Schloss Britz präsentiert: Jubiläumskonzert - Hommage à Chopin - Schumann

Pressemitteilung vom 20.10.2010

Schloss Britz präsentiert
am Samstag, 30. Oktober 2010, um 19.00 Uhr im Festsaal

Jubiläumskonzert
Hommage à Chopin – Schumann
Marianne Boettcher (UdK) – Violine
Kensei Yamaguchi – Klavier

Eintrittskarten zum Preis von 12,00 € (ermäßigt 7,00 €) sind im Vorverkauf im Schloss Britz, Alt-Britz 73, 12359 Berlin, Tel. 6097923-0 und – soweit noch vorhanden – an der Abendkasse erhältlich. Weitere Informationen unter www.schlossbritz.de .

Marianne Boettcher (Violine) und Kensei Yamaguchi (Klavier) haben das historische Ambiente von SCHLOSS BRITZ gewählt, um an die beiden großen Virtuosen Frédéric Chopin und Robert Schumann zu erinnern. “Hut ab meine Herren, ein Genie” schrieb der 23-jährige Robert Schumann über den gleichaltrigen Frédéric Chopin. Die beiden hochbegabten Komponisten trafen sich 1833 in Leipzig, musizierten gemeinsam, widmeten sich gegenseitig Werke und blieben in brieflichem Kontakt, Chopin in Paris, Schumann in Leipzig.

Für beide Künstler stand zunächst das Klavier im Zentrum Ihrer künstlerischen Gestaltung und ihres Interesses. Bei Chopin blieb das Klavier sein Leben lang das Instrument, dem er sich verbunden fühlte, dem er alle seine Gedanken und Emotionen anvertraute, für welches er seine Meisterwerke schrieb. Schumann hingegen, obgleich auch er in jungen Sturm- und Drang-Jahren fast ausschließlich für das Klavier schrieb, entwickelte sich (auch unter dem Einfluss von Clara Schumann) zum vielseitigen Sparten übergreifenden Komponisten (Lied, Kammermusik, Symphonik).

Marianne Boettcher und Kensei Yamaguchi werden in ihrem Konzert einige Meisterwerke aufführen, sowie wichtige Stationen im Leben der beiden romantischen Genies nachzeichnen. Es werden Werke von Robert Schumann, und zwar die Abegg-Variationen
op.1 für Klavier, sowie die a-moll Sonate op.108 für Violine und Klavier, von Frederic Chopin das Nocturne Nr.16 op.55 sowie zwei Mazurken-Bearbeitungen für Violine und Klavier und u. a. das berühmte Regentropfen-Prelude aus op. 28 für Klavier erklingen. Dazu werden Werke von Felix Mendelssohn, Clara Schumann und Franz Liszt gespielt.

Marianne Boettcher studierte in Berlin bei Willi Kirch und Michel Schwalbé, ergänzte ihre Stu¬dien in Genf bei Henryk Szeryng und leitet heute als Professorin eine Geigenklasse an der Universität der Künste Berlin. Sie wurde bekannt als Interpretin klassischer und romantischer Mu¬sik, regelmäßig bezieht sie zeitgenössische Musik in ihre Konzerte ein. Viele Kompositionen be¬kannter Komponisten sind für sie geschrieben und von ihr uraufgeführt worden.
Zahlreiche Auszeichnungen, CD-Produktionen, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen markieren ihren Weg. Sie war Gast bekannter Festspiele (u.a. Berliner Festwochen, Henryk-Wieniawski-Festival in Polen, Allgemeines Deutsches Bachfest). Umfangreiche Konzerttourneen führten sie wiederholt in die USA, nach Russland und in fast alle übrigen europäischen Länder. Auch wurde sie mehrmals eingeladen, Meisterkurse zu geben (u.a. in Rheinsberg, Prag, Wien und Tallinn). Im Jahr 2003 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Kensei Yamaguchi begann schon im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel. Sieben Jahre später gewann er dann die nationale “All Japan Student Music Competition” und durfte an der renommierten Musikschule “Toho-Gakuen” in Tokio studieren. Weiter perfektioniert hat er sein Können an der Universität der Künste in Berlin.
Yamaguchi gewann die “International Piano Competition Citta di Senigalli” in Italien und den “Monte Carlo Piano Masters” in Monaco sowie viele weitere Auszeichnungen auf der ganzen Welt. Seine Konzertreisen führten Yamaguchi durch ganz Europa sowie nach Japan und in die USA. In vielen internationalen Orchestern arbeitete er als Solist, etwa mit dem Sinfonie-Orchester Berlin, Orchestra del Teatro Olimpico di Vicenza, dem Tokyo Symphony Orchestra.