Exkursion vom Umweltladen Mitte „Integration vor 300 Jahren“ Das Böhmische Dorf in Rixdorf, Neukölln

Pressemitteilung vom 25.11.2013

Die Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Umwelt und Naturschutz,
Sabine Weißler, informiert:

Bei dieser innerstädtischen Exkursion kann man eine historisch bedeutende Seite des Berliner Brennpunktbezirks Neukölln kennenlernen.
Bis 1920 war Neukölln eine eigenständige Stadt, die bis 1912 den Namen Rixdorf trug. König Friedrich Wilhelm I. stellte 1737 sein Rixdorfer Gut böhmischen Familien zur Verfügung, die wegen ihres evangelischen Glaubens aus der Heimat flüchten mussten. Durch ihre landwirt-schaftliche Tätigkeit entsprachen sie in idealer Weise dem damaligen Arbeitskräftebedarf in Preußen. Auch später ging die Zuwanderung böhmisch-mährischer Glaubensflüchtlinge wei-ter.
Bei einer etwa zweistündigen Exkursion mit Diplom-Biologen Gunter Martin wird der bis heu-te erhalten gebliebene dörfliche Charakter von Rixdorf erkundet.
Dabei steht der Richardplatz als zentraler Ort und Anger des ehemaligen Dorfes im wahrsten Wortsinn im Mittelpunkt. Dort sind alte Gewerbebauten, wie eine Schmiede und ein Kut-schenverleih, erhalten geblieben. Viele Neuköllner schätzen den verkehrsberuhigten Platz aufgrund seiner Ursprünglichkeit und ruhigen, dörflichen Atmosphäre.

Wann? Sonntag, 1. Dezember 2013 , 14.00 – 16.00 Uhr
Wo? U-Bahnhof Karl-Marx-Straße, auf dem Bahnsteig .

Die Exkursion ist für Rollstuhlfahrer geeignet.

Weitere Informationen erhalten Sie im

Umweltladen Mitte
Karl-Marx-Allee 31
10178 Berlin

Sprechzeiten : Montag bis Donnerstag, 10.00 – 15.30 Uhr,  9018 – 22081, Email Umweltamt