Auszug - Begrüßung und Annahme der Tagesordnung   

 
 
33. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Bildung, Schule und Kultur
TOP: Ö 1
Gremium: Ausschuss für Bildung, Schule und Kultur Beschlussart: erledigt
Datum: Mi, 03.09.2014 Status: öffentlich
Zeit: 17:00 - 18:50 Anlass: ordentliche Sitzung
Raum: Gemeinschaftshaus Gropiusstadt
Ort:
 
Beschluss

Der Ausschussvorsitzende, Herr Schulze, eröffnet die 33

Der Ausschussvorsitzende, Herr Schulze, eröffnet die 33. ordentliche Sitzung in der XIX. Wahlperiode. Er begrüßt die Gastgeberin und Leiterin des Gemeinschaftshauses Gropiusstadt (GHS), Frau Korte, die Mitarbeiter/innen der Verwaltung und Gäste. Er stellt fest, dass die Einladung allen Ausschussmitgliedern fristgerecht zugegangen ist. Die Tagesordnung wird ohne Änderungen angenommen.

 

Herr Schulze übergibt das Wort Frau Korte:

 

Frau Korte begrüßt die Ausschussmitglieder und lädt sie nach der Sitzung zum letzten „Blauen Mittwoch“ in diesem Jahr ein. Es spielen die Flintstones. Im Anschluss stellt sie das GHS vor.

 

Das GHS ist das soziokulturelle Zentrum im Süden Neuköllns. Dieses Jahr ist es so gut ausgelastet wie nie zuvor. Die Auslastung steigerte sich kontinuierlich seit der Wiedereröffnung 2007, so dass Anfragen mittlerweile abgesagt werden müssen. Es liegen bereits Buchungen und Anfragen für 2016 und zum Teil auch schon für 2017 vor. Im Jahr 2014 gibt es 124 Kulturveranstaltungen in den beiden Sälen, davon 30 Kindertheatervorstellungen, sowie 103 Raumnutzungen in den Sälen. Insgesamt finden 227 Veranstaltungen an 217 Arbeitstagen statt. Des Weiteren finden im GHS fünf Ausstellungen, fünf Kulturpädagogische Projekte mit Schulen und das Neuköllner Theatertreffen der Grundschulen statt. Darüber hinaus veranstaltet das GHS ein umfangreiches Sommerprogramm: 5x Blauer Mittwoch auf dem Lipschitzplatz (400 – 650 Besucher/innen) und 4x Sommerkino in der Gropiusstadt, davon 2 im Hof des GHS (80 – 120 Besucher/innen). Am 07.09.2014 wird wieder die längste Kaffeetafel in der Gropiusstadt zwischen Bat-Yam-Platz und Johannisthaler Chaussee aufgebaut. Frau Korte verteilt die entsprechenden Flyer.

 

Auch die Volkshochschule Neukölln ist im GHS ansässig. Es finden zudem wöchentlich sechs Chortermine der Chorschule Gropiusstadt statt. Im Haus befinden sich darüber hinaus eine Projektwerkstatt für Kinder (Abt. Jugend), ein Seniorenclub (Träger Projektagentur/Soz) und der „Interkulturelle Treffpunkt“ von Impuls e.V. Dieser wird vorerst noch bis zum 31.12.2015 durch das Programm Soziale Stadt gefördert. Der FB Kultur unterstützt das Projekt, in dem Räume und Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden. Die Zukunft des Interkulturellen Treffpunktes ist ab dem 01.01.2016 ungewiss. Er ist für die gesamte Arbeit im GHS sehr belebend. Es werden wöchentlich Sprach-, Musik-, Keramik-, Tanz-, Koch- und Sportkurse angeboten, an denen 250 Personen pro Woche teilnehmen. Darüber hinaus werden auch die Interkulturellen Feste und Veranstaltungen im Rahmen der Reihe „Begegnungen der Kulturen“ organisiert.

 

Das GHS ist nach außen sehr gut vernetzt. Frau Korte ist Mitglied im Quartiersrat des QM Gropiusstadt und arbeitet im Arbeitskreis Kultur in der Gropiusstadt mit. Das GHS nimmt regelmäßig an Gesprächsrunden zur Verbesserung der Situation auf dem Lipschitzplatz teil und war auch in der Lenkungsrunde, die sich anlässlich des 50. Geburtstag der Gropiusstadt gebildet hatte, vertreten.

 

Frau Korte weist auf aktuelle Veranstaltungen im GHS hin: Ausstellung „Denk ich an Italien“ im Foyer des GHS, Shakespeare-Projekt „Allen eine Chance -  Maß für Maß" (Premiere am 12.09.14).

 

Frau BV Lanske fragt nach der personellen Ausstattung des GHS, der aktuellen Situation auf dem Lipschitzplatz und den Ursachen für den Anstieg der Veranstaltungen nach dem Umbau des GHS.

Frau Korte führt aus, dass das GHS drei feste Mitarbeiter hat (1 Leitung, 1 Verwaltung, 1 Techniker). Für die Bestuhlung der Veranstaltungssäle wird auf eine Hausmeisterfirma zurückgegriffen. Die Freilufttrinker auf dem Lipschitzplatz sind immer noch präsent, da ihnen der öffentliche Raum nicht verwehrt werden kann. Die Kommunikation und damit auch die Situation insgesamt hat sich allerdings entspannt. Ob der Umbau zu den vermehrten Buchungsanfragen geführt hat, kann Frau Korte nicht beurteilen. Ihrer Ansicht nach hat sich die Art der Veranstaltungen im GHS verändert. Es finden nicht mehr nur Country- und Western-Abende statt. Das spricht sich herum.

 

Den Punkt der Personalsituation aufgreifend, betont Frau BzStRin Dr. Giffey das außergewöhnliche Engagement von Frau Korte. Ohne sie wäre die hohe Zahl an Veranstaltungen im GHS nicht zu bewältigen.


 
 

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