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Schauspielschule Berlin - Bürgermeister fordert Wiederaufnahme des Verfahrens

Pressemitteilung vom 05.09.2008

Nach Ankündigung der Projektentwicklungsgesellschaft Garbáty-Höfe, das Land Berlin wegen dessen abgebrochener Ausschreibung für den neuen Standort der Schauspielschule Berlin auf Schadenersatz zu verklagen, fordert der Pankower Bezirksbürgermeister Matthias Köhne den Senat auf, endlich zur Vernunft zu kommen und ernsthaft über die rechtlich mögliche Wiederaufnahme des Verfahrens und den Standort Garbáty-Höfe nachzudenken.

„Wie die Schauspielschule im sprichwörtlichen Regen stehen gelassen wird, ist ein Trauerspiel. Die Interessen geleitete Entscheidung zum Abbruch der Ausschreibung diente offenbar einzig dazu, die Ansiedelung in Pankow zu verhindern, obwohl der Senat seit Jahren nicht in der Lage gewesen ist, einen tragfähigen Alternativstandort zu finden“, so der Bezirksbürgermeister.

„Dadurch wurde eine einmalige Chance vergeben, den Standort zukunftssicher und zweckmäßig zu entwickeln. Stattdessen leiden Studierende und das Lehrpersonal unter den katastrophalen Bedingungen in den vier herunter gekommenen Standorten der Hochschule und auf das Land Berlin rollen weitere Schadenersatzforderungen weiterer am Verfahren beteiligter Firmen zu. Eine intelligente und wirtschaftsfreundliche Standortpolitik sieht anders aus“, so Matthias Köhne weiter.