Auszug - LSBTI in Neukölln wirksam vor Gewalt schützen – Stelle für Queer-Beauftragte*n umgehend einrichten  

 
 
21. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Haushalt, Wirtschaft, Verwaltung und Gleichstellung
TOP: Ö 3
Gremium: Ausschuss für Haushalt, Wirtschaft, Verwaltung und Gleichstellung Beschlussart: vertagt
Datum: Mo, 10.12.2018 Status: öffentlich
Zeit: 17:05 - 18:20 Anlass: ordentliche Sitzung
Raum: Çigli-Zimmer Rathaus Neukölln
Ort: Karl-Marx-Str. 83, 12040 Berlin
0745/XX LSBTI in Neukölln wirksam vor Gewalt schützen – Stelle für Queer-Beauftragte*n umgehend einrichten
   
 
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:GrüneHaushWiVerwGleich
Verfasser:Künning, UrsulaMorsbach, Michael
Drucksache-Art:AntragBeschlussempfehlung - 2. Lesung
 
Beschluss


Die antragstellende Fraktion erklärt, dass sie nach nochmaliger Beratung den Antrag aufrechterhalten möchte.

 

Herr Hikel sieht den Antrag nach wie vor inhaltlich nachvollziehbar. In einem Netzwerktreffen – so wurde es bereits in der ersten Beratung dieses Antrags hier im Ausschuss angeregt – soll abgeleitet werden, ob die Erforderlichkeit für die Stelle einer zusätzlichen „Queer-Beauftragten“ gegeben ist. Solch ein Netzwerktreffen ist für Januar 2019 geplant.

 

Die Fraktion der SPD empfiehlt, im Rahmen dieses Netzwerktreffens auch eine mögliche Förderung durch den Senat zur Schaffung einer solchen Stelle zu prüfen.

 

Die Fraktion der AfD verweist auf die Erfahrungen im Bezirksamt Tempelhof und fragt, ob von dort personelle Beratung erbeten werden soll. Die Fraktion der Grünen stellt zur Diskussion, ob das Netzwerktreffen öffentlich stattfinden soll.

 

Herr Hikel betont, dass man sich beim Herangehen an diese Problematik natürlich an bestehenden Best-Practice-Beispielen orientiert. Dennoch sind nicht alle Ergebnisse leicht messbar und einfach übertragbar. Da es hier um die spezielle Community geht, empfiehlt es sich außerdem nicht, dieses Netzwerktreffen zu einem öffentlichen Diskussionspodium zu gestalten.

 

Die antragstellende Fraktion bittet, den Antrag zurückzustellen und ihn im Februar 2019 wieder auf die Tagesordnung zu nehmen, wenn das Netzwerktreffen stattgefunden hat.

 

Der Antrag wird zurückgestellt.


 
 

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