Drucksache - 1321/V  

 
 
Betreff: Freie Stellen schnell besetzen – Einführung eines zentralen Personalmanagements prüfen


Siehe DS 2688/IV
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion DIE LINKEBezirksamt Mitte von Berlin
Verfasser:Urchs, Schrader und die anderen Mitglieder der Fraktion DIE LINKE 
Drucksache-Art:AntragVorlage zur Kenntnisnahme
   Beteiligt:Fraktion der SPD
   Gruppe der Piraten
Beratungsfolge:
BVV Mitte von Berlin Entscheidung
21.06.2018 
19. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin (mit LIVE-Stream) überwiesen   
Hauptausschuss
03.07.2018 
21. öffentliche Sitzung des Hauptausschusses ohne Änderungen im Ausschuss beschlossen   
BVV Mitte von Berlin Entscheidung
20.09.2018 
20. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin (mit LIVE-Stream) ohne Änderungen in der BVV beschlossen   
BVV Mitte von Berlin Entscheidung
20.12.2018 
23. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin mit Zwischenbericht zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlagen:
1. Antrag LINKE, SPD, Piraten vom 12.06.2018
2. BE HA vom 03.07.2018
3. Beschluss vom 20.09.2018
4. VzK ZB vom 05.12.2018

Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:

 

 

(Text siehe Rückseite)

 


Bezirksamt Mitte von BerlinDatum:       11.2018

Abt. Ordnung, Personal und Finanzen       Tel.:23722

 

 

 

 

Bezirksverordnetenversammlung                                             Drucksache Nr.: 1321/V

Mitte von Berlin(2688/IV)

 

 

 

Vorlage - zur Kenntnisnahme

 

über

 

"Freie Stellen schnell besetzen Einführung eines zentralen Personalmanagements prüfen"

 

Wir bitten, zur Kenntnis zu nehmen:

 

Die Bezirksverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung am 20.09.2018 folgendes Ersuchen an das Bezirksamt beschlossen:

 

Das Bezirksamt wird ersucht zu prüfen, ob durch die schrittweise Einführung eines zentral organisierten Personalmanagements die Prozesse der Stellenbesetzung im Bezirksamt beschleunigt und andere Aufgaben im Bereich der Personalentwicklung ressortübergreifend besser bewältigt werden können. Dabei sind zentrale Verantwortung für ein in seiner Gesamtheit arbeitsfähiges Bezirksamt und dezentrale Fach- und Ressourcenverantwortung in Übereinstimmung zu bringen. Die Erfahrungen anderer Bezirke sind zu berücksichtigen.

Gleichzeitig ist zu prüfen, wie bei Beibehaltung eines dezentral organisierten Personalmanagements durch eine zentral gesteuerte Stärkung der internen Dienste eine schnellere Stellenbesetzung gewährleistet werden kann.“

 

Das Bezirksamt hat am   27. November 2018 beschlossen, der Bezirksverordnetenversammlung zur o.g. Drucksache Nachfolgendes als Zwischenbericht zur Kenntnis zu bringen:

 

Am 20. Juli 2018 ist die Rahmen-Dienstvereinbarung über das Personalmanagement

in der Berliner Verwaltung (RDV Personalmanagement) unterzeichnet und mit Rundschreiben IV Nr. 31/2018 von der Senatsverwaltung für Finanzen bekannt gegeben worden.

 

Die Rahmendienstvereinbarung bestimmt in Nr. 3, dass die Verantwortung für das Personal und das Personalmanagement bei der Behördenleitung liegt und die für Personalmanagement zuständige Organisationseinheit (SE Personal und Finanzen) für die strategische Ausrichtung des Personalmanagements innerhalb der Behörde verantwortlich ist.

 

Die SE Personal und Finanzen verantwortet zudem deren Integration in weitere behördliche personalpolitische Ansätze und Schwerpunktsetzungen, entwickelt dafür behördenspezifische Maßnahmen und erstellt ein integriertes behördliches Personalmanagementkonzept, für dessen Umsetzung sie sorgt.

Die RDV sieht weiter vor, dass die für das Personalmanagement zuständige Organisationseinheit die Behördenleitung, die Führungskräfte und alle Beschäftigten bei Planung, Steuerung und Realisierung der Maßnahmen berät und unterstützt.

 

Damit ist eine zentrale Verantwortung und Steuerung im Sinne der BVV-Drucksache vorgegeben worden, die nunmehr der organisatorischen Untersetzung und operativen Umsetzung bedarf. Der Rahmen der dezentralen Fach- und Ressourcenverantwortung ist dahingehend gesetzt, dass die tatsächliche Umsetzung entsprechender Maßnahmen den dezentralen OE obliegt.

 

Der Intention der BVV-Drucksache folgend hat der Leiter der Dienststelle in einem ersten Schritt beschlossen, Stellenbesetzungsverfahren des Schul- und Sportamtes, des Gesundheitsamtes und des Jobcenters Berlin Mitte bis Ende 2019 erprobungsweise durch die SE Personal und Finanzen im Sinne eines Zentralen Bewerbungsbüros (ZBB) nach dem Vorbild des Bezirksamtes Neukölln durchführen zu lassen. Die SE Personal und Finanzen wird dabei operativ vom Internen Dienst des Ordnungsamtes unterstützt. Die in diesem Rahmen gewonnenen Erkenntnisse werden dann nach Ablauf der Erprobung als Grundlage für die Entscheidung  über eine dauerhafte und flächendeckende Einführung dienen.

 

r die übrigen Aufgabenbereiche des Personalmanagements - und dabei primär für den Bereich der Personalentwicklung - wird die SE Personal und Finanzen der zugewiesenen Verantwortung sukzessive durch entsprechende Rahmensetzungen und Zurverfügungstellung von Arbeitshilfen und Leitfäden gerecht werden. Diese werden jeweils im Ausschuss für Personalmanagement unter Beteiligung von Vertreterinnen und Vertretern der Steuerungsrunde (Leitungen der Ämter und OE) und der Beschäftigtenvertretungen thematisiert und entwickelt. Auf diesem Wege konnte bereits eine Arbeitshilfe zum Thema befristete Arbeitsplatzwechsel und Hospitationen auf den Weg gebracht werden, Regelungen zum Talentmanagement oder zum Verfahren bei festgestellter Notwendigkeit eines Arbeitsplatzwechsels befinden sich aktuell in Erarbeitung.

 

A) Rechtsgrundlage:

 

§ 13 i.V.m. § 36 Bezirksverwaltungsgesetz

 

B) Auswirkungen auf den Haushaltplan und die Finanzplanung:

 

a. Auswirkungen auf Einnahmen und Ausgaben:

keine

b. Personalwirtschaftliche Auswirkungen:

 

keine

 

 

Berlin, den 27.11.2018

 

 

 

 

Bezirksbürgermeister von Dassel

 

 
 

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