„Schön wie wir – für ein lebenswertes Neukölln“

Gemeinsam mit dem Bezirksbütrgermeister Martin Hikel beseitigten Schüler der Evangelischen Schule erst den Müll rund um die Schule und pflanzten dann Blumen - eben: Schön wie wir!
Gemeinsam mit dem Bezirksbürgermeister Martin Hikel beseitigten mehr als 100 Schüler*innen der Evangelischen Schule erst den Müll rund um die Schule und pflanzten dann Blumen. Schön wie wir! in Aktion.

Neukölln soll ein attraktiver Bezirk sein, in dem alle gerne wohnen, arbeiten und ihre Freizeit genießen.
Die Realität sieht jedoch oft leider anders aus. Kühlschränke, Fernseher, Matratzen, Sofas werden einfach auf den Gehweg gestellt, Grünanlagen und Parks werden zugemüllt. Müll kann die Umwelt gefährden, und seine Beseitigung kostet uns alle viel Geld, das an anderer Stelle fehlt. 4,5 Mio Euro zahlt das Land Berlin für die gesamte Stadt, wobei ein Drittel der Gesamtmenge der illegalen Müllablagerungen auf Neukölln entfällt. Auch auf den Bezirk kommen für die Entsorgung von Müll in Grünanlagen oder Gewerbemüll auf Straßen hohe Kosten zu.
Die Neuköllner Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey hat deshalb im Frühjahr 2016 die Kampagne „Schön wie wir“ gestartet und dafür Kooperationspartner aus der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft an Bord geholt.
Im Zentrum der Kampagne steht das Engagement der Bürgerinnen und Bürger:
„Schön wie wir – für ein lebenswertes Neukölln“ will deshalb vor allem die Menschen einladen, die hier leben und arbeiten: Schwingen Sie den Besen, die Harke oder den Pinsel vor Ihrer Haustür und machen Sie Straßen, Plätze und Grünanlagen zu ihrem zweiten Wohnzimmer – gemeinsam mit anderen und mit viel Spaß!
Hier finden Sie eine Zusammenfassung über die Aktivitäten in den ersten beiden Jahren in Form einer Broschüre.
In 2018 wurde der Ansatzpunkt der Kampagne noch ausgedehnt und es geht hier auch um die Müllvermeidung – insbesondere des „To-Go-Mülls“ bei Gastronomiebetrieben. Durch eine gezielte Beratung von Gastronomiebetrieben und Begleitung der Umstellung soll von Beginn an weniger Müll produziert werden, umso auch zur Verminderung des Mülls im öffentlichen Raum beizutragen. Dieser konkrete Handlungsansatz wird im Rahmen des Programms „Wirtschaftsdienliche Maßnahmen“ mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung finanziert und aus Mitteln des Bezirkshaushalts kofinanziert.