Inhaltsspalte

Ehrentafel für Olympionikin Laura Vargas Koch an der Sporthalle der Hermann-Sander-Schule

Pressemitteilung vom 15.12.2016

———————————————
Erster Berliner Judo Club 1922 e.V. enthüllt
Ehrentafel für Olympionikin Laura Vargas Koch an der Sporthalle der Hermann-Sander-Schule

Samstag, 17. 12. 2016, 11 Uhr
Hermann-Sander-Schule-Schule, Mariendorfer Weg 69

Der Erste Berliner Judoclub 1922 e.V. ehrt gemeinsam mit dem Bezirksamt Neukölln sein derzeit bekanntestes Mitglied:
Laura Vargas Koch. Die Olympionikin wird während der Ehrung anwesend sein.

Laura Vargas Koch, Jahrgang 1990, errang bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro im letzten Sommer eine Bronzemedaille. Dies war die einzige deutsche Olympische Medaille im Judo und die einzige Olympische Medaille eines Neuköllner Vereins in Rio 2016.

Bereits mit 6 Jahren begann Laura Vargas Koch mit dem
Judosport. Von 2005 bis 2013 trainierte sie beim Ersten Berliner Judo Club e.V. mit Sitz in Neukölln. Hier führte sie ihr Trainer Carsten von Leupoldt zu ersten großen Erfolgen: Sie wurde 2-fache Deutsche Meisterin, U-23 Europameisterin, gewann mehrere Weltcup-Medaillen, eine Silbermedaille bei der Universiade und belegte bei den Judo-Europameisterschaften 2013 den 3. Platz im Einzel und im Team und im darauffolgenden WM Debüt wurde sie Vizeweltmeisterin. 2014 und 2015 wurde sie Vizeeuropameisterin.

Im Jahr 2013 wurde sie von Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey mit der Neuköllner Ehrennadel ausgezeichnet.

Rashid Tairov, 1. Vorsitzender des Berliner Judo Club 1922 e.V.:
„Seit zwei Jahren trainiert Laura Vargas Koch in Köln direkt beim Bundestrainer Michael Bazinski. Trotzdem ist sie ihrem „alten“ Berliner Judoclub noch immer sehr verbunden. Sie hat ihr Startrecht bei uns, obwohl sie inzwischen in Köln lebt, trainiert und für die Bundesligamannschaft des TSV Großhadern in München kämpft. Sie trainiert mit uns, wenn sie in Berlin ist und ist Ehrenmitglied des Vereins seit 2014.“

Sportstadtrat Jan-Christopher Rämer:
„Ich freue mich über die Initiative des Berliner Judoclubs auf seine erfolgreichste Sportlerin mit einer Ehrentafel aufmerksam zu machen. Diese Tafel an der Wand der Sporthalle der Hermann-Sander-Schule – ihrer „alten“ Trainingsstätte – symbolisiert für mich zugleich, dass Höchstleistungen im Sport ja immer irgendwo ihren Anfang nehmen. Für die Neuköllner Jugend stellt Laura Vargas Koch ein wichtiges Vorbild dar, denn die junge Mathe-matikerin und jetzige Doktorandin hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass man mit Ehrgeiz, Fleiß, Ausdauer und Zielstrebigkeit sehr viel erreichen kann. Im Sport und auf der beruflichen Karriereleiter. Neukölln ist stolz auf diese Musterathletin!“