Auszug - Neukölln United, ein Projekt vom DAZ: Herr Khalil, Frau Buhlmann und Herr El-Ali  

 
 
29. öffentliche Sitzung des Integrationsausschusses
TOP: Ö 2
Gremium: Integrationsausschuss Beschlussart: erledigt
Datum: Do, 11.12.2014 Status: öffentlich
Zeit: 17:00 - 19:50 Anlass: ordentliche Sitzung
Raum: Deutsch-Arabisches Zentrum
Ort: Uthmannstraße 23, 12043 Berlin
 
Beschluss

Vorstellung des Projektes "Neukölln united – Willkommen in Neukölln" von Herrn Khalil

Vorstellung des Projektes "Neukölln united – Willkommen in Neukölln" von Herrn Khalil

Dargestellt wurden die Ergebnisse eines sechs Monate laufenden Projekts im Rahmen des LOKALEN AKTIONSPLANS „Toleranz fördern - Kompetenz stärken": So wurden den Kindern und Jugendlichen der Flüchtlingsunterkunft an der Haarlemer Straße / Ecke Späthstraße z.B. ein Graffiti-Kurs, Fußballspiele und Trommelworkshops in enger Kooperation mit dem Jugendtreff Feuerwache und dem Kinderclubhaus Sternschnuppe in Britz angeboten. Vorstellung des Projektfilmes vom DAZ.

Ausstellung der kleinen Kunstwerke aus den Projekten ab dem 17.12. im DAZ. Die Ausstellung kann auf Nachfrage gerne auch an andern Orten gezeigt werden.

 

Das Angebot wurde durch die ehrenamtlichen Module Gesundheitsberatung, Bildungsberatung, Rechtsberatung und Elterninfokurse ergänzt. Flyer über Beratungsangebote liegen in verschiedenen Sprachen vor.

Die meisten Aktivitäten fanden im DAZ statt. Flüchtlinge verlassen ungern ihre Umgebung, deshalb finden die meisten Beratungen im Flüchtlingsheim statt. Ein geeigneter großer Raum steht zudem nicht in der Haarlemer Str. zur Verfügung.

Herr Khalil sieht einen sehr hohen Bedarf an Rechtsberatung und wünscht sich eine stärkere psychologische Betreuung der Flüchtlinge.  Stadtrat fordert Koordinierungsstelle.

In der Bildungsberatung konnte festgestellt werden, dass nur 1% über keine Schulbildung verfügen. Viele seien sehr gut und hoch gebildet. Schwierigkeiten ergeben sich vielfach bei der Anerkennung der Zeugnisse und Qualifikationen.

Teilweise würden die Flüchtlinge bis zu einem Jahr auf Klärung ihres Aufenthaltsstatus warten.

 

Der Stadtrat begrüßt die Aktivitäten, die hauptsächlich ehrenamtlich erfolgten. Die Finanzierung könnte zum Teil nur als Aufwandsentschädigung erfolgen. Nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten wird gesucht, insbesondere da eine weitere Flüchtlingsunterkunft in der Karl-Marx-Str. errichtet werden soll.

Folgefinanzierung des LOKALEN AKTIONSPLANS „Toleranz fördern - Kompetenz stärken": Gemeinsame Finanzierung von Abteilungen Jugend, Soziales und BiSchuKu für die ersten sechs Monate. Stadtrat Szczepanski bittet um Berücksichtigung der Mittel bei der Aufstellung des neuen Haushaltsplanes.

 

Intensive Arbeit gegen Traumata geplant, Finanzierung beim Senat angefragt.

Erste Veranstaltung "Kriegsbilder" im DAZ. An den Multiplikationsschulungen nehmen Stadtteilmütter teil. Herr Daum wünscht sich die Gestaltung eines  Traumatar-Fragebogens, welches auf Grund des Datenschutzes abgelehnt wird.

 

Am 15.12. soll der Vertrag zwischen SoWo und dem LAGeSo für die neue Flüchtlingsunterkunft Karl-Marx-Str geschlossen werden. Am 12.2. ist eine Anwohnerversammlung geplant. Da der Integrationsausschuss am gleichen Tag stattfindet wird der Wunsch geäußert sich an die Veranstaltung "anzudocken". Nähere Informationen folgen!


 
 

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