SCHLOSS BRITZ präsentiert: "Meisterwerke für Violine und Klavier von Wolfgang Amadeus Mozart, Edvard Grieg und César Franck"

Pressemitteilung vom 16.10.2013

SCHLOSS BRITZ präsentiert am Samstag, 26. Oktober 2013, um 19.00 Uhr im Festsaal

Meisterwerke für Violine und Klavier
von Wolfgang Amadeus Mozart, Edvard Grieg und César Franck
Marianne Boettcher – Violine
Kensei Yamaguchi – Klavier

Eintrittskarten zum Preis von 12,00 € (ermäßigt 7,00 €) sind im Vorverkauf im Schloss Britz, Alt-Britz 73, 12359 Berlin, Tel. 6097923-0 und – soweit noch vorhanden – an der Abendkasse erhältlich. Weitere Informationen unter www.schlossbritz.de .

Marianne Boettcher und Kensei Yamaguchi werden im historischen Ambiente von Schloss Britz mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Edvard Grieg und César Franck drei große Komponisten mit Meisterwerken für Violine und Klavier präsentieren.

W. A. Mozart schrieb seine G Dur Sonate KV 379 in einer für ihn wichtigen Lebensphase. Er hatte sich mit seinem Salzburger Erzbischof überworfen, um als freier Künstler in Wien leben zu können. In seiner im Jahr 1781 entstandenen Sonate spürt man die Freude über die gewonnene Freiheit, im zweiten dramatischen Satz gibt es schon Anklänge an die kommende Romantik.

Edvard Grieg spielte selbst Geige, kannte und liebte Mozarts Violinsonaten, und die G Dur Sonate ist mit Sicherheit im hochmusikalischen Haus Grieg aufgeführt worden. Seine erste Violinsonate op. 8 schrieb Grieg, als er gerade seine Studien in Leipzig beendet hatte und am Beginn seiner großen Karriere als Komponist stand. Auch in dieser Sonate kann man die Freude des jungen Komponisten hören. Er ist frei, er kann komponieren, und er hat bereits in diesem frühen Opus seine ureigene Sprache gefunden.

Diesen beiden jugendfrischen Sonaten stellen wir in der berühmten A Dur Sonate ein Meisterwerk des reifen und gefestigten Komponisten César Franck gegenüber. Die A Dur Sonate hat Franck seinem Freund Eugene Ysaye gewidmet. Dieser hat die Sonate weltweit gespielt und ihr einen sensationellen Erfolg beschert, noch heute erklingt diese großartige Sonate in aller Welt und ist nicht nur unter Geigern außerordentlich beliebt.

Marianne Boettcher studierte in Berlin bei Willi Kirch und Michel Schwalbé, ergänzte ihre Studien in Genf bei Henryk Szeryng und leitet heute als Professorin eine Geigenklasse an der Universität der Künste Berlin. Sie wurde bekannt als Interpretin klassischer und romantischer Musik, regelmäßig bezieht sie zeitgenössische Musik in ihre Konzerte ein. Viele Kompositionen bekannter Komponisten sind für sie geschrieben und von ihr uraufgeführt worden. Zahlreiche Auszeichnungen, CD-Produktionen, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen markieren ihren Weg. Sie war Gast bekannter Festspiele (u.a. Berliner Festwochen, Henryk-Wieniawski-Festival in Polen, Allgemeines Deutsches Bachfest). Umfangreiche Konzerttourneen führten sie wiederholt in die USA, nach Russland und in fast alle übrigen europäischen Länder. Auch wurde sie mehrmals eingeladen, Meisterkurse zu geben (u.a. in Rheinsberg, Prag, Wien und Tallinn). Im Jahr 2003 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Kensei Yamaguchi begann schon im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel. Sieben Jahre später gewann er dann die nationale “All Japan Student Music Competition” und durfte an der renommierten Musikschule “Toho-Gakuen” in Tokio studieren. Weiter perfektioniert hat er sein Können an der Universität der Künste in Berlin. Yamaguchi gewann die “International Piano Competition Citta di Senigalli” in Italien und den “Monte Carlo Piano Masters” in Monaco sowie viele weitere Auszeichnungen auf der ganzen Welt. Seine Konzertreisen führten Yamaguchi durch ganz Europa sowie nach Japan und in die USA. In vielen internationalen Orchestern spielte er als Solist, auch mit dem Sinfonie-Orchester Berlin, Orchestra del Teatro Olimpico di Vicenza sowie dem Tokyo Symphony Orchestra.