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Neukölln gedenkt einsam Verstorbenen

Pressemitteilung vom 12.01.2021

Am 17. Januar 2021 findet die in diesem Jahr hybrid durchgeführte Neuköllner Gedenkfeier für ordnungsbehördlich bestattete Menschen statt. Zum Auftakt der Gedenkfeier werden in ganz Neukölln die Kirchenglocken läuten.

Die Gedenkfeier, die gemeinsam vom Bezirksamt Neukölln, dem evangelischen Kirchenkreis, der katholischen Kirchengemeinde Heilige Drei Könige Nord-Neukölln sowie der Heilhaus-Stiftung Ursa Paul veranstaltet wird, findet zum Schutz der Beteiligten nicht wie ursprünglich vorgesehen in der Philipp-Melanchthon-Kirche statt, sondern wird digital in den sozialen Medien des Bezirksamtes Neukölln und der Evangelischen Fürbitt-Melanchthon-Kirchengemeinde sowie auf den Internetpräsenzen der Katholischen Gemeinde St. Clara, der Heilhaus-Stiftung Ursa Paul und des Evangelischen Kirchenkreises Neukölln übertragen.

Die Namen aller im Jahr 2020 ordnungsbehördlich Bestatten werden verlesen. Die Gedenkfeier wird durch kurze Musikstücke und literarische Texte ergänzt.

Für das Bezirksamt Neukölln wird Gesundheitsstadtrat Falko Liecke eine Videobotschaft beitragen. Zu Beginn der Gedenkfeier werden bezirksweit für drei Minuten die Glocken von evangelischen und katholischen Kirchen läuten, um an die einsam Verstorbenen zu erinnern.

2020 wurden 165 Neuköllnerinnen und Neuköllner ohne Angehörige durch das Bezirksamt Neukölln ordnungsbehördlich bestattet. In der Philipp-Melanchthon-Kirche in der Kranoldstraße 16 werden am 17. Januar ab 17:00 Uhr ebenfalls alle Namen verlesen. Sie wird zu diesem Zeitpunkt zur Offenen Kirche geöffnet.