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Dorfkirche Rudow

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Bild: ba-nkn (Stadtenwicklung)

Es wird vermutet, daß die Feldsteinkirche bereits vor 1350 von Zisterziensermönchen des Klosters Lehnun erbaut wurde und einen hölzernen Turm besaß. Mit Sicherheit steht sie seit 1400. Bereits kurz nach Ende des 30jährigen Krieges, der Rudow in großen Teilen zerstört hinterläßt, wird 1653 ein neuer Holzturm mit Welscher Haube errichtet und nach Baufälligkeit 1713 in Stein mit Schieferdeckung ausgeführt.

1720 kommt eine Kanzel, 1732 und 1743 kommen Glocken dazu. 1845 erhält die Kirche ihre Orgel. 1848 wird die Gesamtkirche vollständig umgebaut, wobei die vorher verpututen Feldsteine freigelegt werden. Schon 1909 wird die Kirche nochmals total umgebaut, der Turm um 4 m aufgestockt und 1910 eingeweiht. Die Glocken werden.

1918 zum Einschmelzen abgeliefert und 1928 durch neue ersetzt. 1943 sind die farbigen Kirchenfester, 1945 Kirche und Pfarrhaus durch eine Luftmine zerstört. 1951 sind nacheinander Kirche und Turm wieder aufgebaut. Von der historischen Substanz sind nach der Kriegszerstörung nur noch die Feldsteinwände unterhalb des Turmes, die Spitzbogenpforte, eine Seite des Kirchenschiffs, eine Grabplatte von 1736, zwei Turmuhrzifferblätter und die Wetterfahne von 1909 erhalten. Nach dem 2. Weltkrieg findet sich die Kirchenglocke von 1732 wieder an, die durch das Kriegsende dem Einschmelzen entgangen ist.

Weitere Informationen:

Köpenicker Straße 187 12355 Berlin
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