Coronavirus (COVID-19) - Informationen für Unternehmen und Selbstständige

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Das Land Berlin und die Bezirke erarbeiten gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Berlin (IHK), der Investitionsbank Berlin (IBB), Berlin Partner, Visit Berlin, dem Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) und dem Handelsverband Berlin-Brandenburg (HBB) konkrete Hilfen. Hier stellen wir Ihnen die Ergebnise umgehend zur Verfügung.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen auch telefonisch:
Montag – Freitag, 9 – 18 Uhr unter 0172 158 33 90

Maßnahmen des Bundes

Das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie hat Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen und Selbstständige zusammengestellt, darunter eine Übersicht der aktuellen Förderinstrumente je nach Unternehmensgröße.

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Die Bundesregierung flexibilisiert die Regelungen zum Kurzarbeitergeld. Diese Leistung muss vom Arbeitgeber bei der Agentur für Arbeit beantragt werden.

Die wichtigsten Infos in Kürze finden Sie auf der Website der Bundesagentur für Arbeit sowie unter Corona-Krise: Kurzarbeitergeld für Unternehmen:

  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden pauschal erstattet.
  • Der Bezug von Kug ist bis zu 12 Monate möglich. Bis Ende 2020 gilt unter bestimmten Voraussetzungen eine Bezugsdauer von längstens 21 Monaten.
  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kug.
  • In Betrieben, in denen Vereinbarungen zur Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.
  • Die weiteren Voraussetzungen zur Inanspruchnahme von Kug behalten ihre Gültigkeit.

Die Agentur für Arbeit Berlin-Mitte hat außerdem einen Fahrplan für die Beantragung von Kurzarbeitergeld erstellt.

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  • Die Bundesregierung erleichtert den Zugang zur Grundsicherung (Arbeitslosengeld II) für Selbstständige. Damit sollen Lebensunterhalt und Unterkunft in der Krise trotz Verdienstausfall gesichert werden.
  • Im Zuge der Corona-Krise wurde für Selbstständige und Freiberufler der Zugang zu Leistungen der Grundsicherung nach dem SGB II vereinfacht. Wichtig bleibt jedoch weiterhin: Zur Berechnung des Leistungsanspruches ist das gemeinsame Einkommen des*der Hilfebedürftigen und der mit ihm*ihr in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen zu berücksichtigen. Um Verzögerungen bei der Leistungsbewilligung zu vermeiden, sollten die Einkommensangaben der betreffenden Personen (i.d.R. Lebens- oder Ehepartner*in) immer vollständig im Antrag erfasst werden.
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  • Ergänzend zu den Unterstützungen für Unternehmen und Selbstständige, ist es unter bestimmten Bedingungen für Unternehmen und Selbstständige möglich, dass die Beitragszahlungen für die Sozialversicherungen von den gesetzlichen Krankenkassen vorübergehend gestundet werden.
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Zum 1. Juli 2020 sind die zivilrechtlichen Vorschriften zum Kündigungsausschluss im Mietrecht sowie zum Zahlungsausschub bei Verbraucherdarlehensverträgen und existenzsichernden Verträgen wie z. B. über Telefon, Strom und Gas ausgelaufen.

Das bedeutet zusammengefasst:

  1. COVID-19-bedingte Mietschulden für die Monate April 2020 bis Juni 2020 müssen bis spätestens 30. Juni 2022 zurückgezahlt werden. Ab 1. Juli 2020 müssen die normalen Mietzahlungen wieder aufgenommen werden, andernfalls drohen zivilrechtliche Maßnahmen bis hin zur Kündigung.
  2. Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Kleinstgewerbetreibende können ab dem 1. Juli 2020 Zahlungen für wesentliche Dauerschuldverhältnisse zur Eindeckung mit Leistungen der angemessenen Daseinsvorsorge bzw. mit Leistungen zur angemessenen Fortsetzung des Erwerbsbetriebs nicht weiter aufgrund der Pandemie aufschieben.
  3. Die COVID-19-bedingte Stundung von Verbraucherdarlehen verlängert den jeweiligen Darlehensvertrag um den Zeitraum der Stundung von bis zu drei Monaten. Ab 1. Juli 2020 müssen die verschobenen monatlichen Darlehensraten daher wieder gezahlt werden, sofern sich Verbraucherinnen und Verbraucher mit ihrer Bank nicht auf eine andere Lösung verständigt haben.
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  • Um Unternehmen auch weiterhin die Möglichkeit zu geben, sich unter Inanspruchnahme staatlicher Hilfsangebote und im Rahmen außergerichtlicher Verhandlungen zu sanieren und zu finanzieren, soll die Insolvenzantragspflicht bis zum 31.12.2020 ausgesetzt werden können. Die weitere Aussetzung soll nur für Unternehmen gelten, die pandemiebedingt überschuldet, aber nicht zahlungsunfähig sind.
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Das Programm steht für KMU aus allen Branchen einschließlich Handwerk und freier Berufe mit 3 bis 499 Beschäftigten zur Verfügung. Gefördert werden Investitionen und Maßnahmen zur Digitalisierung von Arbeits- und Geschäftsprozessen sowie zur Erhöhung der IT-Sicherheit nach 2 Modulen:

1. Modul: Förderung von digitalen Technologien, insbesondere Hard- und Software
2. Modul: Förderung von Qualifizierungsmaßnahmen für Mitarbeitende

Gefördert werden je nach Unternehmensgröße bis zu 50% der Investitionssumme.

Ziele des Programms sind z.B.
- die Effizienz der Unternehmensorganisation zu verbessern,
- neue Geschäftsfelder zu erschließen,
- die Marktposition zu stärken

Die Beantragung dieser Fördermittel ist ab 15.10.2020 wieder möglich. Voraussetzung ist ein Digitalisierungsplan, den Sie bereits jetzt vorbereiten können.

Detaillierte Informationen und die Förderrichtlinien finden Sie unter: https://www.digitaljetzt-portal.de/ und https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/digital-jetzt.html

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Das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ sieht Maßnahmen von insgesamt 500 Millionen Euro für kleine und mittlere Unternehmen in den Jahren 2020 und 2021 vor. Gefördert werden Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen oder in den bundes- und landesrechtlich geregelten praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen durchführen.

Ausbildungsbetriebe und ausbildende Einrichtungen können ab Anfang August Ausbildungsprämien bei Erhalt oder Erhöhung ihres Ausbildungsniveaus, Förderung von Ausbildungsvergütung bei Vermeidung von Kurzarbeit und Übernahmeprämien bei Übernahme von Auszubildenden aus pandemiebedingt insolventen Betrieben beantragen.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

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Maßnahmen des Landes

Neue Kontaktbeschränkungen, Schließzeiten und Ausschankverbote für Ladengeschäfte und gastronomische Betriebe. Die nächsten Änderungen der Infektionsschutzverordnung sind seit 10. Oktober in Kraft.

Hier finden Sie die SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung online.

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Die Corona-Pandemie stellt Berlins Wirtschaft vor bisher ungekannte Herausforderungen. Viele Selbstständige und Unternehmen kämpfen derzeit um ihr wirtschaftliches Überleben. Ihnen soll auch weiterhin schnell und unbürokratisch geholfen werden.

Diesem Ziel haben sich die Finanzwirtschaft Berlins gemeinsam mit der hiesigen Handwerkskammer, der Industrie- und Handelskammer zu Berlin, dem Startupverband, dem Berliner Senat sowie Berlin Partner in einer gemeinsamen Erklärung verschrieben.

Lesen Sie hier die Erklärung im Wortlaut
#ZusammenfürBerlinsWirtschaft

Lesen Sie hierzu auch die Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe vom 17.04.2020.

Die Partner*innen:
  • Senatsverwaltung für Finanzen
  • Investitionsbank Berlin (IBB)
  • Ostdeutscher Bankenverband e.V. (OstBV)
  • Berliner Sparkasse
  • Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH
  • Berliner Volksbank e.G.
  • BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg GmbH
  • Industrie- und Handelskammer Berlin e.V. (IHK)
  • Bundesverband Deutsche Startups e.V.
  • Handwerkskammer Berlin (HWK)
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Der Berliner Senat hat sich am 09.04.2020 auf Maßnahmen zur Unterstützung des Mittelstands verständigt: Mit dem Soforthilfeprogramm V wird ein Schutzschirm für Unternehmen mit mehr als 10 und bis zu 100 Beschäftigten gespannt. Das Programm mit einem Finanzvolumen von rund 75 Mio. € wird in den nächsten Tagen erarbeitet und soll folgende Eckpunkte umfassen:

  • im Mittelpunkt der bundesweit bereits definierten Unterstützungsmaßnahmen steht der Schnellkredit der KfW
  • soweit er in Anspruch genommen werden kann, besteht die Möglichkeit, einen Tilgungszuschuss von bis zu 20% zu ergänzen, über den nach 15 Monaten angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens entschieden wird. Sollte es zu einer auf Bundesebene diskutierten steuerlichen Unterstützung bei der Tilgung kommen, ist diese vorrangig einzusetzen
  • soweit er nicht in Anspruch genommen werden kann oder soweit er belegbar nicht ausreicht, besteht die Möglichkeit, alternativ zum Tilgungszuschuss einen Zuschuss vorzusehen (durchschnittliche Höhe nicht über 25 000 Euro, im Einzelfall kann er höher liegen).

Lesen Sie hierzu auch die Pressemitteilung des Senats zur außerordentlichen Sitzung vom 09.04.2020.

Die Anträge auf Mittel aus dem Soforthilfeprogramm V können ab Montag, 18. Mai 2020, 09:00 Uhr online über die Website der Investitionsbank Berlin eingereicht werden.

Die IBB hat eine FAQ-Liste zum Soforthilfeprogramm V zusammengestellt.

Lesen Sie für weitere Informationen auch die Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe vom 11.05.2020.

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Gemeinnützige Vereine und Organisationen können bei der IBB – Investitionsbank Berlin vom 1. bis 25. Oktober 2020 „Ehrenamts- und Vereinshilfen zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie“ (Soforthilfe X) beantragen.

Eine Förderung ist in der Regel bis zu einer Höhe von 20.000 Euro möglich. Sie wird als Zuschuss gewährt, der nicht zurückgezahlt werden muss. Dafür stellt der Berliner Senat Mittel in Höhe von insgesamt 4,9 Mio. Euro zur Verfügung.

Antragsberechtigt sind Vereine und Organisationen mit Sitz in Berlin, die
  • gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen und als steuerbegünstigt anerkannt sind,
  • in denen ehrenamtliches Engagement eine tragende Rolle spielt,
  • die sich zur Berliner Charta zum Bürgerschaftlichen Engagement und zu einer vielfältigen Gesellschaft bekennen und sich gegen Diskriminierung, Gewalt, Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit stellen,
  • die glaubhaft machen können, dass Liquiditätsengpässe infolge der Corona-Pandemie zu Existenzbedrohung führen.

Die ausführliche Pressemitteilung zur Bekanntgabe des Antragszeitraums sowie zur Veröffentlichung der FAQs finden Sie unter folgendem Link: https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.994100.php

Die FAQs finden Sie unter folgendem Link:
https://www.ibb.de/de/wirtschaftsfoerderung/themen/coronahilfen/faq-ehrenamts-und-vereinshilfen.html

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Start des Wirtschaftsförderprogrammes „Digitalprämie Berlin“ ab 02.11.2020

Mit der stetigen Veränderung der Arbeits- und Wirtschaftswelt hin zu einer immer stärker ausgeprägten Digitalisierung werden die Nutzung zeitgemäßer digitaler Anwendungen und die Innovation des eigenen Geschäftsmodells zunehmend überlebenswichtig. Nicht immer stehen hierfür ausreichend Zeit und Ressourcen zur Verfügung, schon gar nicht, wenn das betriebliche Tagesgeschäft aufgrund von externen Einflüssen zusätzlich unter Druck steht.

Im Rahmen der umfassenden Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie legt das Land Berlin deshalb wie im August angekündigt nun das* Wirtschaftsförderprogramm „Digitalprämie Berlin“* auf und unterstützt damit aktiv den laufenden Digitalisierungsprozess des Berliner Mittelstands.

  • So werden mit der Digitalprämie Berlin im Zuge eines vollständig digitalisierten Förderverfahrens unbürokratische Direktzuschüsse von bis zu 17.000 € für konkrete Digitalisierungsvorhaben gewährt.
  • Antragstellungen werden voraussichtlich ab dem 02. November 2020 möglich sein.
  • Antragsberechtigt sind hauptberuflich tätige Berliner Soloselbstständige sowie kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten.
  • Zur Vorbereitung und tiefergehenden Information über die konkreten Inhalte, Fördervoraussetzungen und das Verfahren des bevorstehenden Förderprogrammes Digitalprämie Berlin steht ab sofort die entsprechende Richtlinie des Landes Berlin auf der Website der IBB zur Verfügung.
  • Die Möglichkeit zur Beratung und Klärung von förderspezifischen Fragestellungen wird mit dem voraussichtlichen Programmstart am 02. November 2020 bestehen.
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Die besonders hart von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen des Berliner Mittelstandes mit über 10 und bis zu 249 Beschäftigten können seit dem 17.08.2020 Zuschüsse ihrer gewerblichen Mieten bzw. Pachten für die Monate April und Mai 2020 beantragen, sofern diese bisher noch nicht durch andere Hilfsprogramme bezuschusst wurden.

Es werden Zuschüsse in Höhe von 50% der Gewerbemiete von grundsätzlich bis zu 10.000 Euro gewährt.

Voraussetzungen sind:
  • mehr als 10 bis zu 249 Beschäftigte
  • im April und Mai wurden keine Soforthilfe in Anspruch genommen
  • ein Umsatzausfall von mehr als 60% im Vergleich zu den beiden Vorjahresmonaten

Weitere Informationen sowie den Link zum Antragsformular finden Sie unter : https://www.ibb.de/de/foerderprogramme/soforthilfe-gewerbemieten.html

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  • Die Investitionsbank Berlin (IBB) hat eine Liste mit häufig gestellten Fragen rund um die Corona-Programme veröffentlicht: FAQ Coronahilfe in Berlin
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Ab sofort können Berlinerinnen und Berliner auch online einen Antrag auf Entschädigung gemäß § 56 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz geltend machen. Diese rechtliche Möglichkeit besteht grundsätzlich für Personen, die einen Verdienstausfall erlitten haben, weil sie auf Anweisung eines Berliner Gesundheitsamtes ein vorübergehendes Tätigkeitsverbot hatten oder in Quarantäne mussten.

Der Digitale Antrag kann über das Service-Portal Berlin abgerufen werden:

Lesen Sie hierzu auch die gemeinsame Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Inneres und Sport und der Senatsverwaltung für Finanzen vom 21.04.2020.

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Die aktuelle Lage stellt Gastronom*innen in besonderer Weise vor große Herausforderungen. Eine Reihe von Restaurants versucht, über Abhol- und Lieferservice die gravierendsten Verluste abzufedern und weiterhin für die Berliner*innen da zu sein. In Kooperation mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, CityLab Berlin, OpenData Informationsstelle, DEHOGA Berlin und IHK Berlin soll die Gastronomie mit einem konkreten Angebot unterstützt werden:

Für gastronomische Einrichtungen besteht die Möglichkeit, ihren Abhol- und/oder Lieferservice auf #berlinliefert einzustellen. Kund*innen können auf der Website sehen, welche Restaurants in ihrer Gegend Essen ausliefern oder zur Abholung bereitstellen.

Über einen Klick wird man auf die Seite der jeweiligen gastronomischen Einrichtungen geleitet, wo dann die Bestellung getätigt werden kann. Hier geht’s zum Anmelde-Formular für Betriebe

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Agentur für Arbeit Berlin-Mitte

  • Die Dienststelle der Agentur für Arbeit Berlin-Mitte ist derzeit nicht für den Publikumsverkehr geöffnet. Sie ist aber weiterhin für Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen erreichbar – telefonisch, postalisch, per E-Mail oder über ihre Online-Services.
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Jobcenter Berlin-Mitte

  • Persönliche Vorsprachen im Jobcenter Berlin-Mitte sind derzeit nur sehr eingeschränkt möglich. Um auch jetzt eine durchgehende und rechtzeitige Leistungsgewährung sicherzustellen, ist das Jobcenter Berlin-Mitte jedoch weiterhin erreichbar. Aktuelle Informationen dazu finden Sie auf der Website des Jobcenters Berlin-Mitte sowie unter der zusätzlich eingerichteten Servicenummer: 030 555545 7777
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  • Neue Sonderhotline für Selbstständige, Freiberufler und Betroffene: 0800 – 4 5555 23
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Unternehmen helfen Unternehmen

Nahezu jedes Berliner Unternehmen ist in unterschiedlicher Intensität von den Auswirkungen der Corona-Krise und dem Herunterfahren gesellschaftlicher Aktivitäten betroffen. Damit massive Zusammenbrüche von Unternehmen vermieden werden, haben Bund und Land verschiedene Unterstützungs- und Förderprogramme aufgelegt, die Unternehmen in dieser existentiellen Situation helfen sollen, über die Zeit des Stillstands hinwegzukommen: Zuschüsse, Liquiditätsdarlehen, Bürgschaften, Kurzarbeitergeld, Stundung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen.

Nicht alle kennen sich mit den Formalitäten und den mitunter doch noch vorhandenen bürokratischen bzw. betriebswirtschaftlichen Abwicklungen aus. Um über diese Antragshürden zu kommen, haben die Wirtschaftsförderung Mitte, das itw Institut für Aus- und Weiterbildung gGmbH und das Unternehmensnetzwerk Moabit ein Matching-Programm entwickelt, in dem Unternehmen mit Erfahrungen, Kenntnissen und erfolgreicher Fördermittelumsetzung solchen helfen, die „Hilfe auf Augenhöhe“ benötigen.

Sie wissen was?
Sie haben erfolgreich Zuschussprogramme bzw. ein Förderdarlehen oder Kurzarbeitergeld erhalten und sind bereit, Ihr Wissen und Ihre Erfahrung mit anderen Unternehmen zu teilen, damit auch diese an Unterstützungsmöglichkeiten gelangen? Teilen Sie uns Ihre Kontaktdaten, Branchenzugehörigkeit und Ansprechpartner mit, damit wir den Kontakt zu Unternehmen herstellen können, die Beratungsbedarf haben.

Sie brauchen Hilfe?
Noch haben Sie keine öffentlichen Förderprogramm in Anspruch genommen, um Ihr Unternehmen und die Arbeitsplätze durch die Krise zu bringen. Sie brauchen Unterstützung und nennen uns die konkreten Eckwerte Ihres Hilferufs (Kontaktdaten).

Die Vermittler*innen
Die Wirtschaftsförderung des Bezirks Mitte und Berlin Partner sammeln die Unterstützer*innen und Hilfesuchenden und stellen im Einzelfall den direkten Kontakt zwischen den Unternehmen her. Dadurch kann der Informationstransfer direkt und ohne Umwege zwischen den Unternehmen erfolgen. Es ist immer ein individueller Weg, d.h., dass das helfende Unternehmen nicht befürchten muss, dass seine Kontaktangebote auf „einem offenen Markt“ gehandelt werden.

Die Unterstützer*innen
Die Initiative im Bezirk Mitte wird von der bezirklichen Wirtschaftsförderung und dem Unternehmensnetzwerk Moabit e.V. koordiniert. Weitere Unterstützer*innen sind auch: itw gGmbH, Wirtschaftskreis Mitte e.V., IG Nikolaiviertel e.V., MITTE e.V., IG Müllerstraße, TIM/GSM Turmstraße, TPH Technologiepark Humboldthain e.V.

Kontakt
Bezirksamt Mitte von Berlin – Wirtschaftsförderung
Tel.: (030) 9018-34372, (030) 9018-34374 oder (030) 9018-34375
Mo – Fr: 9.00 – 18.00 Uhr

Unternehmensnetzwerk Moabit e.V.
Tel.: (030) 7899-1137

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Ob Transporthilfe, Social-Media-Beratung oder ein persönliches Coaching: die IHK bietet auf ihrer Webseite ein Schwarzes Brett, auf dem Unternehmer ihre Hilfsangebote unterschiedlichster Art für andere Unternehmen eintragen können.

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Durch die Umstände der Corona-Krise wächst der Bedarf an krisenbedingtem und systemrelevantem Personal in Berlin – wie Ärzten, Krankenpflegern, Handwerkern, Kaufleuten (m/w/d) und mehr. Das Portal www.berliner-heldinnen-jobs.de bündelt Jobangebote für Berufsgruppen, die in der jetzigen Situation besonders gefragt sind.

Berliner Unternehmen können sich hier für die Jobbörse registrieren und eigene Stellenangebote veröffentlichen.

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Der Regionale Ausbildungsverbund Mitte (rav Mitte) bietet lokalen Unternehmen auch in der Corona-Zeit individuelle Unterstützung in der Fachkräfteentwicklung und Fachkräftesicherung, bei der Findung von Auszubildenden und Schülerpraktikant*innen sowie bei allen Ausbildungsfragen.

Kontakt: Katja Klimesch
Tel.: 030 456 01 313
E-Mail: klimesch@itw-berlin.de

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Ein Online-Shop kann aufgrund der derzeitigen Eindämmungsmaßnahmen ein guter Vertriebsweg sein, um weiterhin Einnahmen zu generieren. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Gutscheine zu verkaufen. Hier eine Auswahl an Plattformen:

  • Kiezware richtet sich an kleinere lokale Händler, die keinen eigenen Online-Shop betreiben. Auf der Webseite lässt sich innerhalb weniger Minuten ein kostenloser Mini-Onlineshop eröffnen.
  • Kleine Kiez-Läden, die ihre Waren und ihren Service weiterhin online anbieten möchten, können sich auf Support Small Business listen lassen.
  • Die Non-Profit-Plattform Helfen.Berlin ermöglicht den Kauf von Gutscheinen für unsere Berliner Lieblingsorte wie Lokale, Bars, Clubs, Museen, Theater und weitere Läden, deren Existenz aufgrund der Corona-Krise bedroht ist. Die Gutscheine können eingelöst werden, sobald die Orte wieder geöffnet haben. So kann ihnen jetzt das Geld zur Verfügung gestellt werden, das wir in den nächsten Monaten sowieso bei ihnen ausgeben werden. Betroffene Lieblingsorte können sich selbst auf der Plattform registrieren.
  • Online-Shops für Gutscheine bietet ebenfalls das Portal #supportyourlocal an. Lokale Betriebe können einen Gutschein-Shop für ihre Waren oder Dienstleistungen eröffnen – Kund*innen können diese kaufen und später einlösen.
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#berlinliefert

Die aktuelle Lage stellt Gastronom*innen in besonderer Weise vor große Herausforderungen. Eine Reihe von Restaurants versucht, über Abhol- und Lieferservice die gravierendsten Verluste abzufedern und weiterhin für die Berliner*innen da zu sein. In Kooperation mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, CityLab Berlin, OpenData Informationsstelle, DEHOGA Berlin und IHK Berlin soll die Gastronomie mit einem konkreten Angebot unterstützt werden:

Für gastronomische Einrichtungen besteht die Möglichkeit, ihren Abhol- und/oder Lieferservice auf #berlinliefert einzustellen. Kund*innen können auf der Website sehen, welche Restaurants in ihrer Gegend Essen ausliefern oder zur Abholung bereitstellen.

Über einen Klick wird man auf die Seite der jeweiligen gastronomischen Einrichtungen geleitet, wo dann die Bestellung getätigt werden kann. Hier geht’s zum Anmelde-Formular für Betriebe

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  • Viele Einzelhändler*innen haben seit dem 22.04.2020 zwar wieder geöffnet, in der Regel aber mit veränderten Öffnungszeiten. Um den Kund*innen einen Überblick zu bieten, welche Läden zu welchen Zeiten geöffnet haben, können Händler*innen die Plattform Washatauf.de vom Handelsverband Berlin-Brandenburg und dem Verband der Digitalwirtschaft Berlin-Brandenburg, SIBB, nutzen.
  • Auch die OpenStreetmap Community hat ein Instrument für die Corona-Krise: www.bleibtoffen.de
    Die Übersichtskarte basiert auf der kollaborativ erstellten OpenStreetmap Karte. Jede*r kann für die dort hinterlegten Geschäfte eingeben, ob und wann diese geöffnet sind sowie Möglichkeiten zur Abholung und Lieferung.
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Berlin (a)live: Kalender für Kultur-Events im Netz
Lesungen, Konzerte, Performances: Berlin (a)live ist ein Online-Kalender für Kultur-Events in Berlin und weltweit. Künstler*innen haben die Möglichkeit, ihre Veranstaltung als Live-Stream oder Angebot on-demand einzutragen. Optional können in die Veranstaltungseinträge Spenden-Links eingebunden werden.

United We Stream: Spendenfond für Berliner Clubcultur
Die Initiative United We Stream zeigt mehrmals wöchentlich Live-Sets aus Berliner Clubs wie Tresor, Kater Blau, Alte Münze. Während des Streams werden Spenden in einem Fond gesammelt. Clubs und Live-Musikspielstätten mit Sitz in Berlin und einer Kapazität für maximal 1500 Personen können sich für diesen Fond bewerben. Weitere Details sind hier verfügbar.

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Weitere Informationen und Beratung

Investitionsbank Berlin
Hotline: 030 2125 4747
E-Mail: wirtschaft@ibb.de

Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie
Hotline: 030 46302-440
Servicezeiten 9 – 18 Uhr

Visit Berlin
Hotline: 030 264748 – 886
Montag – Freitag, 9 – 18 Uhr

Industrie- und Handelskammer Berlin
Hotline für Berliner Mitgliedsunternehmen: 030 31510 919
Montag – Donnerstag, 8 – 17 Uhr und Freitag 8 – 16 Uhr

Handwerkskammer Berlin
Betriebsberatung: 030 25903-467 / -459
E-Mail: betriebsberatung@hwk-berlin.de

Deutscher Hotel- und Gaststättenverband Berlin e.V. (DEHOGA Berlin)
Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V.