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Impfen gegen Corona - Wem kann ich glauben?

Einer Frau wird eine Spritze in den Arm verabreicht
Bild: Adam Gregor / Fotolia.com

Die Schutzimpfung möglichst vieler Menschen gegen Corona ist ein äußerst wichtiger Beitrag, um die Pandemie in den Griff zu bekommen und wieder ein normales Leben zu führen. Seit Ende 2020 stehen weltweit Impfstoffe bereit. Auch in Berlin erhalten seit Dezember 2020 Tausende Menschen in den Impfzentren nach und nach ihre Schutzimpfung. Die Schutzimpfung ist für alle Menschen kostenlos.

Es gibt in Deutschland keine Impfpflicht. Aber nur wenn sich möglichst viele Menschen impfen lassen, können auch wirklich viele Menschen geschützt werden. Und so schaffen wir es auch, dass die Krankenhäuser und unser ganzes Gesundheitssystem weiterhin funktionieren. Deshalb werben viele Menschen – auch in Neukölln – dafür, dass sich möglichst viele auch impfen lassen.

Wo wird geimpft?

Die Impfungen in Berlin werden zentral vom Senat in den Impfzentren organisiert. Als erstes werden Menschen über 80 Jahre geimpft und Menschen aus bestimmten medizinischen Einrichtungen, danach folgen Menschen über 70 Jahre und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen. So sollen diese Menschen ganz besonders vor einer lebensgefährlichen Erkrankung geschützt werden. Danach folgen z.B. Menschen über 60 Jahre. Die Reihenfolge ist überall in Deutschland gleich. Wer berechtigt ist, bekommt ein Schreiben per Post und kann danach einen Termin vereinbaren. Alle Informationen finden Sie unter https://www.berlin.de/corona/impfen/. Wichtig ist: Wer Fragen zur Impfung hat oder sich unsicher ist, sollte immer mit seiner Ärztin oder seinem Arzt vorher sprechen!

Und was kann ich jetzt glauben?

Es gibt viele Fragen zum Thema Impfen. Wir haben die zusammengeschrieben, die oft nachgefragt werden. Weitere Fragen beantworten wir gerne, wenn wir das können. Und bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, wenn Sie konkrete Fragen oder Bedenken haben.

Gemeinsam gegen Corona - Eva-Marie Schoenthal und Martin Hikel

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Gemeinsam gegen Corona (Türkisch) - Kazim Erdogan und Martin Hikel

Kazim Erdogan

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Gemeinsam gegen Corona (Arabisch) - Nader Khalil und Martin Hikel

Nader Khalil

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Gemeinsam gegen Corona (Arabisch) - Taha Sabri und Martin Hikel

Taha Sabri

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Gemeinsam gegen Corona (Rumänisch) - Maria-Luiza Stefanescu und Martin Hikel

Maria-Luiza Stefanescu

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Gemeinsam gegen Corona (Türkisch) - Kasim Erdogan und Martin Hikel

Kazim Erdogan

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Gemeinsam gegen Corona (Bulgarisch) - Grasiela Gancheva-Zheleva und Martin Hikel

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Nein. Auch wenn das manche behaupten: Es gibt keine wissenschaftlichen Hinweise, dass die Schutzimpfung die Fruchtbarkeit von Frauen gefährdet. Alle Impfstoffe in Deutschland wurden umfassend getestet, bevor sie zugelassen wurden – auch auf mögliche Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit. Es gab dabei keine Hinweise auf das Auftreten von männlicher oder weiblicher Unfruchtbarkeit. [Mehr: https://www.pei.de/DE/newsroom/dossier/coronavirus/coronavirus-inhalt.html;jsessionid=39C876AAEC99A3EF18C058E7B651E146.intranet241?nn=169730&cms_pos=3]

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Nein, es sind keine heftigen Komplikationen bekannt. Es gibt ein Video von einem Mann mit starken Krämpfen, angeblich nach einer Corona-Impfung. Das stimmt aber nicht, dieses Video ist vom August 2019 – also noch vor dem Corona-Ausbruch.

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Es gibt keine Anhaltspunkte dafür. Impfstoffe werden umfangreich getestet, bevor sie zugelassen werden. Sie wurden sowohl an Ratten getestet als auch an ca. 14.000 Menschen. Bei allen Tests gibt es keinen wissenschaftlichen Anhaltspunkt dafür, dass die Impfung zu schlimmen Krankheiten wie Krebs führt.

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Im Zusammenhang mit einer Impfung gab es sowohl in Deutschland als auch in Norwegen Todesfälle. Diese Tode werden genau untersucht. Nach bisherigen Informationen hatten alle gestorbenen Menschen Vorerkrankungen, die wahrscheinlich für den Tod verantwortlich sind – z.B. Niereninsuffizienz, Karzinome oder Demenz vom Alzheimer Typ. Es gibt bislang keine Hinweise, dass die Impfung für den Tod verantwortlich war. Wenn Sie Vorerkrankungen haben, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin.

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Nein. Die Gefahr, dass RNA-/DNA-Impfstoffe in das Genom menschlicher Körperzellen “eingebaut” werden, besteht nach allen wissenschaftlichen Untersuchungen nicht. Die RNA-Impfstoffe und die menschliche DNA haben eine unterschiedliche chemische Struktur, was einen direkten Einbau nicht ermöglicht. Auch vor den aktuellen Impfstoffen wurden bereits DNA-Impfstoffe genutzt, z.B. gegen Ebola oder Zika. Deshalb ist diese Impfung nicht komplett neu.

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Nein. Das sind Verschwörungstheorien ohne jede Grundlage. Die Impfungen wurden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern entwickelt, die Corona bekämpfen wollen – nichts anderes!

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Nach allen Informationen mutiert das Corona-Virus (SARS-CoV-2) weniger stark als z.B. Grippeviren. Die Impfstoffe wurden so entwickelt, dass sie möglichst langfristig auch gegen Mutationen helfen. Aber wie bei der jährlichen Grippeimpfung wird es sicherlich irgendwann auch Mutationen geben, gegen die der aktuelle Impfstoff nicht hilft – der Impfstoff wird dann laufend weiterentwickelt. Wichtig ist im Augenblick, mit den vorhandenen Impfstoffen so viele Menschenleben zu retten wie möglich.

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И НА КОГО ДА ВЯРВАМ СЕГА? (Bulgarische Übersetzung)

Има много въпроси относно ваксинацията. Събрахме тези, които често сме питали. Ще се радваме да отговорим на всички допълнителни въпроси, ако можем. И моля, поговорете с Вашият лекар или медицински специалист, ако имате конкретни въпроси или притеснения.

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وماذا يمكنني أن أصدق الآن ؟

(Arabische Übersetzung)

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VE ŞİMDİ BEN KİME İNANABİLİRİM? (Türkische Übersetzung)

Aşılama ile ilgili birçok soru var. Sıkça sorulanları bir araya getirdik. Mümkünse başka soruları yanıtlamaktan memnuniyet duyarız. Özel sorularınız veya endişeleriniz varsa lütfen doktorunuzla veya sağlık uzmanınızla konuşun.

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ȘI CE SĂ MAI CRED ACUM? (Rumänische Übersetzung)

Există multe întrebări despre vaccinare. Le-am adunat pe cele mai frecvent adresate. Răspundem cu plăcere și la alte întrebări supliementare, dacă putem. Și vă rugăm să discutați cu medicul dumneavoastră sau cu personalul medical dacă aveți întrebări sau nelămuriri specifice.

PDF-Dokument (115.7 kB)