Auszug - Konkrete Maßnahmen für bestehende und künftige Gewerbeansiedlungen  

 
 
46. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Arbeit
TOP: Ö 3.4
Gremium: Wirtschaft und Arbeit Beschlussart: erledigt
Datum: Mo, 23.05.2011 Status: öffentlich
Zeit: 17:30 - 19:20 Anlass: ordentlichen Sitzung
 
Wortprotokoll
Beschluss

Frau Matischok-Yesilcimen merkt an, dass in der letzten Sitzung darum gebeten wurde, dieses Thema auf die Tagesordnung zu setz

Frau Matischok-Yesilcimen merkt an, dass in der letzten Sitzung darum gebeten wurde, dieses Thema auf die Tagesordnung zu setzen.

 

Herr Lehmann fragt nach, ob es seitens des Bezirksamtes Flächen gibt, wo weniger kleinere Gewerbebetriebe angesiedelt werden können oder sollen, ob es also auch Flächen und das nötige Umfeld dazu gibt, die für größere Industriebetriebe geeignet sind.

 

Herr Spallek teilt mit, dass es im Wesentlichen zwei größere Gebiete gibt, die jetzt aktuell bearbeitet werden. Das ist der Innovationspark Humboldthain und das Gründerzentrum in Moabit-West. Weitere Möglichkeiten bestehen in der Heidestraße, in der Quitzowstraße/Ellen-Epstein-Straße und in Teilen der Perlebergerstraße und der Beusselstraße. Zum Hertha-Domizil ist ihm nichts bekannt. Diesbezüglich könnte er aber, da ein Bauantrag für diesen Bereich notwendig wäre, im Stadtentwicklungsausschuss nachfragen.

 

Frau Matischok-Yesilcimen merkt an, dass dieses Thema von Herrn Brückmann (IHK) kam, der sagte, dass von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ein entsprechender Plan „Industrie und Gewerbe“ verabschiedet wurde und die IHK dazu ebenfalls einen Papier erstellt hat. Was jedoch fehlt, sind die entsprechenden Pläne „Gewerbe und Industrie“ aus den Bezirken. Herr Brückmann hatte darauf hingewiesen, dass sich die Bezirke mehr darauf fokussieren müssen, dass Pläne für bestehendes Gewerbegebiet und andere Ressourcen im Abgleich mit der Planung auf der Landesebene erstellt werden. Soweit sich Frau Matischok-Yesilcimen erinnern kann, wurde vom Bezirksamt mitgeteilt, dass solche Pläne existieren und diese im Ausschuss vorgestellt werden. Sie macht den Vorschlag, dass man evtl. die IHK nochmals zu diesem Thema in den Ausschuss einlädt.

 

Herr Spallek teilt mit, dass ihm ein solches Papier für die Bezirksebene nicht bekannt ist. Er geht davon aus, auch wenn es ein stadtentwicklungspolitisches Thema ist, was aber mit dem Thema Wirtschaft korrespondiert, dass er dieses zur Kenntnis bekommen hätte. Er wird sich bei Herrn Gothe erkundigen und auch den Kontakt zur IHK suchen.

 

Herr Lehmann hält fest, dass dies genau der Punkt ist. Die Frage heißt an der Stelle, wo haben wir Industrieflächen, damit Berlin seinen alten Status von vor 15 oder 20 Jahren wieder bekommt. Insofern muss aufgepasst werden, dass man die Flächen nicht zu kleinteilig vergibt, sondern tatsächlich größere Industrieflächen vorhält, die alle Anforderungen auch erfüllen können.

 

Herr Kundt fragt nach, ob diesbezüglich auch der Grundstückseignungsplan der Senatsverwaltung für Grundstücksbrachen betroffen ist und ob dieser angefordert wurde. Denn dort gibt es eine Anlaufstelle für Investoren. Er empfiehlt, dass man evtl. die dortigen Unterlagen anfordert.

 

Abschließend hält Frau Matischok-Yesilcimen fest, dass sie dieses Thema für die nächste Sitzung auf die Tagesordnung setzt und lädt die IHK dazu ein.


 

 
 

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