Inhaltsspalte

Stellungnahme der Bezirksstadträtin zum Klinikum Prenzlauer Berg

Pressemitteilung vom 07.12.2007

Mit Unverständnis nimmt die Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales, Schule und Sport, Lioba Zürn-Kasztantowicz, die Pressemeldungen zur Kenntnis, dass im Krankenhauskonzern Vivantes offensichtlich erneut eine Schließung des stationären Krankenhausbereichs Prenzlauer Berg geplant ist. Noch in der Sitzung des Krankenhausbeirats am 29.09.2007 wurde über die weitere Entwicklung des Krankenhaus Prenzlauer Berg berichtet und intensiv diskutiert.
„Die Geschäftsführung von Vivantes versucht mit überfallartigen Entscheidungen sowohl den Bezirk, als auch die Mitarbeiter/innen vor vollendete Tatsachen zu stellen“, so die Bezirksstadträtin und fordert die Geschäftsführung von Vivantes zu einer sofortigen Stellungnahme auf. “Der jahrelange Zickzack-Kurs und die mangelnde Kommunikationsbereitschaft der Vivantes-Geschäftsführung verhindern es, den wohnortnahen und profitablen Gesundheitsstandort im Prenzlauer Berg weiter zu entwickeln.“
Bereits im Jahre 2002 sollte des Krankenhaus Prenzlauer Berg schon einmal geschlossen werden. Damals wurde schließlich eine konzeptionelle Neuausrichtung begonnen, die das Vivantes Klinikum Prenzlauer Berg zu einem wohnortnahen und bedarfsgerechten Gesundheitszentrum weiter entwickeln sollte. Bei annähernd gleichem stationären Leistungsangebot wurden zusätzliche ambulante Versorgungsformen aufgebaut. Dieser Kurs sollte, so die Geschäftsführung bisher, weiter fortgeführt werden.