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100 Jahre Gartenarbeitsschule Neukölln - Gründer August Heyn erhält Ehrengrab des Landes Berlin

Pressemitteilung vom 01.04.2020

100 Jahre Gartenarbeitsschule Neukölln: Bezirksstadträtin Karin Korte erinnert an die Gründung der ersten Gartenarbeitsschule Berlins
Gründer August Heyn erhält ein Ehrengrab des Landes Berlin

Heute vor 100 Jahren wurde in Neukölln in der Nähe des Teltowkanals die erste Gartenarbeitsschule Berlins gegründet. Viele weitere Gartenarbeitsschulen folgten an anderen Orten.

1995 wurde die bisher namenlose Neuköllner Gartenarbeitsschule an der Fritz-Reuter-Allee 121 nach ihrem Gründer August Heyn (1897-1959) benannt. August Heyn war ein leidenschaftlicher Volksschullehrer und Schulreformer. Als passionierter Gärtner vermochte er es, die Natur und ihre Gesetze als reiche Quelle für die ganzheitliche Erziehung der ihm anvertrauten Schülerinnen und Schüler zu nutzen. Als sozialdemokratischer Stadtverordneter in Neukölln verstand er es, höhere Stellen im Magistrat von der Notwendigkeit von Gartenarbeitsschulen zu überzeugen.

Die noch immer erhaltene und ehrenamtlich gepflegte Grabstätte August Heyns auf dem Friedrichwerderschen Friedhof II wird jetzt eine Ehrengrabstätte des Landes Berlin. Dafür hatte sich der Förderverein der August-Heyn-Gartenarbeitsschule zusammen mit Schulstadträtin Karin Korte eingesetzt.
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Heute zählt die August-Heyn-Gartenarbeitsschule zu den nachgefragtesten außerschulischen Lernorten des Bezirks Neukölln.

Die für Mai geplante Jubiläumsfeier zum 100. Geburtstag, die mit Unterstützung der Einrichtungen und Fachbereiche der gesamten Abteilung Schule, Bildung, Kultur und Sport stattfinden sollte, muss nun aufgrund der aktuellen Situation verschoben werden. Es ist vorgesehen, die Feier zum Herbstfest der Gartenarbeitsschule am 4. September 2020 nachzuholen.

Bezirksstadträtin Karin Korte:
„Auch wenn wir unsere geplante Feier verschieben müssen, möchte ich heute an die gesamtstädtische Bedeutung aller Berliner Gartenarbeitsschulen als grüne Lernorte Berlins erinnern. Wir haben einen Schatz zu feiern, der praktische, naturnahe und nachhaltige Wissensvermittlung für unsere Schülerinnen und Schüler anbietet. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dem Förderverein sowie den Ehrenamtlern für ihre wertvolle Arbeit.“

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