Drucksache - 2702/IV  

 
 
Betreff: Regionalmanagement Alexanderplatz einrichten

Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion der SPDBezirksamt Mitte von Berlin
Verfasser:Matischok-Yesilcimen, Draeger 
Drucksache-Art:AntragVorlage zur Kenntnisnahme
Beratungsfolge:
BVV Mitte von Berlin Entscheidung
21.04.2016 
49. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin überwiesen   
Soziale Stadt, QM, Verkehr und Grünflächen Vorberatung
18.05.2016 
49.öffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziale Stadt, QM, Verkehr und Grünflächen      
15.06.2016 
50. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziale Stadt, QM, Verkehr und Grünflächen      
13.07.2016 
51. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziale Stadt, QM, Verkehr und Grünflächen      
BVV Mitte von Berlin Entscheidung
14.07.2016 
52. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin      
BVV Mitte von Berlin Entscheidung
20.06.2019 
28. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin (mit LIVE-STREAM und Verleihung der Bezirksverdienstmedaille)      

Sachverhalt
Anlagen:
1. Antrag
2. Änderungsantrag
3. 2. Änderungsantrag
4. BE SozStadt
5. Beschluss
6. VzK SB vom 11.06.2019

Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:

 

 

(Text siehe Rückseite)

 


 

Bezirksamt Mitte von BerlinDatum:   .04.2019

Abt. Ordnung, Personal und FinanzenTelefon:32200
Wirtschaftsförderung/ -beratung

BezirksverordnetenversammlungDrucksache Nr.: 2702/IV

Mitte von Berlin


Vorlage -zur Kenntnisnahme-

Über

Regionalmanagement  Alexanderplatz  einrichten

Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:

Die Bezirksverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung am 14.07.2016 folgendes Ersuchen an das Bezirksamt beschlossen (Drucksache Nr. 2702/IV):

 

Das Bezirksamt wird ersucht, sich bei den zuständigen Stellen des Senates dafür einzusetzen, dass am  Alexanderplatz ein Regionalmanagement eingerichtet wird, so wie es das Workshopverfahren Alexanderplatz in seinem Abschlussdokument zum Ausdruck  gebracht hat.

 

Ziel soll dabei u. a. sein:

  • Einbeziehung des näheren Umfeldes in weitere Planungsüberlegungen (Bereich Fernsehturm/ Rathausstraße/Rathausforum, Nikolaiviertel, Gesamtbereich „Historische Mitte“) - Erhöhung der Nutzungs- und Aufenthaltsqualität des Platzes und seines Umfeldes Steigerung des Grünanteils an/auf den Häusern und auf dem Platz
  • Attraktive Zwischennutzung / Freiraumgestaltung der noch nicht bebauten Bereiche
  • Die Nutzbarkeit der Freiflächen in der Umgebung und die Gestaltung  des „inneren“ Alexanderplatzes müssen miteinander korrespondieren.
  • Attraktive, imageprägende Veranstaltungen und Märkte sollen das z. T. vorhandene "Rummelplatzimage“ ablösen. Der Alexanderplatz ist durch Straßenkunst, Kulturinstallationen u. ä. zu qualifizieren
  • r bestehende Nutzungskonkurrenzen: Sicherung und Erweiterung der Fahrradstellplätze im Umfeld des inneren Alexanderplatzes und Prüfung eines Fahrradparkhaus
  • Qualifizierung und Pflege eines touristischen Wegeleitkonzeptes

 

Die Konzeption eines Regionalmanagements soll auch die Akteure vor

Ort wie den Runden Tisch Alexanderplatz, die Stadtteilkoordination Zentrum,

DIE MITTE  e.V. 360°Berlin miteinbeziehen. Des Weiteren ist eine

intensive Jugendbeteiligung zu gewährleisten.

 

 

Das Bezirksamt hat in seiner Sitzung am 11.06.2019 beschlossen, dazu Nachfolgendes als Schlussbericht zur Kenntnis zu bringen:

 

Das Bezirksamt Mitte von Berlin hat in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe im Transformationsraum Berlin Mitte ein Standortmanagement mit Fokus auf Wirtschaft und Tourismus eingerichtet. Gefördert wird das Projekt „Kooperatives Standortmanagement Berlin Mitte“ im Rahmen des Regionalbudgets der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Der Fördermittelzeitraum läuft vom 01. Juli 2017 bis

30.Juni 2019.

 

Aktuell wird der Antrag auf eine Verlängerung des Fördermittelzeitraums bis zum 30. Juni 2020 bearbeitet. 

 

Der Stadtraum des Standortmanagements erstreckt sich vom Alexanderplatz über Hauptbahnhof/ Europacity, Gleisdreieck/ Kulturforum, südl. Friedrichstadt/

Mehringplatz und historische Mitte/ Köllnischer Park.

 

Grundlage des Projekts ist die Programmerstellung für ein Standortmanagement aus dem Jahr 2016, die das jetzt laufende Projekt mit dem Fokus „Netzwerkaufbau für die Berliner Mitte“ beschreibt.

 

Im Vorfeld der Einrichtung des Projekts wurde mit zahlreichen Akteuren aufgenommen, die  Projektidee vorgestellt und Anregungen dazu aufgenommen. Zu den Akteuren zählten u.a. die Verwaltung und Institutionen wie DIE MITTE  e.V. 360°Berlin, die Stadtteilkoordination Alexanderplatz, der Runde Tisch Tourismus, die Initiative Alexanderplatz.

 

Die wesentlichen Aufgaben des Regionalmanagements sind:

 

-          Aufbau eines Netzwerks der Akteure mit Schwerpunkt Wirtschaft und Tourismus

-          Konsensbildung in Richtung Identität, Image, Strategie und Regionalmarketing

-          Entwicklung und Initiierung von teilräumlichen Projekten

-          Einrichtung und Aufbau einer Geschäftsstelle für das Netzwerk

-          Aufbau einer Kommunikationsplattform

 

Der Präventionsrat Mitte unterstützt die Mitglieder der Initiative Alexanderplatz bei der Entwicklung von Strategien für Verbesserungen auf dem Alexanderplatz und auf dem Platz zwischen Fernsehturm und Spandauer Straße.

 

Am 1. Februar 2019 hat im Bezirk Mitte der Alex-Koordinator seine Arbeit aufgenommen. Diese Stellte ist vorläufig bis zum 31. Januar 2023 befristet. Als Ansprechpartner vor Ort wird er mit Anliegerinnen und Anliegern, Unternehmerinnen und Unternehmern, Veranstalterinnen und Veranstaltern sowie Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.

 

Der Alex-Koordinator bildet eine Schnittstelle zwischen den verschiedenen Interessengruppen rund um Alexanderplatz. Er bringt Wünsche, Ideen, Anregungen und Kritik in das Bezirksamt und die bezirklichen Gremien ein und vermittelt bei

Interessenkonflikten.

 

Weitere Aufgaben des Alex-Koordinators sind die Erarbeitung und die Koordination fachübergreifender Handlungskonzepte für den Platz. Dazu steht  er in engem Kontakt zu den bestehenden Netzwerken und Gruppen und intensiviert die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren. Zur  Verbesserung der Positionierung und des Images des Platzes zählt dazu das Veranstaltungskonzept und die Online Darstellung des Areals “

Ziel seiner Arbeit ist es, die Aufenthaltsqualität, die Attraktivität und das Sicherheitsgefühl der Menschen steigern, die den Alexanderplatz besuchen und in nächster Nähe wohnen.

Sowohl das Regionalmanagement als auch der Alex-Koordination wurden im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit, Ordnung und Gleichstellung  vorgestellt und über diesbezügliche aktuelle Entwicklungen im Rahmen der Mitteilungen des Bezirksamts berichtet. Da das Regionalmanagement die Ziele des Antrages nicht umfassend abbilden kann, verzögerte sich die Berichterstattung des Bezirksamts zu dieser Drucksache in der Hoffnung, diese inhaltliche Lücke durch den Alex-Koordinator schließen zu nnen.

 

 

A)    Rechtsgrundlage

§ 13 i.V. mit § 36 BezVG

 

B)    Auswirkungen auf den Haushaltsplan und die Finanzplanung 

  1. Auswirkungen auf Einnahmen und Ausgaben:

keine

  1. Personalwirtschaftliche Auswirkungen:

keine

Berlin, den 11 .06.2019

Bezirksbürgermeister von Dassel

 
 

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