Weitere städtebauliche Planungen

Illustration zu einer Bauplanung
Bild: Marco2811 - Fotolia.com

Freiraumplanung / Friedhofsentwicklungsplanung

Eingriff in Natur und Landschaft, Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), Umweltbericht

Erstellung der Eingriffsbewertung für Bebauungspläne, fachliche Bewertung von Gutachten, Erstellung bzw. Mitarbeit bei der UVP und dem Umweltbericht, Überwachung und Steuerung von Leistungen bzw. Pflichten der Vorhabenträger / Investoren, Mitwirkung und Überwachung von städtebaulichen Verträgen, Steuerung und Koordination beauftragter externer Planungsbüros

Mitwirkung an der Aufstellung bzw. Änderung des Landschaftsprogramms (LaPro)

Mitwirkung am Aufstellungsverfahren, Abgabe von Stellungnahmen, Koordinierung innerhalb der Ämter / Abteilungen des Bezirks, Betreuung dezentraler Veranstaltungen zur Beteiligung der Bürger

Kleingartenentwicklungsplanung

Aufstellung der Kleingartenentwicklungsplanung, Erstellung von Konzepten für neue und bestehende Kleingartenkolonien, Sanierungskonzepte, Abstimmung mit dem Straßen- und Grünflächenamt und den Senatsverwaltungen sowie der verbindlichen Bauleitplanung, Steuerung und Koordination beauftragter externer Planungsbüros.
—-> zum Kleingartenentwicklungsplan der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Einzelmaßnahmen der Freiraumplanung

Erstellung von Hof- und Grundstücksbegrünungsplänen sowie Begrünungskonzepten, Koordination mit den Fachämtern, Eigentümern und Beteiligten, Überwachung der Aus- und Durchführung der Maßnahmen, Vorbereitung und Durchführung von Ausschreibungen, Steuerung und Koordination beauftragter externer Planungsbüros, Mitwirkung am Projekt ”Mauerweg” der SenStadt / Grün Berlin.

Friedhofsentwicklungsplanung

Mitarbeit an der Aufstellung der Friedhofsentwicklungsplanung. Stellungnahmen zur städtebaulichen Entwicklung von Friedhofsflächen im Rahmen der künftigen Entwicklung. Fertigen von Beschlussvorlagen.
—-> zum Friedhofsentwicklungsplan der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Integriertes Friedhofsentwicklungskonzept IFEK für die Ev. Friedhöfe an der Hermannstraße

Das IFEK ist als ein Instrument zur strategischen Abstimmung und Steuerung zwischen den verschiedenen Akteuren und Handlungsfeldern der Stadtentwicklung zu verstehen. Das IFEK hat zwar keine rechtsverbindliche Wirkung, ist jedoch als Konzept zwischen dem Friedhofsverband und dem Bezirk abgestimmt. Es soll beiden Ebenen als Leitfaden zur nachhaltigen Entwicklung von (Friedhofs-) Flächen, Maßnahmen und Strukturen dienen bzw. zur Bewilligung und Finanzierung derselben helfen.
Das IFEK wurde am 15. Juni 2016 von der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln beschlossen. Durch diesen Beschluss hat das IFEK den Status eines „von der Gemeinde beschlossenen städtebaulichen Entwicklungskonzeptes oder einer von ihr beschlossenen sonstigen städtebaulichen Planung”, das gemäß § 1 Abs. 6 BauGB bei der Aufstellung der Bauleitpläne insbesondere zu berücksichtigen ist, erlangt.

Das beschlossene IFEK können Sie hier einsehen.

Bei der Aufstellung des Konzeptes wurde die Öffentlichkeit informiert und beteiligt. Die Dokumentation des Beteiligungsverfahrens können Sie hier einsehen.

Eine Kurzzusammenfassung erhalten Sie aus der hier hinterlegten Präsentation.

Regionalplanerisches SN

Flughafen Berlin-Brandenburg-International (BBI)

Koordination der bezirklichen Stellen bei der Beteiligung an den Planungen, Mitgliedschaft des Amtsleiter des Stadtentwicklungsamtes im Beirat der Flughafenumfeldentwicklungsgesellschaft Berlin-Brandenburg mbH (FEBB), Abstimmung der bezirklichen Planungen

Planungen von Nachbargemeinden

Federführende Koordination der bezirklichen Stellungnahmen zu Bebauungs- und Flächennutzungsplänen sowie Maßnahmen / Bauvorhaben von Nachbargemeinden und -bezirken, Abstimmung der bezirklichen Planungen, Teilnahme an Arbeits- und Steuerungssitzungen zu übergemeindlichen Planungen, federführend für Berlin bei Bebauungsplänen und Vorhaben- und Erschließungsplänen von Nachbargemeinden (z.B. Schönefeld)

Regionale Planwerke

Mitarbeit bei der Erstellung regionaler Planwerke, Koordination der bezirklichen Stellungnahmen, Abstimmung und Einordnung der bezirklichen Planungen in die Landesentwicklungspläne (LEP), das Landesentwicklungsprogramm (LEPro) und Regionale Strukturkonzepte (RSK)

Überörtliche Fachplanungen

Aufstellung bzw. Mitwirkung an der Aufstellung, Koordination von Stellungnahmen

Mitwirkung an der Autobahnplanung

Autobahnplanung (14.,15. und 16. Bauabschnitt)

Koordination der bezirklichen Stellungnahmen bei der Beteiligung an den Planungen (Planfeststellung). Mitarbeit bei der Vorbereitung der Durchführung unter Berücksichtigung bezirklicher Interessen.
—-> zur Verkehrsplanung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Gropiusstadt

städtebauliche Entwicklung

Die Gropiusstadt ist eine der bekanntesten Großsiedlungen Deutschlands und von großem Interesse bei Studierenden des Städtebaus und der Architektur, was die Vielzahl von Anfragen beim Stadtentwicklungsamt belegen.
Sie ist Heimat für über 35.000 Menschen. Wohnungsleerstände sind so gut wie nicht vorhanden. Um die sozialen und kulturellen Belange der Bewohner/-innen kümmert sich seit dem Jahr 2005 das Quartiersmanagement Gropiusstadt. Auch bauliche Veränderungen werden gefördert. Das Stadtentwicklungsamt ist Mitglied der Lenkungsrunde und vertritt die Interessen des Bezirks. Kultureller Mittelpunkt ist das Gemeinschaftshaus am Lipschitz-/Bat-Yam-Platz.
Ein Schwerpunkt der Entwicklung ist die Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen. In diesem Zusammenhang werden unterschiedliche Einrichtungen (Kita, Schulen, Jugendclub, Sportplatz, Schwimmbad etc.) am Efeuweg zusammengefasst, zum sogenannten „Campus Efeuweg“. Das Ziel ist es, ein großes Areal zu entwickeln, wo Kinder/Jugendliche vom Kleinkindalter bis zur Berufsausbildung ihren Weg ins Leben finden können. Mit ersten baulichen Maßnahmen wurde auf der Grundlage eines erarbeiteten Masterplans „Campus Efeuweg“ begonnen. Das Stadtentwicklungsamt begleitet diesen Prozess zum Schwerpunkt Planungs- und Baurecht.
Die verkehrliche Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln an die Innenstadt ist durch die U-Bahntrasse – welche durch die gesamte Gropiusstadt verläuft – hervorragend.
Die Gropiusstadt ist mit Grünflächen – hier sei in erster Linie der Grünzug Britz-Buckow, Rudow, welcher auf der U-Bahntrasse liegt – gut versorgt. Zahlreiche kleinere Grünflächen und Spielplätze ergänzen das Freiraumsystem. Insbesondere sei hier der Trimmpfad genannt, welcher von einer ansässigen Wohnungsbaugesellschaft zusammen mit dem Stadtentwicklungsamt initiiert wurde.
Aufgrund seiner spezifischen Bedeutung für den Bezirk Neukölln wurde die Gropiusstadt anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Grundsteinlegung im Jahre 2002 ein eigenständiger Ortsteil von Neukölln. Vorarbeiten hierzu leistete das Stadtentwicklungsamt.
Viele weitere interessante Informationen zu den Themen Geschichte, Planungs- und Baugeschichte, Aufwertungen und Ausblicke und zum Leben in der Großsiedlung sind in der Broschüre – Berlin-Neukölln seine Geschichte und Denkmale „Die Gropiusstadt“- enthalten. Diese wurde im Auftrag des Stadtentwicklungsamtes anlässlich des 50-jährigen Jubiläums erstellt und ist beim Stadtentwicklungsamt Neukölln – Fachbereich Stadtplanung, im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt und beim Quartiersmanagement Gropiusstadt erhältlich.

—-> zum Campus Efeuweg -Mit Bildung zusammen wachsen
—-> zur Akademie der Neuen Gropiusstadt

Zentren- und Einzelhandelsentwicklung

Ansicht der Karl-Marx-Straße
Bild: Junker und Kruse

Es werden Ziele und Leitlinien zur zukünftigen bezirklichen Zentren- und Einzelhandelsentwicklung festgelegt und umgesetzt.

Wesentliche Ziele

  • Stadtverträgliche Steuerung der Ansiedlung großflächiger Einzelhandelseinrichtungen mit zentrenrelevanten Sortimenten durch die Festlegung zentraler Versorgungsbereiche
  • Stärkung der wohnortnahen Versorgung der Bevölkerung mit Gütern des täglichen Bedarfs (Nahversorgung) an städtebaulich integrierten Standorten
  • Förderung der qualitativen Profilierung der bezirklichen Zentren und Benennung von Maßnahmen zur Stabilisierung und Aufwertung dieser Zentren
  • Ausweisung von Flächenpotenzialen für ergänzende Standorte und Nutzungen, soweit erforderlich

Zentrale Aufgabenfelder

  • Ergänzung der gesamtstädtischen Zentrenstruktur durch die Bestimmung von Nahversor-gungszentren und die Bestimmung der angestrebten Einzelhandelsausstattung zur bedarfsgerechten Versorgung der Bevölkerung
  • Fortschreibung des bezirklichen Zentren- und Einzelhandelskonzeptes
  • Abstimmungen mit den politischen Gremien im Bezirk, den zuständigen Senatsverwaltungen, den Nachbarbezirken sowie mit sonstigen Behörden
  • Mitwirkung an der planungsrechtlichen Beurteilung von Einzelhandelsvorhaben im Bezirk

Bezirkliches Einzelhandels- und Zentrenkonzept 2016

Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept ist die analytische und planerische Grundlage zur Stärkung der Zentren und zur Steuerung der Einzelhandelsentwicklung. Es wird seitens des Stadtentwicklungsamtes bei der Beurteilung von Bauanträgen und bei der Erstellung von Bebauungsplänen als Arbeitsgrundlage herangezogen. Es dient ebenfalls der frühzeitigen, öffentlichen Information von Bauherrn neuer Einzelhandelsvorhaben bezüglich der im Bezirk Neukölln rechtlich und tatsächlich gegebenen Entwicklungsspielräume. Es wird regelmäßig fortgeschrieben.
Das Konzept steht Ihnen in mehreren Dokumenten zum Download zur Verfügung:

Zentrenkonzept 2016 Bürgerinformation
Zentrenkonzept 2016 Kurzfassung
Zentrenkonzept 2016 Langfassung
Übersichtskarte zur Erreichbarkeit von Lebensmittelmärkten 2016

—-> Weitere berlinweit relevante Dokumente zur Steuerung der Zentren- und Einzelhandelsentwicklung erhalten Sie hier

Konzept für die soziale Infrastruktur 2016 („SIKo Neukölln 2016“)

Das Konzept für die soziale Infrastruktur – Bezirk Neukölln (SIKo Neukölln) wurde am 27.02.2016 durch das Bezirksamt Neukölln beschlossen. Es bildet die analytische Grundlage zur Versorgung mit Einrichtungen der sozialen Infrastruktur. Untersuchungsgegenstand in der derzeitigen Fassung sind öffentliche Grund- und Oberschulen, Kindertagesstätten, Sportanlagen sowie Jugendfreizeiteinrichtungen. Das SIKo Neukölln stellt die Standorte und Kapazitäten der bestehenden sowie geplanten Einrichtungen dar und vergleicht diese mit den sich aus den Bevölkerungszahlen und –prognosen ergebenden Bedarfen. Des Weiteren werden im SIKo Neukölln durch sog. „Vorhalteflächen“ weitere Potenzialflächen für Einrichtungen der sozialen Infrastruktur gekennzeichnet. Diese können dazu dienen, weitere Kapazitätsbedarfe, die nach Umsetzung der gesicherten Planung nicht abgedeckt werden, abzudecken. Das SIKo Neukölln wird regelmäßig fortgeschrieben.

Das Konzept steht Ihnen in mehreren Dokumenten zum Download zur Verfügung:

Verkehrskonzept Rixdorf

Historisches-schild Fgs-berlin
Bild: FGS Berlin

Verkehrskonzept Rixdorf

Konzept für verkehrsberuhigende und verkehrslenkende Maßnahmen im öffentlichen Straßenraum, Neukölln-Rixdorf

Hintergrund, Zielstellung

Anlass ist die wiederholte Hinwendung an Politik und Verwaltung durch Bewohner*innen und Akteure, die sich aufgrund des Verkehrs im Kiez einem erhöhten Gefahrenrisiko und einer verminderten Wohnqualität ausgesetzt sehen. In den vergangenen zehn Jahren wurden etwa 1,8 Mio. € in die Verbesserung von Straßen, Wegen und Kreuzungen im Richardkiez investiert. Einzelakteure, Bürgerinitiativen, wie auch Gremien betreffender Förderkulissen mahnen weitere Verbesserungen an.
Im März 2017 folgten die ehemalige Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey, Bezirksstadtrat Jochen Biedermann und Senatorin Regine Günther der Einladung einer Bürgerinitiative zum Kiezspaziergang. Vor Ort informierten sie sich über konkrete Probleme und Lösungsvorschläge der Betroffenen.
Das Bezirksamt Neukölln hat daraufhin beschlossen, für den Richardkiez eine Untersuchung zu beauftragen, mit dem Ziel ein Konzept für verkehrsberuhigende und verkehrslenkende Maßnahmen im öffentlichen Straßenraum zu entwickeln. Das Konzept sollte unter Einbeziehung und Mitwirkung unterschiedlicher Nutzergruppen erfolgen. Konzept und Maßnahmenkatalog bilden für das Bezirksamt die Grundlage für die konkrete Planung und Umsetzung weiterer Maßnahmen.

Inhalt und Zeitplan

Mit der Durchführung des Verfahrens wurden Ende 2017 die Berliner Büros Planergemeinschaft für Stadt und Raum eG und FGS Berlin – Forschungs- und Planungsgruppe Stadt und Verkehr, Pauen-Höppner/Höppner GbR beauftragt.
Die Konzepterarbeitung gliedert sich in:

  • Einzelinterviews mit Akteuren unterschiedlicher Nutzergruppen vor Ort
  • Verkehrsuntersuchung zu Durchgangsverkehr, Geschwindigkeit, Verkehrssicherheit
  • Beteiligungswerkstatt zum Austausch der Planungsbüros mit Vertreter*innen der verschiedenen Nutzergruppen, Politik und unterschiedlicher Verwaltungsstellen
  • Abwägung bisheriger Vorschläge
  • Erarbeitung und Abstimmung Maßnahmenkatalog mit der Verwaltung
  • öffentliche Vorstellung der Ergebnisse

Nach der Durchführung der Einzelinterviews und der Verkehrsuntersuchung fand am 21.2.2018 die Beteiligungswerkstatt statt.

Aktueller Stand

Beteiligungswerkstatt am 21.2.2018
Am 21.02.2018 trafen sich im Gemeindesaal der ev. Brüdergemeine Berlin rund 70 bis 80 Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Nutzergruppen, Politik und Verwaltung zur Beteiligungswerkstatt für das Verkehrskonzept. Anwesend waren Anwohnende, Gewerbetreibende, Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen, z.B. Schulen, Kitas, Kirchen, Seniorenheim, Quartiersrat, Aktionsfondsjury, Vereine, Bürgerinitiativen sowie Funktionstragende aus Verwaltung, BSR, Polizei, Feuerwehr, polit. Fraktionen etc.
Ziel der Werkstatt war der gemeinsame Austausch unterschiedlicher Akteure mit ihren vielfältigen Nutzungsansprüchen an den öffentlichen Straßenraum untereinander und mit den zuständigen Stellen der Verwaltung. Auch Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey und Bezirksstadtrat Jochen Biedermann nahmen an der Veranstaltung teil.

Die Präsentation zur Veranstaltung können Sie hier herunterladen.

Das Protokoll zur Veranstaltung können Sie hier herunterladen.

Ausblick

Im Anschluss an die Veranstaltung erfolgt die Abwägung aller bisher eingegangenen Vorschläge der letzten beiden Jahre, einschließlich derer aus der Beteiligungswerkstatt:

  • Quartiersmanagement Richardplatz Süd, Integriertes Handlungs- und Entwicklungskonzept
  • Quartiersmanagement Ganghoferstraße, Integriertes Handlungs- und Entwicklungskonzept
  • Aktives Zentrum und Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße/Sonnenallee, Fortschreibung Sanierungsziele
  • Anregungen/Einzelanschreiben von Privatpersonen an Politik, Verwaltung und Planungsbüros
  • Konzeptvorschlag Initiative Mehr Kiez für Rixdorf
  • Interviews mit Akteuren unterschiedlicher Nutzergruppen vor Ort
  • Beteiligungswerkstatt (21.2.2018)

Die öffentliche Vorstellung der Ergebnisse wird voraussichtlich im Mai/Juni erfolgen. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Die Teilnehmenden erhalten hierbei im Rahmen der Konzepterstellung noch einmal Gelegenheit, das Konzept und die Maßnahmen zu kommentieren und Fragen zu stellen. Die Beiträge der Veranstaltung werden in die finale Überarbeitung des Konzeptes einfließen.