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Neukölln führt Verbotsschilder gegen illegale Sperrmüllablagerungen ein: Schildenthüllung und Aufräumaktion am Mittelbuschweg am 7. April

Pressemitteilung vom 05.04.2017

An den schlimmsten Müll-Ecken im Bezirk Neukölln stehen ab sofort
Verbotsschilder. 10 Stück ließ das Ordnungsamt des Bezirksamtes für
eine erste Pilotphase anfertigen. Darauf abgedruckt: Müllablagerungen
verboten! Verstöße werden mit einer Geldbuße bis zu 50.000 € geahndet.
Gemeinsam mit Mitarbeitern des Ordnungsamtes enthüllt Bezirksbürgermeisterin
Dr. Franziska Giffey das Schild am Mittelbuschweg, einem
der bekanntesten Hotspots. Auch die Berliner Stadtreinigung
(BSR) wird vor Ort sein und die Beseitigung illegalen Mülls mit Spezialfahrzeugen
vorführen. Die BSR entfernt im Auftrag der Ordnungsämter
berlinweit rund 24.000 Kubikmeter illegalen Müll pro Jahr.

Zeit: Freitag, 7. April 2017, 13.30 Uhr
Ort: Mittelbuschweg 20, 12055 Berlin

Im April 2016 startete der Bezirk Neukölln die Aktion Antimüll. Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter des Ordnungsamtes kontrollieren seitdem verstärkt
die Müll-Hotspots im Bezirk. Illegal abgelegten Sperrmüll melden
sie der BSR, die den Unrat entsorgt. Über die Ordnungsamts-App können
auch Bürgerinnen und Bürger per Handy Sperrmüll melden.

Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey:
„Die Verbotsschilder sind ein Baustein im Kampf gegen den Müll. Sie
sollen das Unrechtsbewusstsein ansprechen und abschrecken. Darüber
hinaus prüft der Bezirk alle realistischen Möglichkeiten, das Problem in
den Griff zu bekommen, und führt dazu auch intensive Gespräche mit
der BSR. Diese Zustände, dass unsere Straßen als Müllkippe missbraucht
werden, sind nicht akzeptabel. Wir müssen und werden gegen
dieses asoziale Verhalten vorgehen.“

Die übrigen Schilder stehen an der Wassmannsdorfer Chaussee, Gerlinger
Straße, Ringbahnstraße, Saalestraße, Warthestraße, am Kölner Damm,
Kiehlufer und Mittelweg.

Müllverbotsschild
Bild: BA Neukölln