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Freiheits- und Einheitsdenkmal nach Pankow

Pressemitteilung vom 07.11.2007

Der Pankower Bezirksbürgermeister Matthias Köhne begrüßt die Initiative zur Errichtung eines Freiheits- und Einheitsdenkmals in der Stadt. Als geeigneten Standort schlägt der Bezirkspolitiker das Areal an der Bösebrücke in Prenzlauer Berg vor. Der Kontrollpunkt an der Bornholmer Straße war am 9. November 1989 der erste Grenzübergang der innerdeutschen Grenze, an dem die DDR-Grenzschranken fielen. “Dieses Ereignis ist seither für die Bürgermeister der angrenzenden Bezirke Anlass, sich am Jahrestag in den Abendstunden an der Bösebrücke zu treffen und mit Berlinerinnen und Berlinern ins Gespräch zu kommen” erklärt Bezirksbürgermeister Köhne. “Der Grenzübergang Bornholmer Straße eignet sich hierfür als authentischer Ort des Mauerfalls hervorragend, denn nicht nur das Denkmal als solches, sondern auch der Ort sollte symbolisch sein. Die Stadtmitte mit der ohnehin hohen Denkmaldichte finde ich weniger geeignet”, so Matthias Köhne weiter.

Hintergrund ist die aktuelle Diskussion um einen noch in dieser Woche im Bundestag zu behandelnden Antrag, in der Mitte Berlins in Erinnerung an die friedliche Revolution im Herbst 1989 und an die Wiedergewinnung der staatlichen Einheit Deutschlands ein Denkmal der Freiheit und Einheit Deutschlands zu errichten.

Der Tradition folgend hat sich der Pankower Bezirksbürgermeister Matthias Köhne mit seinem Amtskollegen aus Mitte, Dr. Christian Hanke am Freitag, dem 9. November 2007 um 21 Uhr an der Bösebrücke verabredet. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich anlässlich des Jahrestages des Mauerfalls an dem historischen Ort einzufinden.