Drucksache - 1172/V  

 
 
Betreff: Arbeitslosigkeit und Hartz IV vermeiden – Zahl der Schulabbrecher*innen in Mitte endlich nachhaltig senken!
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion der SPDBezirksamt Mitte von Berlin
Verfasser:Matischok, Draeger 
Drucksache-Art:AntragVorlage zur Kenntnisnahme
Beratungsfolge:
BVV Mitte von Berlin Entscheidung
19.04.2018 
17. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin (mit LIVESTREAM) überwiesen   
Jugendhilfeausschuss
03.05.2018 
17. öffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses mit Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Schule
24.05.2018 
18. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Schule vertagt   
14.06.2018 
19. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Schule vertagt   
13.09.2018 
20.öffentliche Sitzung des Ausschusses für Schule mit Änderungen im Ausschuss beschlossen   
BVV Mitte von Berlin Entscheidung
20.09.2018 
20. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin (mit LIVE-Stream) mit Änderungen in der BVV beschlossen   
BVV Mitte von Berlin Entscheidung
20.06.2019 
28. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin (mit LIVE-STREAM und Verleihung der Bezirksverdienstmedaille)      

Sachverhalt
Anlagen:
1. Antrag SPD vom 10.04.2018
2. BE JHA 03.05.2018
3. BE Schule vom 13.09.2018
4. Beschluss vom 20.09.2018
5. VzK ZB vom 17.05.2019

Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:

 

(Text siehe Rückseite)


Bezirksamt Mitte von BerlinDatum:        .05.2019

Abt. Schule, Sport und Facility Management Tel.:           33900

 

 

BezirksverordnetenversammlungDrucksache Nr. 1172/V

Mitte von Berlin

 

Vorlage - zur Kenntnisnahme –

 

über

 

Arbeitslosigkeit und Hartz IV vermeiden – Zahl der Schulabbrecher*innen in

Mitte endlich nachhaltig senken! DS 1172/V

 

 

 

Wir bitten, zur Kenntnis zu nehmen:

 

 

Die Bezirksverordnetenversammlung hat in Ihrer Sitzung am 20.09.2018 folgende

Anregung an das Bezirksamt beschlossen (Drucksache 1172/V):

 

Das Bezirksamt wird ersucht, ressortübergreifend und in Zusammenarbeit

mit der Schulaufsicht ein Konzept für den nachhaltigen Abbau der Zahl

der Schulabbrecher*innen in Mitte zu erstellen und zeitnah umzusetzen.

Dabei ist auch die Zahl der Schulabgänger*innen und die der vom

Schulabbruch bedrohten Schüler*innen ohne Abschluss zu berücksichtigen.

Hierzu ist es erforderlich, Träger wie den Jugendmigrationsdienst bei

der Erstellung hinzuzuziehen.

 

Der Bezirksverordnetenversammlung ist halbjährlich zu berichten,

erstmals zum Ende des I. Quartals 2019.

 

 

Das Bezirksamt hat am 14.05.2019 beschlossen, der Bezirksverordnetenversammlung dazu Nachfolgendes als Zwischenbericht zur Kenntnis zu bringen:

 

 

Aus Sicht des Schul- und Sportamtes und der Schulaufsicht sind bereits Regelungen getroffen worden, auf die alle Beteiligten zurückgreifen. Grundsätzlich sind die Handlungsabläufe miteinander abgestimmt und beruhen auf vertrauensvoller Zusammenarbeit.
Zudem hat das Schul- und Sportamt aber zwischenzeitlich mit der Schulaufsicht, dem Jugendamt und anderen Partnern weitere Abstimmungsgespräche geführt und den Austausch zwischen den Schulen, dem Schul- und Sportamt (Schulorganisation), der Schulaufsicht, dem SIBUZ, dem Jugendamt und der Polizei intensiviert.

 

Diese enge Zusammenarbeit hat aus der Sicht des Schul- und Sportamtes bereits dazu beigetragen, dass ein Rückgang der Schuldistanz an einigen Standorten beobachtet werden kann.

 

Die Konzeptentwicklung erfolgt in gemeinsamer Abstimmung auf Basis der von Schulaufsicht und Jugendamt dazu im Jahr 2014 verabredeten Standards.

Um konkrete Maßnahmen zu vereinbaren, finden an den Schulen regelmäßige Fallbesprechungen statt. Dabei ist die Schulsozialarbeit an den Schulen eng eingebunden. Die Schulen sind zudem im engen Austausch mit dem Jugendamt, den Jugendberatungshäusern und der Jugendberufsagentur.

 

Modellhaft wird an einer Schule gemeinsam mit Schulleitung, dem Schul- und Sportamt und der Polizei ein gemeinsames Verfahren verabredet, um nach Rücksprache aller Beteiligter im Bedarfsfall polizeiliche Zuführungen umzusetzen.

 

Weiterhin werden entsprechend der VO Sonderpädagogik sonderpädagogische Kleinklassen eingerichtet, wenn sowohl die jeweilige Schule, als auch die Schulaufsicht und das zuständige Jugendamt der Region am jeweiligen Schulstandort eine hohe Anzahl an Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich emotional-soziale Erziehung sowie mit der Notwendigkeit des Einsatzes von Hilfen zur Erziehung erkannt haben.

 

Es gilt, Lernmotivation zu stärken, Lern-und Verhaltensstrategien zu erwerben, die erfolgreiches Lernen möglich machen und Schuldistanz  vorzubeugen. In der Regel befinden sich die Schülerinnen und Schüler maximal zwei Jahre in einer solchen Lerngruppe. Das Ziel ist immer die Reintegration in Regelklassen.

 

 

 

A. Rechtsgrundlage:

 

§ 13 i. V. m. § 36 Bezirksverwaltungsgesetz

 

 

B. Auswirkungen auf den Haushaltplan und die Finanzplanung:

 

  1. Auswirkungen auf Einnahmen und Ausgaben: keine

 

  1. personalwirtschaftliche Ausgaben: keine

 

 

Berlin, den 14.05.2019

 

 

 

Bezirksbürgermeister von DasselBezirksstadtrat Spallek

 
 

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