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An fließendem Wasser. Vera Schwelgin und Wolfgang Reinke

Pressemitteilung vom 17.11.2008

Die Ausstellung „An fließendem Wasser. Vera Schwelgin und Wolfgang Reinke“ wird am Dienstag, dem 2. Dezember 2008 um 20 Uhr in der Galerie parterre, Danziger Straße 101, 10405 Berlin eröffnet. Zur Einführung spricht Dr. Jens Semrau, Kunsthistoriker in Berlin. Das Künstlerpaar Vera Schwelgin und Wolfgang Reinke lebte nach Abschluss des Studiums lange im abgelegenen Hirschberg auf dem Darß. 1986 gelang ihnen die Übersiedlung nach Westberlin, wo sie sich in Kreuzberg niederließen. Vera Schwelgin, 1943 in Litauen geboren, widmet sich vor allem dem Holzschnitt. Die Farbigkeit ihrer Blätter ist von der Dresdener Tradition, welche sie während ihres Studiums kennen lernte, geprägt. Ihre Figuren sind von ikonischer Eindringlichkeit. Wolfgang Reinke, 1942 in Reppen/Westernberg geboren, studierte zunächst in Leipzig Fotografie. Er thematisiert die Landschaft. Ohne dass man bestimmte Orte identifizieren könnte, bringt er ihre erzählende Dramaturgie zum Vorschein. Seit Mitte der neunziger Jahre tragen seine Landschaften einen fast skulpturalen Charakter. Die Schau ist zu sehen vom 3. – 21. Dezember 2008 und vom 3. – 18. Januar 2009, Mittwoch bis Sonntag 14 bis 20 Uhr. Termine zu Führungen und Veranstaltungen können während der Öffnungszeiten in der Galerie direkt oder unter Tel.: 030 90295-3821 vereinbart werden. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungshinweis 15.1.2009 | 19:00 Uhr
Aufführung des Videofilms “Orten” von Vera Schwelgin und Wolfgang Reinke, welcher sich mit dem Verschwinden der Bunker an der Steilküste zwischen Wustrow und Ahrenshoop beschäftigt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit den Künstlern.