Drucksache - 1559/XIX  

 
 
Betreff: Patientenkoordinatoren/ -innen
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:SPDBA/JugGes
  Liecke, Falko
Drucksache-Art:AntragVorlage zur Kenntnisnahme - SB
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Vorberatung
13.04.2016 
49. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung Entscheidung
07.12.2016 
2. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln von Berlin vertagt   
25.01.2017 
3. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln von Berlin vertagt   
22.02.2017 
4. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln von Berlin mit Abschlussbericht zur Kenntnis genommen   

Beschlussvorschlag
Anlagen:
Antrag
Beschluss
VzK SB
VzK SB vertagt
VzK SB vertagt 2
Schlussbericht

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird gebeten, sich bei der Geschäftsführung der Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH dafür einzusetzen, dass auch im Ida-Wolff-Haus, wie im übrigen Bereich des Klinikums Neukölln, Patientenkoordinatoren/ - innen eingesetzt werden.

 

 

 

 

 

 

- Schlussbericht -

Mit Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung vom 13. April 2016 wurde das Bezirksamt gebeten, sich bei der Geschäftsführung der Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH dafür einzusetzen, dass auch im Ida-Wolff-Haus, wie im übrigen Bereich des Klinikums Neukölln, Patientenkoordinaten/- innen eingesetzt werden.

 

Auf schriftliche Nachfrage teilte der Geschäftsführende Direktor des Vivantes Klinikums Neukölln mit, dass es keine gesonderten finanziellen Mittel seitens der Krankenkassen für die Einführung von Patientenkoordinatoren/-innen im Klinikum Neukölln gibt. Eine Gegenfinanzierung erfolgt zum einen dadurch, dass mit dem Einsatz der Patientenkoordinatoren/-innen eine Verkürzung der Verweildauer der Patienten/-innen im Krankenhaus erreicht werden kann, die dem Patienten bzw. der Patientin zu Gute kommt, aber gleichzeitig auch Kosten verringert. Des Weiteren kann es mit Hilfe der Patientenkoordinatoren/-innen gelingen, Mängel in der Abrechnung aufzuzeigen und somit letztlich durch sachgerechte Abrechnung höhere Erlöse zu erzielen. Die weitere Arbeit der Patientenkoordinatoren/-innen führt dann zu den bekannten und erwünschten Effekten der Qualitätsverbesserung, insbesondere in der Vorbereitung der Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt.

 

Aufgrund der Situation, dass die derzeitige Chefärztin des Ida-Wolff-Krankenhauses im Herbst in den Ruhestand verabschiedet wird, beabsichtigt der Geschäftsführende Direktor die Frage der Refinanzierung und damit der möglichen Einführung von Patientenkoordinatoren/-innen im Ida-Wolff-Krankenhaus mit der designierten Nachfolgerin zu besprechen, sobald diese im Herbst ihren Dienst aufgenommen hat.

 

Grundsätzlich begrüßt die Leitung des Vivantes Klinikums Neukölln die Ausweitung des in Rede stehenden Modells auf das Ida-Wolff-Krankenhaus und wird hierzu auch weiterhin, spätestens am Ende des Jahres 2016, das Bezirksamt darüber informieren, ob eine Möglichkeit zur kostendeckenden Etablierung von Patientenkoordinatoren/-innen im Ida-Wolff-Krankenhaus gefunden werden konnte.

 

Das Bezirksamt wird hierzu selbstverständlich in den entsprechenden Ausschüssen berichten.

 

Das Bezirksamt sieht den BVV-Beschluss damit als erledigt an.

 

Berlin-Neukölln, den

 

 

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Dr. Franziska GiffeyFalko Liecke

 
 

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