Drucksache - 1578/XIX  

 
 
Betreff: Ehre, wem Ehre gebührt
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:GrüneGrüne
  Vonnekold, Gabriele
Drucksache-Art:AntragAntrag
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Vorberatung
13.04.2016 
49. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln von Berlin überwiesen   
26.10.2016      Ablauf der Wahlperiode     
Ausschuss für Bildung, Schule und Kultur Entscheidung
24.05.2016 
51. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Bildung, Schule und Kultur vertagt   
21.06.2016 
52. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Bildung, Schule und Kultur mit Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Ausschuss für Verkehr und Tiefbau Entscheidung

Beschlussvorschlag
Anlagen:
Antrag
Antrag überwiesen
Beschluss

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Ergebnis des mitberatenden Ausschusses BiSchuKu vom 21. Juni 2016:

 

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird ersucht, unter Beteiligung von Bürger*innen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen einen Prozess durchzuführen, an dessen Ende der BVV Neukölln Vorschläge für den kritischen Umgang mit der Wissmannstraße und der Woermannkehre vorgelegt werden."

 

 

 

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird ersucht, unter Beteiligung von Bürger*innen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen einen Prozess durchzuführen, an dessen Ende der BVV-Neukölln Umbenennungsvorschläge für die Wissmannstraße und die Woermannkehre vorliegen, die z. B. Persönlichkeiten – insbesondere Frauen – der

(post-)kolonialen Befreiungs- und Emanzipationsbewegungen aus Ländern Afrikas ehren.

 

 

Begründung:

Es ist an der Zeit die ungerechtfertigten Ehrungen durch Straßenbenennungen für Männer, die sich an der Unterdrückung und Ausplünderung der Völker Afrikas maßgeblich beteiligt haben, in Neukölln endlich zu beenden. Geehrt werden sollten in Zukunft solche Persönlichkeiten, die sich um die Emanzipation der afrikanischen Völker verdient gemacht haben.

Um die Aufarbeitung zu befördern und die Neuköllner*innen dabei einzubeziehen, sollen die Straßen nicht einfach durch BVV-Beschluss umbenannt werden. Es soll ein Prozess gestartet werden, der mit Informations- und Diskussionsrunden diese Umbenennungen vorbereitet und über die öffentliche Debatte dazu führt, die Ehrung würdiger Persönlichkeiten der Emanzipationsbewegungen Afrikas auf ein breites Fundament der Zustimmung in der Neuköllner Bevölkerung zu stellen.

 

 
 

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