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Pankow tritt als erster Berliner Bezirk der "Charta der Vielfalt " bei

Pressemitteilung vom 18.12.2007

Der Bezirk Pankow ist als erster Berliner Bezirk der “Charta der Vielfalt” beigetreten. Bezirkbürgermeister Matthias Köhne erhielt am vergangenen Freitag im Bundeskanzleramt die Urkunde zusammen mit weiteren Unterzeichnern. Dem Beitritt liegt ein Beschluss des Bezirksamtes zu Grunde. Damit geht der Bezirk die Verpflichtung ein, in der Pankower Verwaltung ein von Vorurteilen und Diskriminierung freies Arbeitsumfeld zu schaffen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen gleiche Wertschätzung erfahren, unabhängig von Geschlecht, ethnischer Herkunft, Nationalität, Religion, Weltanschauung, sexueller Orientierung, Behinderung oder Alter. Insbesondere im Rahmen der Personalentwicklung geht es darum, die Fähigkeiten, Talente und Ressourcen, die dieser Vielfalt zu Grunde liegen, zu erkennen und zu nutzen. Das eröffnet Chancen für kreative Lösungen im Arbeitsprozess, fördert die interkulturelle Öffnung der Verwaltung und wirkt sich zugleich positiv auf den Umgang mit den Kundinnen und Kunden des Bezirksamtes aus.
Die “Charta der Vielfalt” wurde vor einem Jahr als gemeinsame Initiative von großen deutschen Unternehmen und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen gegründet. Bislang sind rund 200 Kommunen und Unternehmen der Charta beigetreten.