Berichte und Publikationen

Berichte und Publikationen, Deckblätter der QPK-Berichte
Bild: BA Mitte, QPK

Reihe “Beiträge zur Gesundheitsförderung und Gesundheitsberichterstattung”

Diese Reihe enthält Veröffentlichungen, die durch die Organisationseinheit für Qualitätsentwicklung, Planung und Koordination direkt erstellt wurden, sowie Studien, Master- oder Bachelorarbeiten, deren Erstellung durch uns betreut und begleitet wurde und die einen Beitrag zur Analyse und Betrachtung bestimmter gesundheitlicher Fragestellungen im Bezirk Mitte leisten.
Hier finden Sie im Folgenden die Bände dieser Reihe aufgelistet, die im Laufe der letzten 10 Jahre erstellt worden sind.

Darüber hinaus können Sie aber auch sämtliche älteren Bände sowie auch weitere Veröffentlichungen, die außerhalb dieser Reihe erschienen sind, abrufen.

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Basisdaten zur Bevölkerung und sozialen Lage im Bezirk Berlin-Mitte. Mitte im Spiegel der Berliner Bezirke

Gesundheits- und Sozialbericht
Bezirk Mitte, OE Qualitätsentwicklung, Planung und Koordination, 2018.

Gesundheits- und Sozialbericht 2018

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Lebenslagen und Gesundheit im Bezirk Berlin-Mitte. Eine geschlechterdifferenzierte Analyse

Gesundheitsbericht
Bezirk Mitte, OE Qualitätsentwicklung, Planung und Koordination, 2016.
Anhand einer Vielzahl von Datenquellen, sowohl für den Bezirk Mitte als auch für die Landes- bzw. Bundesebene wird in diesem Bericht eine differenzierte Analyse der Lebenslagen und Gesundheit der beiden Geschlechter durchgeführt. Im ersten Teil werden die unterschiedlichen Lebenslagen von Männern und Frauen in einer Reihe von Bereichen untersucht. Hierbei werden insbesondere die Unterschiede in Hinblick auf Bildung und Erwerbstätigkeit beleuchtet. Der zweite Teil des Berichts befasst sich mit den Unterschieden zwischen Frauen und Männern in ihrem Gesundheitsverhalten sowie ihrer gesundheitlichen Lage.
Der Bericht enthält in seinen rund 150 Seiten insgesamt 117 Schaubilder.
Wussten Sie schon, …

  • dass im Schuljahr 2014/2015 ca. 43% der weiblichen aber nur knapp über 30% der männlichen Schulabsolventen im Bezirk Mitte Abitur gemacht haben?
  • dass im gleichen Schuljahr über 20% der männlichen und über 14% der weiblichen Schulabgänger im Bezirk Mitte die Schule ohne Abschluss verlassen hat?
  • dass trotz Aktionen wie Girls Day und Boys Day die meisten Ausbildungsberufe in Berlin entweder stark männlich oder stark weiblich besetzt sind?
  • dass sich seit 1992 der Abstand zwischen dem Anteil der Raucher (29%) und Raucherinnen (20,3%) in Deutschland von ca. 15% auf ca. 9% reduziert hat?
  • dass sowohl Frauen als auch Männer aus Mitte hervorgehobene Plätze in der bezirklichen Rangordnung bei vermeidbarer Sterblichkeit durch ischämische Herzkrankheiten belegen?
  • dass Frauen in Mitte im Durchschnitt fast sechs Jahre länger als Männer leben, d.h. 82 vs. 76,1 Jahre?

Lebenslagen und Gesundheit im Bezirk Berlin-Mitte - Eine geschlechterdifferenzierte Analyse

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Sprachförderung in den Kitas im Bezirk Mitte

Gesundheitsbericht
Bezirk Mitte, OE Qualitätsentwicklung, Planung und Koordination, 2015.
In diesem Bericht wird versucht, anhand einer Kitabefragung zum Thema Sprachförderung und der Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchung (ESU) eine Verbindung zwischen den Aktivitäten zur Sprachförderung in den befragten Kitas und den Ergebnissen der ESU im Bereich Sprache bei Kindern mit Migrationshintergrund (MH) aus der unteren sozialen Schicht herzustellen.
Die Ergebnisse der Kitabefragung zeigen die Heterogenität der Rahmenbedingungen in den einzelnen Kitas. Durch die Auswertung der ESU wird die Wichtigkeit eines möglichst langen Kitabesuchs für die Sprachentwicklung der Schulanfänger deutlich. Bei der Evaluation der Maßnahmen zeigt sich insbesondere ein Ansatz mit einem hohen Maß an Elternbeteiligung als vielversprechend.
Der Bericht enthält in seinen rund 40 Seiten insgesamt 27 Schaubilder.
Wussten Sie schon, …

  • dass sich der Anteil an Kindern im Bezirk Mitte, die mehr als zwei Jahre vor der Einschulung eine Kita besuchte, von 2005 bis 2014 deutlich erhöht hat?
  • dass in den letzten Jahren fast 7-mal so viele Kinder aus der oberen als aus der unteren sozialen Schicht länger als 4 Jahre in der Kita waren?
  • dass Kinder mit Migrationshintergrund (MH) aus der unteren sozialen Schicht, die mehr als 4 Jahre in der Kita waren, fast 3,5 mal so häufig gut Deutsch sprachen wie diejenigen, die keine Kita besucht haben?
  • dass Kinder, die weniger als 1 Jahr die Kita besuchten, fast 6-mal häufiger Auffälligkeiten im S-ENS-Test „Sätze nachsprechen“ aufwiesen als Kinder, die mehr als 4 Jahre in der Kita waren?
  • dass intensive Elternbeteiligung womöglich zu deutlich bessere Ergebnisse bei der Sprachförderung in der Kitas beiträgt?

Sprachförderung in den Kitas im Bezirk Mitte

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Einrichtungsbesuch und Kindergesundheit im Bezirk Berlin-Mitte

Gesundheitsbericht
Bezirk Mitte, OE Qualitätsentwicklung, Planung und Koordination, 2013.

Einrichtungsbesuch und Kindergesundheit im Bezirk Berlin-Mitte

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Basisdaten zur Bevölkerung und sozialen Lage im Bezirk Berlin-Mitte

Sozialbericht.
Bezirk Mitte, OE Qualitätsentwicklung, Planung und Koordination, 2013
Neben einer Betrachtung der Bevölkerung, wobei ein Schwerpunkt auf die Verteilung der Menschen mit Migrationshintergrund gelegt wird, präsentiert der vorliegende Bericht hochaktuelle Daten zu mehreren wichtigen Indikatoren der sozialen Lage in Berlin. Die Indikatoren sind Armut und Reichtum nach der OECD Definition, Bildung, Einkommen, Altersgrundsicherung und der Empfang von ALG II.
Ein besonderes Anliegen der Analyse war es, die Betroffenheit von Kindern und Jugendlichen durch ALG II-Bezug in der Familie für die LOR festzustellen. Am anderen Ende des Altersspektrums zeigt die altersgruppenbezogene Analyse der Altersgrundsicherung eine Problemkonstellation auf, die eine Rückkehr der Altersarmut in kommenden Jahren erahnen lässt.
Im Anschluss an die deskriptive Darstellung der unterschiedlichen Problemlagen werden mögliche Handlungsansätze für den Bezirk skizziert.
Der Bericht enthält in seinen rund 40 Seiten insgesamt 6 Karten, 16 Schaubilder und 4 Tabellen.
Wussten Sie schon, …

  • dass in einem Kiez im Bezirksteil Wedding 66,4% die Bevölkerung einen Migrationshintergrund hat?
  • dass mehr als 15.000 Menschen (21,5% der Bevölkerung) im Bezirksteil Gesundbrunnen türkischer Herkunft sind?
  • dass 37,3% der erwachsenen Bevölkerung in Mitte über keinen beruflichen Abschluss verfügt?
  • dass fast 29% der unter 65-jährigen Bevölkerung in Mitte Arbeitslosengeld II empfängt — in einigen Gebieten sogar über 45%?
  • dass jedes dritte unter 15-jährige Kind in Berlin (in Mitte jedes zweite Kind) in einer Familie wohnt, die auf ALG II für ihren Lebensunterhalt angewiesen ist?
  • dass 9,1% der älteren Bevölkerung in Mitte Altersgrundsicherung empfängt?
  • dass der Anteil der Altersgrundsicherungsempfänger in den „jüngeren“ Altersgruppe (65 – 75 Jahre) deutlich höher als bei den Hochaltrigen ist?
  • dass während 17,6% der Bevölkerung in Steglitz-Zehlendorf im relativen „Reichtum“ lebt, dies auf nur 6,1% der Bevölkerung in Mitte zutrifft?

Basisdaten zur Bevölkerung und sozialen Lage im Bezirk Berlin-Mitte, 2013

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Migration und Gesundheit im Bezirk Mitte.

Gesundheitliche und soziale Lage der Bevölkerung unter Berücksichtigung des Migrationshintergrundes

Gesundheitsbericht
Bezirk Mitte, OE Qualitätsentwicklung, Planung und Koordination, 2011
Im ersten Teil dieses Berichts werden die Bevölkerung und soziale Lage im Bezirk Mitte anhand der amtlichen Statistik analysiert. Hierbei wird ein besonderes Augenmerk auf die Unterschiede zwischen Ausländern sowie Deutschen mit und ohne Migrationshintergrund gelegt.
Der zweite Teil des Berichts beginnt mit einer Literaturrecherche zu Migration und Gesundheit. Anschließend werden die wichtigsten Ergebnisse von bezirklichen Erhebungen in vier Lebensaltern vorgestellt. Diese sind die Schuleingangsuntersuchung, die Jugendarbeitsschutzgesetzuntersuchung, eine Befragung der Eltern der Schulanfänger sowie eine Befragung älterer Menschen (LISA).
Der Bericht beinhaltet in seinen rund 180 Seiten insgesamt 2 Karten, 94 Schaubilder und 15 Tabellen.
Wussten Sie schon, …

  • dass ca. 45% der Bevölkerung im Bezirk Mitte einen Migrationshintergrund hat?
  • dass 13,3% der erwachsenen Bevölkerung in Mitte keinen Schulabschluss hat?
  • dass die türkischen Schulanfänger besser geimpft sind als Kinder aus allen anderen Herkunftsgruppen?
  • dass ein längerer Kitabesuch sowohl mit besseren Sprachkenntnissen als auch mit einer besseren Mundgesundheit einhergeht?
  • dass türkische und arabische Jugendliche deutlich weniger rauchen als deutsche?
  • dass Menschen aus den oberen und mittleren
  • sozialen Schichten häufiger einen riskanten Alkoholkonsum vorweisen als schlechter Gestellte?
  • dass die arabischen Eltern der Schulanfänger den allgemeinen Gesundheitscheck wesentlich häufiger als die Eltern der andere großen Herkunftsgruppen in Anspruch nehmen?
  • dass ältere türkische und arabische Menschen viel eher Anzeichen von Depression zeigen als Deutsche?

Gesundheitsbericht "Migration und Gesundheit", 2011

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LISA - Lebensqualität, Interessen und Selbstständigkeit im Alter

Ergebnisse einer Befragung älterer Menschen im Bezirk Mitte von Berlin

Gesundheitsbericht
Bezirk Mitte, OE Qualitätsentwicklung, Planung und Koordination, 2010
In diesem Bericht werden die wichtigsten Ergebnisse der Befragung „LISA“ vorgestellt. Dabei steht LISA für „Lebensqualität, Interessen und Selbstständigkeit im Alter“. Hierbei wurde im Rahmen der bezirklichen Gesundheitsberichterstattung mit der personellen Unterstützung von engagierten Public-Health-Studenten eine ambitionierte Befragung der über 60-jährigen Bevölkerung im Bezirk durchgeführt.
Neben Fragen zur Gesundheit und Lebenssituation enthielt der Fragebogen auch standardisierte Instrumente, um Lebensqualität, soziale Unterstützung, Anzeichen von Depression sowie Hinweise auf Demenz bei der älteren Bevölkerung festzustellen.
Ein besonderes Anliegen bei der Untersuchung war die angemessene Beteiligung von älteren Menschen mit Migrationshintergrund. Durch die Verwendung von muttersprachlichen Fragebögen und Interviewern konnte dieses Ziel insbesondere für die älteren türkischen Bewohner im Bezirk erreicht werden.
Der Bericht beinhaltet in seinen rund 60 Seiten insgesamt 6 Karten, 49 Schaubilder und 7 Tabellen.
Wussten Sie schon, …

  • dass ein viel höherer Anteil der Frauen (65,8%) als der Männer (40%) ab 60 Jahren allein lebt?
  • dass insbesondere besser situierte ältere Menschen Bekannte/Freunde aus anderen Kulturen haben?
  • dass ältere Männer „bewegungsfreudiger“ als die Frauen sind?
  • dass fast 70% der älteren Menschen in Mitte übergewichtig oder adipös sind?
  • dass besser situierte ältere Menschen um einiges häufiger ein riskantes Trinkverhalten aufweisen als Ältere aus der unteren sozialen Schicht?
  • dass Anzeichen einer Depression insbesondere bei älteren türkischen Menschen zu finden sind?
  • dass schwer adipöse ältere Menschen fast siebenmal häufiger an Diabetes erkrankt sind als Normalgewichtige?

Gesundheitsbericht "Lebensqualität, Interessen und Selbstständigkeit im Alter", 2010

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Gesundheitsbezogene Lebensqualität und soziale Eingebundenheit älterer Menschen im Bezirk Berlin Mitte

Konzeptualisierung und Durchführung einer quantitativen Befragung

Masterarbeit.
Anne Rehner, 2009.

Gesundheitsbezogene Lebensqualität und soziale Eingebundenheit älterer Menschen im Bezirk Berlin Mitte - Konzeptualisierung und Durchführung einer quantitativen Befragung

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Legaler Substanzkonsum und subjektives Wohlbefinden bei Jugendlichen

(Schwerpunkt Alkohol)

Masterarbeit.
Katharina Röpcke-Baysal, 2009.

Legaler Substanzkonsum und subjektives Wohlbefinden bei Jugendlichen, 2009

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Gesundheitsbezogene Lebensqualität von Senioren und Seniorinnen im Bezirk Berlin-Mitte

Bachelorarbeit.
Ute Hilitzer, 2009

Gesundheitsbezogene Lebensqualität von Senioren und Seniorinnen, 2009

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Daten zur Kinder- und Jugendgesundheit

Hintergrundinformationen zur bezirklichen Gesundheitskonferenz.
Bezirk Mitte, OE Qualitätsentwicklung, Planung und Koordination, 2009.

Daten zur Kinder- und Jugendgesundheit, 2009

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Zahngesundheit der Kinder im Bezirk Berlin-Mitte

Gesundheitsbericht.
Bezirk Mitte, OE Qualitätsentwicklung, Planung und Koordination, 2006.
In diesem Bericht wird neben der Betrachtung der Bevölkerung und der sozialen Lage im Bezirk eingehend auf das Thema der Zahngesundheit eingegangen. Im ersten Teil werden die Bevölkerungszusammensetzung und die soziale Lage im Bezirk analysiert. Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Zahngesundheit bei Kindern und Jugendlichen. Hierbei wird das Problem zuerst für Berlin allgemein, dann auf Ebene der Bezirke und schließlich im speziellen für den Bezirk Mitte untersucht. In Teil drei werden die Ergebnisse schließlich zusammengefasst und Handlungsanregungen gegeben.
Der Bericht umfasst mit seinen rund 100 Seiten insgesamt 6 Karten, 49 Schaubilder und 7 Tabellen.
Wussten Sie schon, …

  • dass der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund in Mitte mit 44,5 % wesentlich höher als in den anderen Berliner Bezirken liegt?
  • dass fast 45 % der Bewohner des Prognoseraums Gesundbrunnen Arbeitslosengeld II beziehen?
  • dass Mitte mit 20,6 % der Bevölkerung den höchsten Anteil armer Menschen unter den Berliner Bezirken aufweist?
  • dass der Anteil der Grundschulkinder mit einer Kariesrisikodiagnose in Mitte von allen Berliner Bezirken am höchsten ist?
  • dass insbesondere Kinder aus sozial schwachen Familien hohe Anteile an Karies aufweisen?
  • dass sozial benachteiligte deutsche und türkische Kinder ähnlich hohe Anteile an Karies aufweisen, während solche Kinder aus osteuropäischen Ländern wesentlich höher liegen?
  • dass es in der unteren sozialen Schicht eine enge Korrelation zwischen hohem Fernsehkonsum und dem Vorkommen von Karies gibt?
  • dass sozial benachteiligte Kinder, die keine vorschulische Einrichtung besuchen, überdurchschnittlich häufig behandlungsbedürftige Zähne haben?

Gesundheitsbericht zur Zahngesundheit, 2009

PDF-Dokument (2.0 MB)

Gesundheitliche und soziale Lage der Bevölkerung in Berlin-Mitte

Basisgesundheitsbericht.
Bezirk Mitte, Plan- und Leitstelle Gesundheit, 2006.

Basisgesundheitsbericht Mitte, 2006

PDF-Dokument (7.0 MB)

Bewegung geht uns alle an - Bewegungsförderung für Kinder und Jugendliche in Berlin-Mitte

Dokumentation der Gesundheitskonferenz in Berlin-Mitte.
Bezirk Mitte, Plan- und Leitstelle Gesundheit, 2006.

Dokumentation der Gesundheitskonferenz "Bewegung geht uns alle an", 2006

PDF-Dokument (1.7 MB)

Bewegung und Bewegungsverhalten bei Siebtklässlern in Berlin-Mitte

Materialien zur Gesundheitskonferenz in Berlin-Mitte.
Bezirk Mitte, Plan- und Leitstelle Gesundheit, 2006.

Studie "Bewegungsverhalten von Siebtklässlern", 2006

PDF-Dokument (698.5 kB)

Häusliche Gewalt und Gesundheit

Gesundheitsbericht.
Bezirk Mitte, Plan- und Leitstelle Gesundheit, 2006.
Im ersten Kapitel wird das Thema häusliche Gewalt in der relevanten Literatur näher betrachtet. Anschließend wird die Situation in Berlin-Mitte analysiert und auf die insgesamt schlechte Datenlage in diesem Bereich eingegangen. In diesem Kontext wird auch von den Ergebnissen einer durch die Recherchen für diesen Bericht angestoßenen Tagung am Robert Koch-Institut berichtet. Im vierten Kapitel werden existierende Handlungsansätze im Land Berlin dargestellt. Anschließend werden anhand der Ergebnisse Vorschläge für die weitere Arbeit im Bezirk formuliert.
Der Bericht umfasst mit seinen rund 60 Seiten insgesamt 10 Schaubilder und 2 Tabellen.
Wussten Sie schon, …

  • dass es sich in 90 % der Fälle von häuslicher Gewalt um Angriffe männlicher Täter auf weibliche Opfer handelt?
  • dass 40 % bis 50 % aller Frauen im Laufe ihres Lebens Opfer von Gewalt sind?
  • dass häusliche Gewalt Frauen aus allen Schichten und Bevölkerungsgruppen trifft?
  • dass Migrantinnen aus der Türkei und aus Osteuropa häufiger von häuslicher Gewalt betroffen sind als Frauen aus der restlichen Bevölkerung?
  • dass neben den unmittelbaren körperlichen Verletzungen, häusliche Gewalt oft auch sehr langwierige und tiefgreifende psychische Folgen für die Betroffenen hat?
  • dass es sehr wenige aussagekräftige Daten zum Ausmaß häuslicher Gewalt in Berlin und den einzelnen Bezirken gibt?
  • dass die deutsche Version der internationalen Klassifikation für Krankheiten (ICD 10 GM) eine differenzierte Klassifikation der äußeren Ursachen für Vergiftungen, Verbrühungen und Verletzungen nicht zulässt?
  • dass es wesentlich mehr Polizeieinsätze wegen häuslicher Gewalt in Mitte als im Berliner Durchschnitt gibt?
  • dass Betroffene täglich von 9.00 Uhr bis 24.00 bei der BIG-Hotline (611 03 00) kompetente Beratung bzw. Weitervermittlung erhalten können?

Gesundheitsbericht "Häusliche Gewalt", 2006

PDF-Dokument (1.1 MB)

Bewegung geht uns alle an - Sportdistanz bei Kindern und Jugendlichen

Studie.
Helke Marienhagen
mit Bezirksamt Mitte von Berlin – Plan- und Leitstelle Gesundheit, 2006.

Studie "Bewegung geht uns alle an", 2006

PDF-Dokument (235.7 kB)