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Integriertes Handlungskonzept Leopoldplatz

Ausgezeichnet

Das Projekt „Leopoldplatz – Gemeinsam einen Platz für alle gestalten“ wurde am 24.09.2014 mit dem zweiten Platz beim Präventionspreis der Landeskommission Berlin gegen Gewalt ausgezeichnet. Dieser Preis ist eine Anerkennung und Ermutigung für das Netzwerk der vielen engagierten Menschen, die sich für Verbesserungen auf dem Platz eingesetzt haben und weiterhin einsetzen.

Urkunde Präventionspreis

  • Urkunde Präventionspreis

    PDF-Dokument (312.1 kB)

Leitvorstellungen des integrierten Handlungskonzepts am Leopoldplatz

  • Anwohnende, Familien sowie Besuchende sollen sich auf dem Platz wohlfühlen.
  • Problematische Nutzer*innengruppen werden nicht verdrängt.
  • Der Drogenhandel ist energisch zu bekämpfen.
  • Mediation und Konfliktmoderation mit Betroffenen

Weitere Informationen

  • Franziska Becker: Umkämpfte Plätze. Gemeinwesenmediation und Konfliktmanagement. In: Perspektive Mediation. Beiträge zur Konfliktkultur, 1/2012, S. 33-37.

    PDF-Dokument (277.0 kB)

  • Franziska Becker, Sanda Hubana: Ein Platz für alle? Gemeinwesenbezogene Konfliktvermittlung in der sozialen Stadtentwicklung. In: Gangway e. V. (Hrsg.): „Und da gibt es Menschen, die einfach da wohnen“. Interventionsstrategien im öffentlichen Raum. Ein Erfahrungsbericht der Straßensozialarbeit mit Erwachsenen in belasteten Wohngebieten. Berlin 2015, S. 72-91.

    PDF-Dokument (558.9 kB)

  • Franziska Becker: www.ethnologie-mediation.de, 2015-2022

    PDF-Dokument (1.8 MB)

Gremienstruktur

Der Runde Tisch Leopoldplatz ist Teil des integrierten Handlungskonzepts “Leopoldplatz — ein Platz für alle”. Zur gewalt- und kriminalitätspräventiven Gremienstruktur des Handlungskonzeptes zählen, neben dem Runden Tisch, die Praktikerrunde und die Steuerungsrunde Platzmanagement. Die Praktikerrunde am Leopoldplatz setzt sich handlungs- und lösungsorientiert zu allen konkreten Detailfragen in den Handlungsfeldern auseinander. In der Steuerungsrunde Platzmanagement findet eine regulierende und steuernde Abstimmung statt, die alle Handlungsfelder in den Blick nimmt und eine aktive Balancierung zum Ziel hat.

Weitere Informationen und Protokolle des Runden Tisch Leopoldplatz

Gemeinwesenorientiertes Platzmanagement

  • Übersichtsgrafik zum gemeinwesenorientierten Platzmanagement

    PDF-Dokument (662.1 kB)

Die vier Handlungsfelder des Integrierten Handlungskonzepts am Leopoldplatz

1. Kulturelle Belebung
2. Bauliche Veränderungen
3. Soziale Angebote
4. Verbesserung der Sicherheit

1. Kulturelle Belebung

Aufgrund der Corona-Pandemie sind Veranstaltungen in 2021 nur unter Berücksichtigung der Hygienemaßnahmen umsetzbar.

In regelmäßigen Abständen finden auf dem vorderen Leopoldplatz der Wochen- und Trödelmarkt, der Weddingmarkt und das Lauenburger Kinderfest statt.

2. Bauliche Veränderungen

Geplante bauliche Veränderungen zum hinteren Leopoldplatz (Maxplatz) mit Beteiligungsverfahren für Bürgerinnen und Bürger. Weitere Informationen auf https://mein.berlin.de/projects/leopoldplatz/.

Im Auftrag vom Bezirksamt Mitte, Präventionskoordination, erstellte Frau Dr. Franziska Becker 2018 eine Erhebung zum hinteren Leopoldplatz.

  • Erhebung zum hinteren Leopoldplatz (Maxplatz), 2018

    PDF-Dokument (1.1 MB)

3. Soziale Angebote

Fixpunkt e.V. ist mit dem Projekt „MITTE“ im Rahmen des integrierten Handlungskonzeptes Leopoldplatz vor Ort für die niedrigschwellige und aufsuchende gemeinwesenorientierte Drogen- und Suchthilfe mit Kontaktstelle beauftragt.Integriert in diese Arbeit ist ein niederschwelliges Beschäftigungsprojekt, das Menschen an den Arbeitsmarkt heranführt udn duch das Spritzen sammeln zur Sauberkeit udn Sicherheit für die Nutzenden des Leopolplatzes beiträgt.

Auch die Soziale Wohnhilfe des Bezirksamts ist am Leopoldplatz regelmäßig im Einsatz.

4. Verbesserung der Sicherheit

Ein gemeinwesenorientierter Platzdienst ist im Einsatz, der über niederschwellige Ansprachen und in Kooperation mit der Polizei und dem Ordnungsamt zur Verbesserung des Sicherheitsgefühls und zur verbesserten Sicherheit vor Ort beiträgt. Darüber hinaus vermittelt der Platzdienst Hilfsangebote bei Bedarf, der sich bei den Ansprachen zeigt.

Das Café Leo wurde als temporäre bauliche Maßnahme im Rahmen des bezirklichen Präventionskonzeptes zur Zurückgewinnung des vorderen Leopoldplatzes eingesetzt und besteht bis heute fort. Dieser Bereich war 2009 und 2010 durch massiv auftretende Nutzungskonflikte geprägt. In 2022 wird es nach einem durchgeführten Interessenbekundungsverfahren einen Betreiberwechsel geben.

In der Sanierungszeitung “Ecke Müllerstraße” (Nr. 8 2017, S. 3) finden Sie einen Artikel über den Platzdienst. Zudem hat der Weddingweiser am 12.12.2017 dazu berichtet.

Informative Links