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Schloss Britz präsentiert: Manche mögen’s Kreis. Musikkabarett mit Robert Kreis

Pressemitteilung vom 23.11.2016

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Schloss Britz präsentiert
am Samstag, 03. Dezember 2016 um 19.00 Uhr im Kulturstall

Manche mögen’s Kreis
Musikkabarett mit Robert Kreis

Eintrittskarten zum Preis von 20 Euro (ermäßigt 15 Euro) sind im Vorverkauf im Schloss Britz, Alt-Britz 73, 12359 Berlin, Tel. 609 79 23-0 und – soweit noch vorhanden – an der Abendkasse erhältlich.
Weitere Informationen unter www.schlossbritz.de

Die Kulturstiftung Schloss Britz präsentiert Ihnen an diesem Abend den Musikkabarettisten Robert Kreis mit seinem neuen Soloprogramm. Trotz drei Jahrzehnten Bühnenpräsenz fegt Robert Kreis ohne Ermüdungserscheinungen kreuz und quer durch Deutschland, um die Fahne der guten Unterhaltung hoch zu halten. Sein neues Bühnenprogramm “Manche mögen’s Kreis“ präsentiert er diesmal in Form einer “Bühnografie“, da es die zeitraubenden Tourneen ihm noch nicht erlaubt haben, eine Biografie zu schreiben. Er lässt zahlreiche Erinnerungen Revue passieren und malt uns mit Hilfe seiner einzigartigen musikalischen Perlen der Weimarer Zeit ein buntes, schillerndes Bild seines bisherigen Lebens. Wie seine Lieblinge, die beiden russischen Windhunde auf seinem aktuellen Plakat, hat er stets eine feine Spürnase für besondere Texte, mit denen er unter Einsatz seiner einmaligen Mimik und seines pianistischen Könnens Brücken baut vom Gestern zum Heute.

Damit ist er in seinem Genre konkurrenzlos geblieben und in seinen “Kreisen“ ist er der “Herr der Ringe“. So wird er zum “Kreis“verteiler der unbeschwerten Heiterkeit:

Manche mögen’s heftig,
Manche mögen’s heiss,
Manche mögen’s deftig,
doch
“Manche mögen’s Kreis!“

Robert Kreis wurde 1949 in Bandung auf Java geboren und verbrachte dort die ersten Lebensjahre. Seine Großmutter vererbte ihm die Liebe zum Pianoforte, sie war Jazzpianistin und Bandleaderin einer Damenkapelle auf Luxuslinern. Daher legte er den Grundstein für seine Karriere bereits im Kindesalter, indem er Klavierspielen lernte. Nach dem Abitur in Holland verbrachte er als Bellboy und Steward einige Zeit auf Kreuzfahrtschiffen auf See, wo er später seine ersten Auftritte als Pianist hatte. Nach Holland zurückgekehrt, besuchte er drei Jahre die Schule für Kleinkunst in Den Haag. Während dieser Zeit stöberte er in Trödelläden nach Schellackplatten, Notenblättern, Publikationen und diverse Gegenstände aus dieser Epoche, von denen er heute über 7000 Stück besitzt. Dazu gehören sein Frack, die Pomade im Haar und das aufgemalte „Menjou“-Bärtchen. Sein Ziel ist es, eine große Ära der Kleinkunst vor dem Vergessen zu bewahren.