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GESOBAU engagiert sich mit den Bezirken für Kinderschutz und Jugendhilfemaßnahmen in Berlin

Pressemitteilung Nr. 237/2015 vom 20.05.2015

Die Bezirksstadträtin für Jugend, Schule, Sport und Facility Management, Sabine Smentek, informiert:

Gemeinsam mit den Jugendämtern der Bezirke Reinickendorf, Pankow und Mitte stärkt die GESOBAU AG den aktiven Schutz von Kindern und Jugendlichen. Die Kooperation sieht auch Hilfeleistungen für junge Menschen in ihrem Wohnumfeld vor. Die Kooperationsvereinbarung wurde am 19.05.2015 vorgestellt.

Die Jugendstadträte der Bezirke Mitte, Pankow und Reinickendorf und die Prokuristen der GESOBAU AG, Irina Herz und Lars Holborn, stellten am 19.05.2015 die gemeinsame Kooperation zum Kinderschutz vor. Basis der Kooperation ist eine verbindliche Zusammenarbeit, mit dem Ziel, gemeinsame Standards herzustellen und eine enge Verzahnung der Institutionen zu erreichen, die ein gut aufeinander abgestimmtes Handeln ermöglichen.
Vereinbart wurden konkrete Maßnahmen, wie der regelmäßige Austausch zu allen Fragen des Kinderschutzes, Schulungsangebote für GESOBAU-Mitarbeiter und die Teilnahme der GESOBAU in den regionalen Kinderschutznetzwerken. Außerdem wird die GESOBAU ihre Unterstützung von Initiativen der Jugendämter zur Förderung und Stärkung der Elternkompetenz ausbauen.

Andreas Höhne, Stadtrat für Jugend und Familie sowie stellvertretender Bürgermeister in Berlin-Reinickendorf: „Die durch die GESOBAU initiierte Kooperation unterstützt uns bei der Gewährleistung unseres Auftrages, regionale Kinderschutzkonzepte verlässlich zu gestalten und so den besten Schutz des Kindeswohls zu ermöglichen.“

Christine Keil, Bezirksstadträtin und Leiterin der Abteilung Jugend und Facility Management in* Berlin-Pankow*: „Wir freuen uns darauf, nicht nur schriftliche Kooperationsvereinbarungen zu verkünden, sondern Praxis zu leben. Die Zusammenarbeit wird unter anderem neue Netzwerke hervorbringen und die Perspektiven aus der Wohnungswirtschaft werden uns helfen, die fachlichen Standards der Jugendhilfe für einen nachhaltigen Kinderschutz regional gezielter anzuwenden.“

Sabine Smentek, Bezirksstadträtin und Leiterin der Abteilung Jugend, Schule, Sport und Facility Management in Berlin-Mitte: „Diese wichtige Kooperation wird den Kindern zugutekommen. Gleichwohl kann sie zur Basis für die Initiierung weiterer Projekte zwischen unseren Institutionen werden, zum Beispiel im Fachbereich Jugendhilfe bei der Unterstützung von Familien und jungen Erwachsenen mit Wohnraum.“

Lars Holborn, Prokurist der GESOBAU AG: „Kinder und Jugendliche zu schützen und sie durch Förderung für das Leben stark zu machen ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Als städtisches Wohnungsunternehmen nehmen wir diesen Auftrag wahr und ergreifen auch gern die Initiative. Wir brauchen funktionierende Nachbarschaften, um Lebensqualität zu ermöglichen. Durch eine intensive Zusammenarbeit mit unseren Partnern wie den Jugendämtern sichern wir Lebensqualität und können schon frühzeitig mögliche Beeinträchtigungen und Gefahren für das Wohl unserer jüngsten Mieter erkennen und dem entgegenwirken.“

Die Kinderschutzinitiative zwischen der GESOBAU AG und den Jugendämtern wirkt im gesamten Wohnungsbestand der GESOBAU. Die tragende Säule des Konzepts ist das freiwillige Engagement unserer GESOBAU-Mitarbeiter, die sich zu Kinderschutzbeauftragten schulen lassen.

GESOBAU AG
Die landeseigene GESOBAU AG bewirtschaftet mit Tochtergesellschaften einen Bestand von rund 41.000 eigenen Wohnungen, vornehmlich im Berliner Norden. Die 60er-Jahre-Großsiedlung „Märkisches Viertel“, die zurzeit zur Niedrigenergiesiedlung umgebaut wird, ist ihre markanteste Einzelbestandsmarke. Die GESOBAU engagiert sich nachhaltig für gute Nachbarschaften in ihren Quartieren, unterstützt Bildungsinitiativen und Schulen und wirkt auf die sozialräumliche Integration aller Menschen hin, die in ihren Beständen leben. Eine nachhaltige Entwicklung ist das Geschäftsmodell der GESOBAU. So hat sie unter anderem bereits große Erfolge bei der Reduzierung von Treibhausgasen durch energetische Modernisierung in der Großsiedlung Märkisches Viertel in Berlin-Reinickendorf erzielt. Seit 2014 baut die GESOBAU auch wieder neu, und erweitert durch Neubau und Ankauf den städtischen Wohnungsbestand.

Medienkontakt:
Bezirksamt Mitte, Bezirksstadträtin Sabine Smentek, Tel.: (030) 9018-23700