Sabine von Bassewitz/Ordinary City - Ein Projekt im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie in Berlin

Pressemitteilung vom 29.08.2014

Einladung zur Ausstellungseröffnung in die Galerie im Saalbau mit der Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport, Dr. Franziska Giffey, am Freitag, den 5. September 2014, um 18 Uhr Einführung: Sabine von Bassewitz im Gespräch mit der Kuratorin Dorothee Bienert

Neukölln ist im öffentlichen Bewusstsein mehr als nur ein Berliner Stadtteil. Der Name Neukölln hat sich verselbstständigt und wird oft als Synonym für soziale Brennpunkte und Integrationsverweigerung verwendet. Gleichzeitig macht sich Neukölln zunehmend einen Namen als Hipsterland und gilt durch den Zuzug von Besserverdienenden als Konzentrationspunkt der Gentrifizierung.

Die Fotografien in Sabine von Bassewitz’ Serie Ordinary City entziehen sich solchen Zuschreibungen. Ihre Neukölln-Bilder zeigen einerseits, was wir schon immer über diesen Bezirk zu wissen glaubten. Andererseits vermitteln ihre Fotografien überraschende Bilder innerhalb verschiedener Neuköllner Communities, bilden Orte des Innehaltens ab, die teils dörflich geprägt sind, und weisen auf gesellschaftliche Veränderungen hin, wie sie sich in ganz Europa vollziehen.

Montag, 15.9.,18 Uhr
Wem gehört die Stadt?
In der Diskussionsveranstaltung geht es um die Veränderungsprozesse in Neukölln und die Folgen für Künstler_innen, aber auch um andere Aspekte, wie die Aneignung von Labels durch soziale Gruppen.
Mit Stefan Fahrnländer, Künstler; Christina Paetsch, Künstlerin; Dr. Stefan Wellgraf, Kulturwissenschaftler u.a.

Montag 15.9., 19.30 Uhr
Würfeln um Berlin – Pia Lanzinger stellt ihr Gentrifizierungsspiel vor.

6. September – 9. November 2014
GALERIE IM SAALBAU
Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin, U7 Karl-Marx-Straße, Öffnungszeiten: Di-So 10-20 Uhr