Station hat die Fotografin Christine Kisorsy, die gemeinsam mit dem Politologen Jorge Scholz die Ausstellung kuratiert hat, eine Installation geschaffen, die sich auf Spurensuche begibt. Die Veränderungen, denen ein historischer Ort unterworfen war, werden Schicht für Schicht freigelegt und durch Überlagerung sichtbar gemacht. Zu jedem der elf gezeigten Orte wurde zudem ein konkretes Ereignis und dessen Hintergründe recherchiert, illustriert durch zeitgeschichtliche Dokumente und Kartenmaterial. Neben den tragischen Fluchtversuchen die einen tödlichen Ausgang nahmen, werden weitere „ungesetzliche Grenzübertritte“ vorgestellt. Geöffnet ist Sa – Do 10 – 18 Uhr, der Eintritt ist frei.