Allein unter Ärzten!? - Neuköllner Patientenfürsprecherinnen sind für Sie da -Kontaktdaten und Berichte jetzt im Internet

Pressemitteilung vom 24.10.2013

Patientenfürsprecher und -fürsprecherinnen setzen sich ganz direkt in den Berliner Krankenhäusern für die Belange von Patienten und Patientinnen ein, so auch in Neukölln. Seit über einem Jahr bekleiden die aktuellen Neuköllner Patientenfürsprecherinnen – sie werden für die Dauer einer Wahlperiode von der Bezirksverordnetenversammlung gewählt – ihr Ehrenamt. Neuerdings informiert neben den Aushängen in den Kliniken nun auch die Website des Bezirksamtes Neukölln über ihre Kontaktdaten und Sprechzeiten. Außerdem stehen die jährlichen Berichte im Netz zur Verfügung.

Zu tun gibt es genug für die Fürsprecherinnen. Schließlich kommt es im hektischen Krankenhausalltag immer mal wieder zu Unstimmigkeiten zwischen Patienten, Pflegepersonal und Ärzten, auch im großen Vivantes-Klinikum an der Rudower Straße mit fast 1.200 Betten. Aber genauso das dort integrierte Klinikum für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik sowie das geriatrische Vivantes Ida Wolff-Krankenhaus stellen aufgrund ihrer speziellen Ausrichtung sehr hohe Anforderungen an die Patientenfürsprecherinnen.

Neuköllns Gesundheitsstadtrat FALKO LIECKE hierzu: „Unsere Patientenfür-sprecherinnen erfüllen als Ansprechpartner eine sehr wichtige Funktion im Krankenhausbetrieb. Unabhängig und nicht weisungsgebunden unterstützen sie bei Problemen die Patientinnen und Patienten und deren Angehörige. Sie suchen dabei den Ausgleich mit dem oft unter großem Druck stehenden Pflegepersonal und den Ärzten und sind so ein Gewinn für alle. Wer ihre Unterstützung braucht, findet die Kontaktdaten jetzt schnell und einfach unter http://www.berlin.de/ba-neukoelln/org/pkgesundheit/patientenfuersprecher.html auf der Seite der Stelle für Qualitätsentwicklung, Planung- und Koordinierung der Abteilung Jugend und Gesundheit.“